TuS 1904 Hohenecken


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Berichte

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Samstag, 15.05.2010

In der 90. Minute platzt der Traum

Nach dem 2:2 gegen Ludwigshafen kann Verbandsligist TuS 04 Hohenecken nicht mehr auf den Meistertitel hoffen

Es war eines jener Unentschieden, die einen bittereren Geschmack haben als manch hohe Niederlage. 2:2 endete am Samstag die Heimpartie des TuS 04 Hohenecken gegen den SV Südwest Ludwigshafen. Und damit fand am vorletzten Saisonspieltag auch der schöne Traum der Hohenecker vom Gewinn der Fußball-Verbandsliga-Meisterschaft ein Ende.


Noch Sekunden vor dem Schlusspfiff war dieser Traum lebendig. Da führte der TuS 04 2:1 und war dem Spitzenreiter SV Gonsenheim bis auf zwei Punkte auf die Pelle gerückt. Hätte der Schiedsrichter da schon seine Trillerpfeife gezückt und abgepfiffen, für den TuS 04 wäre dann am letzten Spieltag der Titelgewinn noch möglich gewesen. Das Hohenecker Wunschszenario hätte dann so ausgesehen: Gonsenheim verliert sein letztes Spiel gegen Fußgönheim, und der TuS 04 gewinnt beim TB Jahn Zeiskam und ist Meister.
Der Titelkampf wäre, wie es der Hohenecker Kapitän
Benjamin Germann am Samstag formulierte, "zu einer reinen Nervensache geworden". Und vielleicht wäre der Wunsch ja in Erfüllung gegangen, und der Mainzer Vorstadtklub hätte auch seinen zweiten Matchball vergeben. Den ersten konnten die Gonsenheimer am Samstag bei der TSG Pfeddersheim nicht verwandeln; sie mussten sich dort mit einem 1:1 begnügen. Da diese Partie schon eine Stunde früher als das Hohenecken-Spiel angestoßen wurde, wusste der TuS 04 in der Pause, dass er mit einem Sieg über Südwest Ludwigshafen seinen Rückstand, der nach der Niederlage in Gonsenheim auf vier Punkte angewachsen war, auf zwei Zähler hätte verringern und damit seine Titelhoffnungen am Leben erhalten können.
Die Partie war noch keine Viertelstunde alt, da traf
Maximilian Kardasch aus dem Getümmel heraus zum 1:0. Dem Hohenecker Angreifer bot sich dann in der 39. Minute die große Chance, sein Team mit 2:0 in Führung zu bringen. Halit Osmani hatte Durchsetzungsvermögen demonstriert und Maximilian Kardasch die Kugel vorbildlich serviert. Doch dieser brachte sie aus kurzer Distanz nicht im gegnerischen Kasten unter. Auch in der zweiten Hälfte kam das Heimteam zu zahlreichen Chancen, die ungenutzt blieben. Es waren die gut aufgelegten Vorderpfälzer, die nach einer Standardsituation den Ausgleich erzielten (74.). In dieser kritischen Situation wechselte sich der Spielertrainer der Hohenecker, Lars Schmitt, selbst ein. Die Schlussoffensive wurde mit dem 2:1 belohnt (84.). Auf akrobatische Weise verwertete Halit Osmani Mounir Rabahis Flanke. Damit war die Meisterschaft wieder offen. Allerdings nur bis zur 90. Minute. Wie ein Stich ins Herz traf da die Hohenecker Thomas Gomolas Tor zum 2:2. Ihr Traum vom Titelgewinn war damit ausgeträumt und Gonsenheim Meister. (pkn)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 17.Mai 2010
von Peter Knick
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Freitag, 07.05.2010

Überaus unglücklich
Hohenecken hat es nicht mehr in der Hand



Für den TuS 04 Hohenecken war es am Freitagabend die weiteste Auswärtsfahrt und das vielleicht wichtigste Spiel in der laufenden Saison der Fußball-Verbandsliga. Im Mainzer Stadtteil Gonsenheim wollten die Schützlinge von Spielertrainer Lars Schmitt den Tabellenführer SV Gonsenheim besiegen und sich so selbst die Spitzenposition sichern.

Doch daraus wurde nichts. Am Ende verloren die Hohenecker die Spitzenpartie, die in der ersten Halbzeit den 300 Zuschauern Kunstrasenschach geboten und sich dann aber im zweiten Durchgang zu einem packenden Schlagabtausch gesteigert hatte, mit 0:2 (wir berichteten am Samstag). Als das Duell zu Ende war und die Gonsenheimer im Schein des Flutlichts ihren Jubelreigen aufführten, stand der Hohenecker Keeper
Sven Höh noch einige Minuten wie versteinert vor seinem Tor. Angesichts der vier Punkte Rückstand, die seine Mannschaft nun zwei Spieltage vor Saisonschluss auf die Rheinhessen hat, bemerkte der Schlussmann: "Wir haben es jetzt nicht mehr in der eigenen Hand." Kurz danach fügte er aber an, dass er noch nicht daran denke, die Meisterschaft abzuschreiben. Sven Höh glaubt, dass Titelrivale Gonsenheim noch patzen wird.

Die Partie hatte an diesem kühlen Maiabend für die Hohenecker nach der Pause einen überaus unglücklichen Verlauf genommen. Nachdem sie sich in der ersten Hälfte keine Blöße gegeben hatten, war es für sie umso bitterer, dass sie im zweiten Abschnitt ausgerechnet durch ein Eigentor ihres Abwehrchefs
Stephan Schwarz ins Hintertreffen gerieten (59.). Unglücklich hatte der Innenverteidiger einen gegnerischen Freistoßball in die falsche Richtung gelenkt. Danach musste der TuS 04 das Visier öffnen und die Offensive forcieren. Damit eröffnete er natürlich dem geschickt agierenden Gegner zahlreiche Kontermöglichkeiten und fing sich in der Nachspielzeit einen zweiten Gegentreffer ein. Lars Schmitt, der verletzungsbedingt nicht mit von der Partie sein konnte, zeigte sich in der Niederlage gefasst und lobte seine Spieler für die Moral, die sie im Spiel bewiesen hatten.



Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 10. Mai 2010
von Peter Knick
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Samstag, 01.05.2010

Mai-Elfmeter nährt Hohenecker Titelträume
TuS 04 siegt zu Hause mit 1:0 gegen ASV Fußgönheim -SV Gonsenheim bleibt vorne


Es gibt diese knappen Siege. Gelingen sie einem Titelanwärter in der entscheidenden Saisonphase, sehen manche darin einen Hinweis auf den zukünftigen Meister. Dem Fußball-Verbandsligisten TuS 04 Hohenecken gelang am vergangenen Samstag daheim gegen den ASV Fußgönheim solch ein Sieg (1:0).

Er und sein Team träumen den Traum vom Titelgewinn weiter, bemerkte der Spielertrainer des TuS 04 Hohenecken,
Lars Schmitt, nach dem Arbeitssieg. Den Meistertraum will sich der TuS 04 nicht zerstören lassen. Das demonstrierte er gegen den von Abstiegssorgen geplagten und deshalb unbequemen ASV, der es ihm am Samstag schwer machte, an die Punkte zu kommen. Nur drei Tage nach der bitteren Pokalniederlage gegen TB Jahn Zeiskam bewiesen die Hohenecker, dass sie Rückschläge verkraften können. Nicht verbergen konnten sie allerdings, dass sie das Pokalmatch viel Kraft gekostet hatte. Zudem vermissten sie noch ihren Abwehrchef, Innenverteidiger Stephan Schwarz, der sich am Mittwoch verletzt hatte und gegen den ASV passen musste. Auch am Samstag blieb der TuS 04 von Verletzungen nicht verschont. Die Partie war noch keine Viertelstunde alt, da griff sich Lars Schmitt an den Oberschenkel. Wenig später verließ er den Platz, und für ihn kam Maximilian Kardasch. "Ich glaube nicht, dass ich in dieser Saison noch einmal spielen kann", sagte der Spielercoach nach der Partie.
Sein Ausscheiden brachte Hohenecken aus dem Rhythmus. Die Gäste hatten auf einmal Oberwasser. Nach einer halben Stunde musste der Titelanwärter eine Schrecksekunde überstehen, als der ASV-Stürmer Vitali Roth im Strafraum aufkreuzte und den Ball an Keeper
Sven Höh vorbeischob, aber nur den Pfosten traf. In der zweiten Halbzeit nutzte Hohenecken einen Elfmeter zum Sieg. Daniel Mai verwandelte in der 51. Minute und lässt sein Team weiter vom Titel träumen. Doch auch der SV Gonsenheim siegte gestern mit 1:0 beim Vierten FV Dudenhofen und behält somit die Tabellenführung einen Punkt vor Hohenecken.


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 03. Mai 2010
von Peter Knick
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Samstag, 24.04.2010

Andis Alu-Knaller
TuS 04 Hohenecken lässt nichts anbrennen


Er war das i-Tüpfelchen auf einen hoch verdienten 3:0 (1:0)-Auswärtssieg des Fußball-Verbandsligisten TuS 04 Hohenecken bei der TSG Pfeddersheim: der Pfostenknaller, den Andreas Bahr mit seinen gelben Schuhen in der 84. Minute per Freistoß aus ziemlich spitzem Winkel an den hinteren Pfosten zimmerte.

Manchmal sind lautstarke Pfostenknaller schöner als ein Tor - besonders dann, wenn die Begegnung schon zugunsten des eigenen Teams entschieden ist. "Super, Andi", rief TuS 04-Spielertrainer
Lars Schmitt seinem Mittelfeldspieler von draußen zu. In der 73. Minute hatte sich Lars Schmitt bereits ausgewechselt. Das am Samstag auf dem Pfeddersheimer Platz inmitten der Weinberge am meisten gerufene Wort hieß "Konzentration". Lars Schmitt oder der fehlerfrei auftretende TuS 04-Torwart Sven Höh feuerten ihre Mannschaft immer wieder an. Zu hören waren auch "Disziplin" oder "nix versauen heute". Genau dies taten die Hohenecker auch beim Tabellenvierten und haben sich mit dem Erfolg bis auf einen Punkt dem Spitzenreiter SV Gonsenheim genähert.
Das 0:1 in der 34. Minute fiel zu dem Zeitpunkt, als die Gäste immer stärker wurden.
Lars Schmitt hatte den "tödlichen" Pass gespielt, Daniel Mai ließ TSG-Keeper Sven Jenner mit einem Schuss aus 14 Metern in den linken Winkel keine Chance. Im Prinzip hatten die Pfeddersheimer keine Siegchance, dem Liganeuling geht zum Saisonende etwas die Luft aus. Mit Goran Ognjanovic, Steven Jones und Matthias Gutzler fehlten allerdings auch die Schaltzentralen in Abwehr, Mittelfeld und Angriff.
Das 0:2 köpfte
Halit Osmani (54.) nach Germann-Flanke. Als dann auch noch TSG-Abwehrchef Nico Graber die Gelb-Rote Karte sah, war die Partie entschieden. Zu allem Pfeddersheimer Unglück: Das 0:3 durch Marcel Edel war ein Eigentor. "Die sind engagiert", lautete der Kommentar der vierköpfigen Rentnergruppe auf den grauen Schalensitzen vor der Sprecherkabine. Mit "die" meinten sie die Hohenecker. Auch übers eigene Team hatten die Kenner eine Meinung: "Die werden vorgeführt." (bsi)



Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 26. April 2010
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Samstag, 10.04.2010

Riesenkompliment für "dreckigen" Sieg

Beim 1:0 gegen den FV Dudenhofen profitiert der Verbandsligist TuS 04 Hohenecken von einem Torwartpatzer

Der TuS 04 Hohenecken hat mit dem 1:0 über den FV Dudenhofen einen Konkurrenten im Meisterschaftskampf auf Distanz bringen können. Das Team von Spielertrainer Lars Schmitt siegte dank seiner Willenskraft und eines Fehlgriffs des gegnerischen Torwarts, den Daniel Mai zu Beginn der zweiten Halbzeit zum "goldenen Tor" nutzte.
Wenige Tage vor dem Spiel hatte
Lars Schmitt über die wegen Verletzungen und Erkrankung angespannte personelle Situation geklagt. Beim Blick auf die Mannschaft, die am Samstag im heimischen Stadion auflief, entdeckte man in den Reihen der Hohenecker zwei Gesichter, die man eigentlich nicht in der Anfangsformation erwartet hätte. Das war zum einen Fabian Krämer, dem Anfang der Woche noch eine Grippe zu schaffen gemacht hatte. Und zum anderen Mounir Rabahi, der aufgrund einer Fußverletzung erst in dieser Woche das Training wieder aufgenommen hatte. Erfüllte Fabian Krämer neben dem starken Stephan Schwarz seinen Part als Innenverteidiger in gewohnt gründlicher Weise, so war dem Angreifer Mounir Rabahi die fehlende Spielpraxis anzumerken. Nach einer Halbzeit war er dann mit seinen Kräften am Ende und machte Maximilian Kardasch Platz. Nicht mit von der Partie war indes der unter einem Muskelfaserriss leidende Lars Schmitt. Das minderte natürlich die spielerische Substanz und Durchschlagskraft des TuS 04. Und das gerade gegen dieses starke Gästeteam, das aus den vergangenen sieben Ligaspielen satte 19 Punkte geholt und dabei die letzten vier Auswärtspartien alle gewonnen hatte.

Bevor dann das Verfolgerduell begann, in dem man dem TuS 04 wahrlich nicht die Favoritenrolle zuschieben konnte, legten die Akteure auf dem Platz eine Gedenkminute für den am Ostermontag im Alter von 72 Jahren verstorbenen
Armin Schüler ein, der über vier Jahrzehnte Mitglied des TuS 04 Hohenecken war und seinem Verein in dieser Zeit in vielfältigen Funktionen gedient hatte.

Dass es für den TuS 04 ein schwieriges und arbeitsreiches Fußballspiel werden würde, zeigte sich in der kampfintensiven ersten Viertelstunde. Das Gastteam verfügte über eine starke Viererabwehrkette, die der Hohenecker Angriffsreihe das Leben schwer machte und aufgrund ihrer Kopfballstärke mit hohen Bällen nicht in Verlegenheit zu bringen war. Angesichts dieser Defensivqualität war es aus Dudenhofer Optik schon eine bittere Sache, dass ein Torwartpatzer die Partie entschied, in der, wie der FVD-Trainer Christian Schultz später sagte, sein Team die bessere Mannschaft gewesen sei.
Daniel Mai profitierte davon und traf zum 1:0 in der 50. Minute. Nachdem sein Team das darauf folgende Anrennen des Gegners überstanden und den 15. Saisonsieg eingefahren hatte, sparte Lars Schmitt nicht mit Lob.
"Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen", sagte der Hohenecker Spielercoach und sprach aufgrund des glanzlosen und arbeitsintensiven Erringens dieses "Dreiers" von einem "dreckigen Sieg", der dem TuS 04 Hohenecken zumindest für einen Tag die Tabellenführung bescherte.



Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 12. April 2010
von Peter Knick
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Donnerstag, 01.04.2010

Hohenecken siegt 2:0 dank Bahr-Doppelpack

In der Nachholpartie gegen VfL Fontana Finthen ist der TuS 04 Hohenecken am Gründonnerstag seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Der Tabellendritte der Fußball-Verbandsliga siegte vor eigenem Publikum dank zweier Tore von Andreas Bahr 2:0 (1:0).

Es war ein verdienter Sieg der Hohenecker, die flüssig kombinierten und schon nach 16 Minuten zu ihrem ersten Treffer kamen. Nachdem sich
Halit Osmani auf der linken Seite durchgesetzt und einen präzisen Pass in den gegnerischen Strafraum gespielt hatte, schoss der gut aufgelegte Andeas Bahr den Ball flach ins lange Eck. Das 2:0 erzielte Andeas Bahr nach dem Seitenwechsel, indem er einen Freistoß aus 22 Metern direkt verwandelte (60.). Danach beschränkte sich der TuS 04 darauf, seinen Vorsprung zu verwalten, was ihm gegen die harmlosen Gäste auch nicht schwer fiel. Dass die auf dem vorletzten Platz rangierenden Rheinhessen dringend Punkte gegen den Abstieg brauchen, war ihrem Spiel nicht anzumerken. Der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt lobte seine Mannschaft für ihr streckenweise „attraktives Spiel".



Tore: 1:0 Bahr (16.), 2:0 Bahr (60.) - Gelbe Karte: Ahrens - Beste Spieler: Bahr, Halit Osmani, Bartel - Idzan - Zuschauer: 60 - Schiedsrichter: Schmidt (Rockenhausen).

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 03.April 2010
von Peter Knick
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Samstag, 27.03.2010

Nach Flutlichtausfall wacht Hohenecken auf

Beim 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten TuS 04 Hohenecken hat Fußball-Verbandsligist SpVgg. Ingelheim wieder einmal unter Beweis gestellt, dass man sich mit den Spitzenteams der Liga absolut auf Augenhöhe befindet, aber dennoch oft selbst um den Lohn seiner Bemühungen bringt. Die Gäste erarbeiteten sich am Ingelheimer Blumengarten ein etwas glückliches, aber unter dem Strich nicht unverdientes Remis.

Alexander Wilhelm hatte Ingelheim in der 63. Minute verdient in Führung gebracht.
Andreas Bahr markierte in der 81. Minute mit einer feinen Einzelleistung, bei der er seinen Gegenspieler Marvin Roggendorf alt aussehen ließ, den Ausgleich für die Gäste.
Spielentscheidend war möglicherweise eine Situation, auf die die Akteure auf dem Kunstrasen selbst gar keinen Einfluss nehmen konnten. In der 71. Minute fiel auf einen Schlag das Licht an zwei der acht Flutlichtmasten komplett aus, ein Teil des Spielfeldes war nur noch in diffusen Schatten getaucht. Schiedsrichterin Beatrix Nieder unterbrach daraufhin die Begegnung, den Verantwortlichen der Spielvereinigung Ingelheim gelang es dann, innerhalb der vom Reglement für solche Fälle vorgesehenen halben Stunde das Licht wieder in Gang zu bringen.
In der wieder aufgenommenen Partie agierte Hohenecken dann entschlossener. "Es ist uns gelungen, die Spannung aufrecht zu erhalten", sagte Spielertrainer
Lars Schmitt nach den unfreiwillig verlängerten 90 Minuten. Aus seiner Sicht war das Unentschieden verdient, er räumte allerdings auch ein, "dass ein Sieg des Guten zu viel gewesen wäre." Darüber hinaus bemängelte Lars Schmitt, dass die Begegnung auf dem Kunstrasen und nicht auf dem Rasenplatz ausgetragen wurde. "Das ist seit mehreren Jahren schon so, wenn wir nach Ingelheim kommen."
Von Seiten der Spielvereinigung hieß es dazu, dass die Stadt Ingelheim vor einigen Tagen mitgeteilt habe, dass der Rasenplatz im Stadion frühestens nach Ostern zur Nutzung freigegeben werde. (ver)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 29.03.2010
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Samstag, 20.03.2010

"Marco Ludy hätte fünf Tore geschossen"


Spielertrainer
Lars Schmitt köpft seine Mannschaft zum Last-Minute-Sieg, ärgert sich aber über individuelle Fehler

"Hitchcock hätte es nicht besser machen können." Das sagte ein überglücklicher Lars Schmitt nach dem thrillermäßigen Finale der Fußball-Verbandsliga-Partie zwischen dem TuS 04 Hohenecken und dem Ludwigshafener SC. In buchstäblich letzter Sekunde hatte der Hohenecker Spielertrainer am Samstag den Siegtreffer erzielt. Lars Schmitts Tor zum 3:2 war der emotionale Höhepunkt eines inhaltsreichen und spannenden Verfolgerduells, das weit mehr als die rund 100 Zuschauer verdient hätte.
Immer wenn es im Fußball eine Mannschaft gibt, die vor lauter Freude die ganze Welt umarmen möchte, dann gibt es auch noch das andere Team, bei dem Niedergeschlagenheit herrscht. Am Samstag war dies der Ludwigshafener SC, dessen Trainer Hermann Kohlenbrenner von einer "sehr unglücklichen Niederlage" sprach. Er hatte das nahende "Unglück" gespürt. Unruhig war er in der Nachspielzeit die Linie entlanggetigert und hatte dem Schiedsrichter zugerufen, er solle die Partie doch endlich abpfeifen. Was dieser aber nicht tat. So kam es in der vierten Nachspielminute zu der Schlussecke. Vom Hohenecker Kapitän
Benjamin Germann getreten, flog der Ball in den Strafraum. Und da der LSC-Keeper Benjamin Keller wie angewurzelt auf der Linie blieb, kam Lars Schmitt mit dem Kopf an den Ball, beförderte diesen in den Kasten und damit sein Team in den siebten Fußballhimmel.
Aber nicht nur die Schlussphase der zweiten Halbzeit hatte es in sich gehabt. Auch die der ersten war außergewöhnlich gewesen, wobei die Gefühlslage umgekehrt war. Die Hohenecker hatten in der 44. Minute durch
Halit Osmani das 1:0 erzielt. Nach einem von Andreas Bahr aus dem rechten Halbfeld geschossenen Freistoß kam Halit Osmani am zweiten Pfosten an den Ball und bedankte sich mit seinem fünften Saisontreffer. Die Hohenecker jubelten, vergaßen im Überschwang der Gefühle, dass die erste Hälfte noch nicht zu Ende war, und wurden bestraft: In dem Moment, als Stadionsprecher Peter Mengele den Führungstreffer verkündete, kamen die Gäste durch Chris Chorrosch zum 1:1 (45.).
Nach der Partie monierte
Lars Schmitt die mangelnde Cleverness und die vielen "individuellen Fehler". Auch beim 2:2 des LSC-Stürmers Jens Rehhäuser (86.) hatte die Defensivabteilung des TuS 04 keine gute Figur gemacht. Zuvor hatte Lars Schmitt nach einem Zuspiel des in der zweiten Halbzeit blendend aufgelegten Daniel Mai zum 2:1 getroffen (57.). In der Folge boten sich dem Heimteam zahlreiche Chancen: Sebastian Johann traf aus 17 Metern die Latte (61.), zudem verfehlten Andreas Bahr und Daniel Mai in bester Position das Tor (68./79.). Die fehlende Effektivität im Abschluss veranlasste Schmitt später zu der Feststellung: "Marco Ludy hätte heute fünf Tore geschossen." Den ehemaligen Stürmerkollegen Schmitts beim SVN Zweibrücken hatte der Tabellenzweite am Samstag nicht in seinen Reihen. Dafür aber den Matchwinner Lars Schmitt.



Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 22.März 2010
von Peter Knick
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Samstag, 13.03.2010

Drei Platzverweise

Hohenecken 2:1 gegen acht Haßlocher

Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken kam am Samstagnachmittag bei Abstiegskandidat 1. FC 08 Haßloch zwar zu einem verdienten 2:1-Sieg, tat sich aber trotzdem schwerer als erwartet. Obwohl die Gastgeber in der zweiten Hälfte drei Platzverweise hinnehmen mussten, blieb die Begegnung bis zum Abpfiff spannend.
"Wir haben einfach versäumt, früher den Sack zuzumachen", gab TuS 04 -Coach
Lars Schmitt zu. Zunächst hatten beide Mannschaften große Probleme. In der 26. Minute erzielte der Hohenecker Stefan Weinz nach Zuspiel von Andreas Bahr mit einem eigentlich harmlosen Kopfball das 1:0.
Die zweite Hälfte war dagegen weitaus rasanter, wobei sich allerdings alles zugunsten der Hoheneckener entwickeln sollte. In der 48. Minute erhielten sie zunächst einen fragwürdigen Strafstoß zugesprochen, doch Haßlochs Torwart Martin Gaspar hielt den schwachen Schuss von Spielertrainer
Lars Schmitt. Sieben Minuten später sah der einzige Haßlocher Stürmer Rainer Stork wegen Meckerns Gelb-Rot. Danach boten sich dem TuS 04 tolle Möglichkeiten zum 2:0, aber in der 64. Minute scheiterte Daniel Mai an Gasprar, und acht Minuten danach schoss der ansonsten unauffällige Halit Osmani freistehend über das Haßlocher Tor.
Bei
Osmanis Chance hatten die Hohenecker schon zwei Mann mehr auf dem Platz, da sich der Haßlocher Routinier Christian Sold nach einem Foul an Lars Schmitt in der 70. Minute ebenfalls die Gelb-Rote Karte eingehandelt hatte. Ausgerechnet jetzt begann jedoch die stärkste Phase der Vorderpfälzer. Mit ausschlaggebend war dabei die Einwechslung von Marc Hofmeister, der sofort für Unruhe im Gäste-Strafraum sorgte. Nachdem Daniel Mai den zweiten Strafstoß des Spiels zum 2:0 für die Westpfälzer verwandelt hatte, war Hofmeister nach einem Freistoß zur Stelle und staubte zum 1:2 ab. Mit Dennis Mahle wurde in der Nachspielzeit ein weiterer Haßlocher vom Platz gestellt.
Lars Schmitt war nicht überrascht, dass es in Haßloch schwer geworden war. Dass es sein Team nicht verstand, die Überzahl zu nutzen, sei auch keine Überraschung. (dil)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 15.März 2010

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Samstag, 27.02.2010

Der Kapitän bringt das TSG-Schiff auf Kurs


Verbandsliga-Kicker aus dem Kaiserslauterer Buchenloch gewinnen Derby gegen den TuS 04 Hohenecken, der die Tabellenführung verliert

Beim Lauterer Derby in der Fußball-Verbandsliga Südwest zählte er zu den kleinsten Spielern auf dem Feld. Doch was die Leistung anbetrifft, war Florian Gehm der Größte. Der Kapitän der TSG Kaiserslautern bot am Samstag im heimischen Buchenloch beim 2:0-Sieg seines Teams über den TuS 04 Hohenecken in kämpferischer und spielerischer Hinsicht eine überragende Vorstellung und wurde bei seiner Auswechslung kurz vor Schluss dafür mit viel Beifall verabschiedet.


Als der Schiedsrichter das Derby auf dem TSG-Gelände abgepfiffen hatte und seiner Mannschaft der vierte Saisonsieg nicht mehr zu nehmen war, wollte Florian Gehm kein großes Aufhebens von sich machen. So gut habe er doch gar nicht gespielt, stellte er bescheiden fest, räumte dann aber doch ein, dass diese erste Ligapartie nach der langen Winterpause sein Spiel gewesen sei. In der Tat: Was er offensiv und defensiv für sein Team gerackert hatte, war schon beeindruckend. Und dann hatte er auch noch bei den beiden entscheidenden Szenen dieses streckenweise doch auf bescheidenem Niveau geführten Derbys den Fuß im Spiel. In der ersten als Vollstrecker und in der zweiten als Vorbereiter. So versenkte Gehm in der dritten Minute, nachdem Magnus Matmuja sich zuvor auf der rechten Seite durchgesetzt und in den gegnerischen Strafraum geflankt hatte, die Kugel per Volleyschuss im Hohenecker Kasten. Ein schönes Tor. Die zweite Szene spielte sich in der 82. Minute ab. Die TSG befand sich in der Verteidigung, als Gehm den Ball vor dem eigenen Strafraum eroberte und in Richtung Mittelkreis vorstürmte. Mit einem langen Diagonalball bediente er dann den auf der linken Seite durchgestarteten Max Jülg, der danach den herausgeeilten TuS 04- Keeper Sven Höhn umspielte und den Expressspielzug mit dem 2:0 vollendete. Der TuS 04 war klassisch ausgekontert worden und das Derby entschieden.


"Wir mussten gewinnen", unterstrich Gehm später die Bedeutung dieses Sieges im Abstiegskampf. So sah es auch Steffen Linsmayer, der Trainer der siegreichen Buchenlocher. "Das waren die ersten drei der 20 Punkte, die wir noch brauchen", bezifferte er die Zielsetzung für die verbleibenden elf Ligapartien.
Der TuS 04 Hohenecken hätte die Punkte ebenfalls gut gebrauchen können. Deshalb war es für die Schützlinge von Spielertrainer
Lars Schmitt eine sehr bittere Niederlage. Sie hatten nicht nur gegen den Stadtrivalen den Kürzeren gezogen, sondern mussten sich auch von der Tabellenspitze verabschieden, die sie im letzten Spiel vor der Winterpause erobert hatten. TuS 04-Spielercoach Lars Schmitt nahm die Sache sportlich fair und bescheinigte den Buchenlochern einen verdienten Sieg. Seine Mannschaft habe in der ersten Halbzeit "zu ideenlos gespielt". Nach der Pause kamen die Hohenecker zwar wie umgewandelt aus der Kabine und setzten das Heimteam in den ersten 20 Minuten stark unter Druck. Dabei boten sich ihnen auch Chancen, dem Spiel eine Wende zu geben. So in der 54. Minute, als Halit Osmani den TSG-Keeper Boris Mahl mit einem Schuss aus gut 30 Metern überraschte, aber nur die Latte traf. Kurz vor Schluss sorgte Mahl für Aufregung, als er im Strafraum einen von Philipp Mader zurückgespielten Ball in die Hände nahm. Der verhängte Freistoß blieb aber folgenlos. "Es war nicht unser Tag", fasste der Hohenecker Mittelfeldmann Sebastian Johann seine Eindrücke zusammen.


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 01.03.2010
von Peter Knick
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Sonntag, 21.02.2010

Ein hartes Stück Arbeit

Hohenecken setzt sich im Pokalachtelfinale gegen Horchheim durch

Der TuS 04 Hohenecken tanzt weiter auf zwei Hochzeiten. Mit 2:0 (1:0) setzte sich das Team von Spielertrainer Lars Schmitt gestern verdient im Achtelfinale des Fußball-Verbandspokals beim SV Horchheim durch und kann sich nun weiterhin Hoffnungen machen, neben dem Meistertitel in der Verbandsliga auch den Pokal zu gewinnen.


Von einem harten Stück Arbeit sprach Daniel Mai gestern nach dem Achtelfinalsieg seines Teams. Der Hohenecker Außenstürmer hatte in der 84. Minute mit seinem Treffer für die Entscheidung in der lebhaften Pokalpartie gesorgt. Nach einer von Andreas Bahr getretenen Ecke köpfte er den Ball am ersten Pfosten in den Horchheimer Kasten und baute die Führung auf 2:0 aus. Danach war der Widerstand des Heimteams gebrochen, das in der zweiten Hälfte den Hoheneckern auf dem Kunstrasen einige bange Momente bereitet hatte. So musste sich der TuS 04 -Keeper Sven Höh in der 77. Minute mächtig strecken, um den Schuss des Horchheimers Luse Alexis über die Latte zu lenken. Und nur eine Minute später verdankte es der TuS 04 erneut seinem starken Schlussmann, dass dem Heimteam der Ausgleichstreffer nicht gelang. Höh wehrte da aus kurzer Distanz einen Schuss des besten Angreifers des SVH, Sebastian Kaster, ab. Die knappe Führung der Hohenecker, die diese in der achten Minute durch Maximilian Kardasch erzielt hatten, war in Hälfte zwei doch einige Male in Gefahr geraten.

Nach der Partie sprach der Hohenecker Spielercoach
Lars Schmitt von einem verdienten Sieg seines Teams und fügte hinzu: "Wir hätten nur früher das 2:0 schießen müssen." In der ersten Halbzeit hatte Schmitt selbst dazu eine gute Möglichkeit. Doch er konnte Andreas Bahrs Flankenball nicht mit dem Kopf im gegnerischen Tor unterbringen (17. Minute). Die größte Chance, im ersten Durchgang auf 2:0 zu erhöhen, bot sich dem Hohenecker Außenverteidiger Sascha Ahrens. Wieder war es der gute Bahr gewesen, der die Vorarbeit geleistet und Ahrens mit einem genauen Pass bedient hatte. Letzterer scheiterte aber mit seinem ersten Schuss am Horchheimer Keeper Sascha Löcher, und im zweiten Versuch schoss er die Kugel aus zwölf Metern über das Tor.


Auch wenn in der zweiten Hälfte der Landesligist Horchheim über weite Strecken die Initiative hatte, so blieben die Hohenecker doch das gefährlichere Team. So fehlte in der 68. Minute nicht viel, und Halit Osmani, der in der 22. Minute für den verletzten Mounir Rabahi ins Spiel gekommen war, hätte mit seinem Drehschuss aus 22 Metern getroffen. Aber er scheiterte an der Latte. (pkn)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 22. Februar 2010
von Peter Knick

Herbstmeisterschaft !

Die 1.Mannschaft des TuS 04 Hohenecken ist Herbstmeister der Verbandsliga Südwest!

Wie hinreichlich bekannt ist dies ein Titel für den sich zwar niemand etwas kaufen kann, in Anbetracht der Hintergründe ums TuS 04-Team, kam dieser 1.Tabellenplatz zur Winterpause der Verbandsliga völlig unerwartet, ist dementsprechend erfreulich und erfüllt die Beteiligten mit viel Stolz.

Nachdem im Mai 2009 Heinz Halter sein 2-jähriges Trainerengagement beim TuS 04 aus eigenem Willen beendet hatte, musste die TuS 04-Fußballabteilung und der VfU (Verein zur Unterstützung des aktiven Fußball im TuS 04 Hohenecken) sehr kurzfristig die Weichen für die neue Saison gestellt werden.
Nach dem knapp an Hassia Bingen verlorenen, mit für Hohenecker Verhältnisse viel Aufwand betriebenem Titelkampf, hatte der TuS 04 zahlreiche Spielerabgänge zu verzeichnen.

Mit Hakan Torun, Janosch Buser, Eugen Vetter, Sebastian Johann, Osman Yildiz, Thorsten Zinn, Jonathan Lewandowski, Rasvan Nechiti verließen 8 gestandene Verbandligaspieler und Leistungsträger den TuS 04.
Zudem verließ der aus der TuS 04 A-Jugend hervorgehende Nachwuchsspieler Alexander Henke familiär bedingt die Region Kaiserslautern in Richtung Paderborn und spielt jetzt im erweiterten Kader des dortigen Zweitligisten SC Paderborn.

Nach einigen Spekulationen hinsichtlich der neuen Trainerpersonalie installierte die TuS 04 - Fußballabteilung in Zusammenarbeit mit dem VfU die finanziell unbedenkliche Lösungsvariante mit dem langjährigen TuS 04-Trainer
Matthias Reh.

Das Vertrauen, die langjährige Verbandsligazugehörigkeit des TuS 04 Hohenecken aufrecht zu erhalten, wurde nicht unwesentlich in die jungen Spieler aus der TuS 04 - Bezirksligamannschaft gelegt.
Die sich bislang hauptsächlich im erweiterten Kader bewegenden Spieler
Fabian Krämer, Sascha Arens, Valon Osmani, Steffen Mai und Alexander Graf hatten die Chance auf mehr Verbandsliga.
Auch die Entwicklung der schon mit VBL-Spielen behafteten Spielern
Stefan Weinz, Jörg Rieder, Andy Bahr und Max Kardasch sollte durch zahlreichere Einsätze vorangetrieben werden.

Es gelang zudem, ein Teamgerüst mit erfahrenen Spielern zu halten:

  • zu den langjährigen TuS 04-Spielern Lars Schmitt, Kapitän Benny Germann, Engin Göher und Mounir Rabahi gelang es zu guter letzt auch Torjäger Halit Osmani beim Verein zu halten.
  • Lars Schmitt als Mittelfeld- Leitwolf wurde das Co-Trainer-Amt übertragen.


Mit den Rückkehrern
Stephan Schwarz und Steffen Mannweiler wurden 2 erfahrene Defensivspieler und mit Sven Höh ein erfahrener, überaus engagierter Torwart verpflichtet.

In den Bereich Bezirksligamannschaft wurden insgesamt 5 Spieler der eigenen TuS 04 A - Jugend integriert.

Gegenüber dem Vorjahr ging ein wesentlich kleinerer, leistungsstarker, aber in jeder Hinsicht geschlossener und überaus engagierter Spielerkreis in die Saison 2009-2010.
Die Entwicklung der auf vielen Positionen neu zusammengestellten TuS 04-Mannschaft im Verbandsligabereich verlief sensationell. An eine "Herbstmeisterschaft" hatte vor der Saison im Traum wohl keiner gedacht.

Gründe für diese nie erwartete Entwicklung liegen
- in der Kompaktheit des kleinen Kaders und dessen weitest gehende Verletzungsfreiheit
- in der konstanten Hochform mit gereifter Verantwortungsübernahme der erwarteten Leistungsträger
- in der nahtlosen Eingliederung vieler junger Spieler aus dem Bezirksligateam
- in der gemeinschaftlichen Konzentration - und damit leistungsfördernden Ruhe in Mannschaft und Umfeld intern

Einen großen Anteil am momentanen Erfolg hat zweifellos
Lars Schmitt.
Zunächst auf dem Platz und nun auch verstärkt im Trainerduo.
Wohl nicht zuletzt sein abgeschlossenes Hochschulstudium mit Lehrerexamen hat den kopfballstarken TuS 04-Spieler dahingehend reifen lassen, dass Ihm im Oktober 2009 erhöhte Verantwortung als Beförderung vom Co-Trainer zum Trainer seitens der TuS 04-Verantwortlichen übertragen wurde.
Matthias Reh trat aus beruflichen Gründen aus vorderster, alleiniger Front zurück und bildet mit Lars Schmitt zusammen das momentane Trainerteam der Verbands - und Bezirksliga.

Ein großes Fragezeichen stand aufgrund der zahlreichen Spielerabgänge des TuS 04-Gesamtkaders hinter der Konkurrenzfähigkeit des erweiterten TuS 04-Kaders der Bezirksliga.
Zu Beginn der Saison konnten einige Punkte eingefahren werden.
Nach anfänglich gutem Start machte sich jedoch der große Umbruch der Mannschaft negativ bemerkbar. Die völlig verjüngte und mit vielen Jugendspielern angereichert Mannschaft durchlebte ein längerfristiges Leistungstief und fand sich am Tabellenende wieder.

Ein unverkennbarer Aufwärtstrend stellte sich ab November 2009 ein.
Leistungsträger haben Ihre Form wiedergefunden, viele der jungen Spieler haben sich ans Leistungsniveau Bezirksliga herangetastet.
Ziel muss es weiterhin sein, den jungen Spieler in dieser Liga Einsätze und damit verbundene Spielpraxis geben zu können und damit Ihre Entwicklung zu fördern.
Das Ergebnis dieser Philosophie spiegelt sich momentan im Verbandsligabereich wieder.

Nach dem Motto "Erfolg ja, aber nicht für jeden Preis" sind wir gespannt, ob die laufende Saison ähnlich erfolgreich fortgesetzt werden kann.
Wir hoffen, dass es Ihnen genauso geht und Sie in Hohenecken zum Heimspiel begrüßen zu dürfen.


Text: Matthias Reh

Sonntag, 03.01.10

Sekunden vor Schluss macht Andreas Bahr alles klar


Verbandsligist TuS 04 Hohenecken gewinnt Otterbacher Aktiven Hallenturnier - Finalsieg gegen die TSG Kaiserslautern


Der TuS 04 Hohenecken hat am Sonntagabend das hochkarätig besetzte Hallen-fußballturnier des FC Otterbach für aktive Mannschaften gewonnen. Im Endspiel brachte Andreas Bahr mit seinem goldenen Tor gegen den Verbandsliga-Konkurrenten TSG Kaiserslautern 15 Sekunden vor der Schlusssirene den Turniersieg unter Dach und Fach.


Das Finale in der Otterbacher Schulsporthalle war sehr von der Taktik geprägt. Hohenecken hatte zu Beginn leichte Vorteile und durch Andreas Bahr auch eine Möglichkeit; sein Schuss ging aber knapp am TSG Tor vorbei (4.). Im weiteren Verlauf neutralisierten sich die beiden Teams weitgehend, und als sich alle schon mit einem Neunmeterschießen anzufreunden schienen, sicherte Andreas Bahr nach Vorlage von Benedikt Botasow dem TuS 04 mit seinem Treffer den Turniersieg. Für den Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt war dies aber zweitrangig: "Ob Erster oder Zweiter ist egal. Hauptsache es hat Spaß gemacht und niemand hat sich verletzt", betonte er. Pendant Steffen Linsmayer sah es ähnlich: "Die Jungs haben ihre Sache gut gemacht. Die Niederlage war unglücklich. Es gab keine Verletzten, ein guter Test für die Stadtmeisterschaft", sagte der TSG- Trainer.
Zehn Mannschaften waren bei der Auftaktveranstaltung der Otterbacher "Heinrich-Henn-Gedächtnistage" in zwei Gruppen angetreten. Ganz eng ging es in der Gruppe 1 zu. Gleich zu Beginn sorgte der Kreisligist SV Morlautern für eine Überraschung: Das zur neuen Spielzeit runderneuerte Team besiegte die TSG Kaiserslautern mit 2:0. Und auch in seinem zweiten Spiel war der Kreisliga-Spitzenreiter erfolgreich, schlug die erste Garnitur des gastgebenden FC Otterbach mit 2:1. Doch damit hatte Morlautern sein Pulver verschossen. Es folgten zwei kapitale Niederlagen (0:5 gegen den TuS Erfenbach, 0:6 gegen den SV Wiesenthalerhof) und das Aus in der Vorrunde. Die TSG erholte sich von ihrer Auftaktniederlage schnell. Die Siege gegen den Wiesenthalerhof, Otterbach I und den TuS Erfenbach reichten zum Einzug ins Finale. Den zweiten Platz und damit das Ticket fürs "kleine Finale" löste der SV Wiesenthalerhof trotz eines Fehlstarts. Das erste Spiel hatte der SVW mit 0:5 gegen die TSG verloren und lag im zweiten Spiel gegen die Bezirksklasse-Kicker des TuS Erfenbach mit 1:4 hinten, ehe ihm ein 5:4-Sieg gelang. "So wie wir ins Turnier gestartet sind, ist der dritte Platz natürlich ein toller Erfolg. Super, wie sich die Mannschaft gesteigert hat", freute sich der SVW-Trainer Georg Nic.
Auch in der Gruppe 2 wurde es spannend. Vor ihrem letzten Gruppenspiel hatten der TuS Hohenecken und der SV Rodenbach aus drei Partien jeweils sieben Punkte geholt. Dem Sieger im direkten Aufeinandertreffen war damit der Einzug ins Finale sicher. Rodenbach erwischte den besseren Start, ging durch Marvin Schehl (2.) und Johannes Schick (3.) mit 2:0 in Führung. Aber die Hohenecker konnten den Schalter noch einmal umlegen und die Partie umbiegen.
Andreas Bahr mit einem Doppelschlag (8.), Alexander Graf (12.) und Sascha Ahrens drehten das Spiel und lösten mit dem 4:2 das Finalticket. Der VfR Kaiserslautern hätte von der Rodenbacher Niederlage profitieren können, doch nach 2:1-Führung verspielte die Gies- Truppe gegen Otterbach II 20 Sekunden vor Schluss den Einzug ins Spiel um Platz drei; Christoph Bäckers Ausgleich bedeutete den einzigen Punkt für Otterbach II und für den VfR das bittere Aus.
Im Spiel um Platz drei lieferten sich dann der SV Wiesenthalerhof und der Landesligist SV Rodenbach einen offenen Schlagabtausch. Zweimal glich der Tabellenvierte der Bezirksklasse Nord eine Rodenbacher Führung aus und erzwang nach der 14-minütigen Spielzeit ein Neunmeterschießen. Dort wurde Torhüter Christian Hörhammer zum Matchwinner, weil er gegen die Rodenbacher Alexander Walter und Luis Gerken parierte. Beim SVW trafen bis auf Christian Kolender, der den Ball an den Pfosten setzte, alle Schützen. Rodenbachs Trainer Sascha Hildmann war dennoch zufrieden: "Unsere junge U20-Mannschaft hat hier einen guten Auftritt hingelegt."


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 5.Januar 2010
von Uwe Wenzel

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Der selbstbewusste Wintermeister

HALBZEITBILANZ: TuS 04 Hohenecken berappelt sich nach drei Niederlagen in Serie und stürmt an die Spitze der Fußball-Verbandsliga

Die T-Shirts mit dem Aufdruck "Wintermeister 2009/10" trugen die Spieler des Fußball-Verbandsligisten TuS Hohenecken schon, als sie zu ihrem letzten Saisonspiel im alten Jahr anreisten, und zeigten damit ihr Selbstbewusstsein. Mit dem 1:0 über Fontana Finthen eroberten sie dann auch die Tabellenspitze, holten sich diesen inoffiziellen Titel und können nun auf Rang eins überwintern.


Wann gab es das zuvor schon einmal, dass der TuS 04 Hohenecken in der Verbandsliga dreimal in Folge verlor? In dieser Saison blieb ihm diese schmerzliche Erfahrung nicht erspart. Die schwarze Serie begann am neunten Spieltag mit der Auswärtsniederlage gegen den FV Dudenhofen (0:3). Danach musste sich der TuS 04 noch zweimal zu Hause geschlagen geben, zunächst Arminia Ludwigshafen (1:2) und dann dem Titelkandidaten TSG Pfeddersheim (0:2). Der TuS 04 befand sich in einer Krise und schien sich aus dem Kreis der Spitzenmannschaften verabschiedet zu haben. Es drohte ihm eine langweilige Saison im Tabellenmittelfeld. Doch damit wollte man sich nicht abfinden.
"Wir haben unsere Fehler analysiert und sind zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammengewachsen", schildert
Lars Schmitt, wie sein Team diese kritische Situation meisterte. Dabei spielte Lars Schmitt selbst eine entscheidende Rolle. Begonnen hatte der 27-Jährige die Saison in der Doppelrolle als Spieler und Trainerassistent von Matthias Reh. Als dann Reh aber aufgrund beruflicher Verpflichtungen in Sachen Fußball kürzer treten musste, avancierte Schmitt zum Spielertrainer.
Die erste Partie unter seiner Regie leitete die Wende ein. Der TuS 04 gewann da beim ASV Fußgönheim und eröffnete damit eine furiose Aufholjagd. Dem 2:0 gegen den ASV folgten noch vier weitere Siege, dabei gelang dem TuS 04 am letzten Spieltag der Vorrunde daheim ein 2:1 über den damaligen Spitzenreiter TB Jahn Zeiskam. Unterbrochen wurde die Siegesserie durch das unglücklich zustande gekommene Remis gegen die SG Blaubach-Diedelkopf. Bei strömendem Regen hatte der TuS 04 auf dem Kunstrasenplatz der SG 2:0 geführt, als ihn zwei in kurzer Folge gegen ihn verhängte Strafstöße um den fast schon sicher geglaubten Sieg brachten. Eine Woche später boten die Schützlinge von
Lars Schmitt zu Hause gegen Bad Kreuznach eine schwache Leistung und gestatteten dem Vorletzten ein Unentschieden.
Da aber der seit der Niederlage beim TuS 04 schwächelnde Ligaprimus Zeiskam gegen Gonsenheim die Segel strich, bot sich den Hoheneckern die Chance, mit einem Sieg in der Nachholpartie gegen Finthen, Zeiskam von der Spitze zu verdrängen. Und die ließen sie sich nicht entgehen. Mit dem 1:0 gegen die Rheinhessen verbuchte der TuS 04 seinen elften Saison-"Dreier" und erhöhte sein Punktekonto auf 35. Den Siegen und den beiden Unentschieden stehen fünf Niederlagen gegenüber. Auch wenn der Vorsprung auf die schärfsten Verfolger Gonsenheim und Zeiskam mit einem Punkt denkbar knapp ist, hat das die Freude der Hohenecker über die Tabellenführung nicht geschmälert.


Die "Durchbeißer" des TuS 04 sind schon seit acht Spielen ohne Niederlage

"Wir haben uns durchgebissen", kommentiert Sven Höh die letzten acht Spiele seines Teams, in denen er und seine Kameraden ungeschlagen blieben und 20 Punkte eroberten. Der erfahrene und lautstarke Keeper ist der Rückhalt seiner Mannschaft. Sven Höh kann sich bei seiner Abwehrarbeit besonders auf die beiden Innenverteidiger Fabian Krämer und Stephan Schwarz verlassen. Letzterer demonstriert auch in dieser Saison wieder seine Gefährlichkeit bei Standardsituationen und erzielte schon sieben Treffer. Der erfolgreichste Torschütze des TuS 04 ist Lars Schmitt, der in Finthen mit seinem zwölften Saisontreffer sein Team auf Rang eins schoss. Mit dieser Trefferzahl liegt er deutlich vor den beiden Stürmern Halit Osmani und Mounir Rabahi. Zu einem Leistungsträger hat sich der Offensivspieler Andreas Bahr gemausert. Und in seinem Kapitän Benjamin Germann hat der Tabellenführer einen soliden Defensivallrounder.
Im neuen Jahr wird der Wintermeister Hohenecken auch auf die beiden Rückkehrer
Daniel Mai (SC Hauenstein) und Sebastian Johann (ASC Dudweiler) sowie auf den Neuzugang von der TSG Kaiserslautern, Sebastian Lensch, zählen können. (pkn)

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 23.12.2009
von Peter Knick

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Samstag, 12.12.2009

"Platz eins eine geile Motivation"

Der TuS 04 Hohenecken überwintert als Verbandsliga-Spitzenreiter

So kurios es auch klingen mag: Der Platzverweis von Sascha Ahrens war der Schlüssel dafür, dass der TuS 04 Hohenecken als Tabellenführer in die Winterpause der Fußball-Verbandsliga Südwest gehen darf.


Die Hohenecker taten sich am Samstag beim gut organisierten VfL Fontana Finthen lange schwer, ehe Sascha Ahrens wegen brutalen Foulspiels die Rote Karte kassierte (56.). In derselben Aktion sah der Finther Sven Gerber die Gelbe Karte wegen Meckerns, und weil der Abwehrchef bereits verwarnt war, musste er mit Gelb-Rot vom Platz. Ohne ihren Leistungsträger verloren die Finther ein wenig die Ordnung, so dass die Hohenecker nun das Kommando übernahmen. Kurz darauf erzielte TuS 04-Spielertrainer Lars Schmitt den ent-scheidenden Treffer, als er in der 75. Minute einen Freistoß aus 20 Metern direkt zum 1:0 verwandelte.
"Der Platzverweis von Gerber hat uns in die Karten gespielt", sagte
Lars Schmitt hinterher, da seine Schützlinge nun immer wieder in die Schnittstellen der Finther Viererkette eindrangen. In der ersten Halbzeit war dies kein einziges Mal gelungen. "Mir war von vornherein bewusst, dass uns in Finthen keine Laufkundschaft erwartet. Aber durch unsere Steigerung nach der Pause geht der Sieg völlig in Ordnung", resümierte der 27-jährige TuS 04-Coach. Nach Sascha Ahrens' Platzverweis hatte Lars Schmitt seine Abwehr umsortiert und von Viererkette auf Dreierkette umgestellt riskant, aber erfolgreich. "Dadurch hatten wir einen Mann Überzahl im Mittelfeld. Das hat sich ausgezahlt." Zugleich lobte Lars Schmitt seinen Keeper Sven Höh, der in der Schlussphase zweimal prächtig parierte.
Durch den hart erkämpften Auswärtssieg im Mainzer Vorort haben die Hohenecker ihre kleine "Negativserie" von zwei Unentschieden in Folge vergessen gemacht. Mit 35 Punkten überwintern sie vor dem SV Gonsenheim und TB Jahn Zeiskam (je 34) auf Platz eins. "Für die Vorbereitung ist das eine wichtige Sache", sagte
Lars Schmitt. "Denn Platz eins ist eine geile Motivation." Das Wort "Aufstieg" will der Trainer nicht in den Mund nehmen. "Doch mit 35 Punkten aus 18 Spielen sind wir auf einem richtig guten Weg." Der nächste Verbandsliga-Spieltag steigt am 27. Februar, dann tritt Hohenecken zum Derby bei der TSG Kaiserslautern an. (frid)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 12.Dezember 2009
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Samstag, 05.12.2009

Unentschieden gegen die "Kellermannschaft"

Verbandsligist Hohenecken kommt gegen Bad Kreuznach über ein 1: 1 nicht hinaus

Mit Mannschaften aus dem unteren Tabellendrittel hatte der Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken in der laufenden Saison bislang keine allzu große Mühe gehabt und immer die volle Punktzahl eingefahren. Am Samstag war es anders. Da konnte der TuS 04 zu Hause gegen die Kellermannschaft Eintracht Bad Kreuznach nicht gewinnen und musste sich am Ende mit einem 1:1-Unentschieden abfinden.


Nach zuvor drei Niederlagen in Folge war der Eintracht überraschenderweise kein übermäßiger Respekt vor den in der Tabelle weit vor ihr platzierten Hoheneckern anzumerken. Es entwickelte sich eine lebhafte Partie, in der den wenigen Zuschauern viele Strafraumszenen geboten wurden. Schon in der zweiten Minute wäre die Führung für den TuS 04 möglich gewesen, wenn Andreas Bahr da seine schöne Einzelaktion erfolgreich abgeschlossen hätte. Doch er konnte den gegnerischen Keeper mit seinem Schuss nicht überwinden. Die nächsten guten Tormöglichkeiten boten sich Mounir Rabahi und Halit Osmani, die aber mit ihren Schüssen den Eintracht-Kasten verfehlten. War Mounir Rabahis Schuss nur knapp am langen Pfosten vorbeigeflogen (23.), so schoss Osmani nur wenig später weit am Tor vorbei, nachdem ihm Andreas Bahr mit einem präzisen Pass den Ball serviert hatte. Es war eine bezeichnende Szene. Der Hohenecker Angreifer rackerte wieder viel, doch im Abschluss will ihm derzeit einfach nichts gelingen. Auch sein Sturmpartner Maximilian Kardasch blieb wirkungslos. Die Hohenecker konnten von Glück sagen, dass auch die gegnerische Sturm reihe im Verwerten der Torchancen nicht sehr effektiv zur Sache ging. So musste der TuS 04 in der 29. Minute eine Schrecksekunde überstehen, als der quirlige Adem Kaya frei vor Keeper Sven Höh auftauchte, den Ball aber nicht versenkte, sondern an den Innenpfosten schoss.
Dass dem TuS 04 dann doch die Führung gelang, verdankte er dem Innenverteidiger
Stephan Schwarz, der wieder einmal bewies, wie gefährlich er bei Standardsituationen ist. Nach einer von Andreas Bahr getretenen Ecke war er im Strafraum zur Stelle und erzielte mit seinem sechsten Saisontreffer das 1:0 (42.). Pech für den TuS 04, dass nur zwei Minuten später der Gegner durch ein Eigentor zum Ausgleich kam. Fabian Krämer hatte die Kugel nach einer Ecke mit dem Kopf in den eigenen Kasten gelenkt. "So etwas passiert", sagte der junge Innenverteidiger nach der Partie. In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste dann mehrere gute Möglichkeiten. Da sie diese aber ungenutzt ließen, blieb es beim Unentschieden. (pkn)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 05.Dezember 2009
von Peter Knick

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Samstag, 28.11.2009

Führung verspielt

Hohenecken 2:2 in Blaubach-Diedelkopf

Hoheneckens Spielertrainer Lars Schmitt lehnte nach der Partie in Blaubach den Interview-Wunsch der RHEINPFALZ ab. "Fragen Sie doch einen der jüngeren Spieler", ließ er den Reporter im buchstäblichen Regen stehen. Die Enttäuschung nach dem 2:2 (0:1) bei der abstiegsgefährdeten SG Blaubach-Diedelkopf stand ihm förmlich ins Gesicht geschrieben. Für den jungen Trainer sprang Vorgänger Matthias Reh ein, der nach der hochdramatischen Partie Rede und Antwort stand.

"Nach der 2:0-Führung ist dieses Unentscheiden für uns natürlich zu wenig", beginnt
Matthias Reh seine Analyse eines Spiels, das in der 47. Minute und dem 2:0 im Rücken für seine Elf eigentlich gewonnen schien. Der TuS 04 Hohenecken suchte sich die psychologisch wichtigen Momente eines Fußballspiels für seine Treffer aus. In der 43. war es Mounir Rabahi, der aus spitzem Winkel aufs Gehäuse hielt, wo Torsteher Pankowski die Kugel wohl erst hinter der Linie parierte, wie Schiri-Assistent Krebs signalisierte. Für den zweiten TuS 04 -Stoß war Maximilian Kardasch verantwortlich, der zwei Minuten nach dem Seitenwechsel zum 2:0 traf.
Blaubach kam jedoch zurück und egalisierte die Gästeführung mit zwei Foulelfmetern durch Rudelitz. Zunächst fällte TuS 04-Torsteher
Sven Höh SGB- Angreifer Arnold (49.).120 Sekunden später ließ Sascha Ahrens den gleichen Spieler an der Strafraumgrenze über die Klinge springen. "In diesen Situationen merkte man noch die Unerfahrenheit unserer jungen Mannschaft. Am Ende hatte Blaubach sogar noch zwei, drei gute Chancen. so dass wir das Spiel sogar noch hätten verlieren können". sah Matthias Reh ein am Ende gerechtes Unentschieden. Deutliches Verbesserungspotenzial sieht er bei den Freistoßmöglichkeiten, die der TuS 04 allesamt vergab.
Mounir Rabahi, der jedoch allzu theatralisch agierte, sorgte mit seinen Dribblings immer wieder für Gefahr. Nach zuletzt fünf Siegen in Folge war es die erste Punkteteilung in einer "bislang unerwartet erfolgreichen Saison". so Matthias Reh. (meg)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 30.11.09
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Samstag, 21.11.2009

TuS 04 Hohenecken bangt zum Schluss


Glanzloses 2:1 gegen den ATSV Wattenheim

Der TuS 04 Hohenecken hat diesmal den Spieß umgedreht. Nachdem er zum Saisonauftakt beim ATSV Wattenheim 1:2 verloren hatte, war er es, der am Samstag den ATSV 2:1 (2:0) bezwang und so mit einem Sieg in die zweite Hälfte der Fußball- Verbandsligarunde startete.


Es war ein glanzloser Erfolg der Hohenecker, die nicht nahtlos an die beim Sieg über den damaligen Tabellenführer TB Jahn Zeiskam gezeigte Leistung anknüpfen konnten. Obwohl sie in der zweiten Halbzeit in Mittelfeld und Offensive schwächelten und deshalb arg unter Druck gerieten, vermochten sie dennoch ihre eindrucksvolle Erfolgsserie fortzusetzen. So war es am Samstag der fünfte Sieg in Folge und der zehnte insgesamt. Damit bleibt der TuS 04 Hohenecken in der Liga die einzige Mannschaft, die noch kein Unentschieden in der Bilanz hat. In der Tabelle verharrt er indes weiterhin auf Rang vier. Das könnte sich aber noch vor der Winterpause ändern, da die Hohenecker ein Spiel weniger als die vor ihnen platzierten Teams ausgetragen haben.
Dem Spiel des Heimteams merkte man an, dass
Lars Schmitt nicht mit von der Partie war. Der Mittelfeldspieler, der gegen Zeiskam eine überragende Leistung geboten hatte, pausierte diesmal. Schon seit Wochen leidet der 27-Jährige unter Schmerzen im Fuß, und so schonte er sich dieses Mal. Für ihn rückte Stefan Weinz ins Team, der aber blass blieb. Auch wenn Lars Schmitt, der neben seiner Rolle als Führungsspieler auf dem Rasen auch noch offiziell die des Assistenztrainers von Matthias Reh innehat, gegen Wattenheim nicht am Ball war, so war er doch stark am Geschehen beteiligt. Von der Seitenlinie aus führte er Regie und zeigte damit, dass er de facto der Trainer der ersten Mannschaft ist. Den Sieg seines Teams bezeichnete Lars Schmitt als verdient. "Wir haben die erste Halbzeit dominiert, dabei aber versäumt, das 3:0 zu machen", sagte er. Die beiden Tore der Hohenecker waren nach Ecken gefallen. Zuerst war es der aufgerückte Innenverteidiger Stephan Schwarz, der das 1:0 erzielte (22.). Zehn Minuten danach traf Halit Osmani zum 2 :0. Obwohl die Gäste ab der 67. Minute in Unterzahl spielten, da einer der Ihren den Schiedsrichter beleidigt und dafür Rot gesehen hatte, hatten die Hohenecker eine schwierige zweite Halbzeit zu überstehen. In der 74. Minute mussten sie den Anschlusstreffer hinnehmen und bis zum Schluss um den Sieg bangen.


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 23.November 2009
von Peter Knick

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Samstag, 14.11.09

Schmitt dirigiert Hohenecken zum Erfolg

Spielender Assistenztrainer des Verbandsligisten hat großen Anteil an der Erfolgsserie -
Daniel Mai kehrt zurück
Hätte dieses Fußballspiel im Stadion Camp Nou in Barcelona stattgefunden, wäre
Lars Schmitt von Zigtausenden mit Standing Ovations verabschiedet worden, als er kurz vor Schluss den Rasen verließ. Da die Verbandsliga-Partie des TuS Hohenecken gegen den Tabellenführer TB Jahn Zeiskam am Samstag aber vor einer überschaubaren Zuschauerzahl im Kaiserslauterer Stadtteil über die Bühne ging, waren es nur wenige, die dem Spielmacher des TuS 04 nach seiner starken Vorstellung Applaus spendeten.

Der 27 Jahre alte Führungsspieler und seine Teamkameraden hatten sich diese Anerkennung ehrlich verdient, hatten sie doch in einem temporeichen und von bei den Mannschaften engagiert geführten Match dem Spitzenreiter die zweite Niederlage beigebracht (2:1). "Wir haben das Spiel beherrscht und hätten noch höher gewinnen können", kommentierte
Lars Schmitt den neunten Saisonsieg und bemerkte dann noch, dass sich die Mannschaft über den von den Gästen auf den letzten Drücker erzielten Anschlusstreffer geärgert habe. Das war in der zweiten Minute der Nachspielzeit, und Schiedsrichterin Miriam Dietz pfiff danach sofort ab.
Als "Denker und Lenker" bezeichnete der Hohenecker Coach
Matthias Reh den starken Lars Schmitt und lobte auch dessen Arbeit als Assistenztrainer. "Das ist sein Verdienst", sagte Matthias Reh im Hinblick auf die eindrucksvolle Erfolgsserie des TuS 04, dem gegen Zeiskam der vierte Sieg in Serie gelang. Dabei konnte sich Lars Schmitt nicht nur als taktsicherer Dirigent in Szene setzen, sondern auch als Torschütze. In der 84. Minute ließ er einen gegnerischen Verteidiger mit einer Finte aus dem kleinen Fußball-Einmaleins ganz alt aussehen und erzielte mit einem Flachschuss ins lange Eck das 2:0. Damit erhöhte er seine Trefferzahl auf elf und ist mit Abstand der erfolgreichste Schütze seines Teams. Den Führungstreffer hatte Andreas Bahr, der, wie Matthias Reh formulierte, immer mehr aufblüht, in der ersten Halbzeit erzielt (33.). "Ich habe einfach draufgehalten und hatte ein bisschen Glück", beschrieb der Offensivspieler seinen Weitschuss, der zwischen Freund und Feind hindurch seinen Weg ins lange Eck fand. Den Anhängern des TuS 04 machte der von Spiel zu Spiel selbstbewusster agierende Lauterer Junge am Samstag eine Menge Freude.
Lob verdient auch der Hohenecker Kapitän
Benjamin Germann, der für den erkrankten Stephan Schwarz als Innenverteidiger spielte und sich für weitere Einsätze auf dieser Position empfahl. Überdurchschnittlich präsentierte sich auch wieder Engin Göher, der im Mittelfeld Zweikampf auf Zweikampf gewann und sich als Aufbauspieler Meriten erwarb.
Unter den Zuschauer waren mit Michael Wolter und
Daniel Mai zwei ehemalige Hohenecker Spieler, die sich von der Vorstellung ihrer Ex-Kameraden beeindruckt zeigten. Daniel Mai, der zuletzt das Trikot des Oberligisten SC Hauenstein trug, unterschrieb am Samstag einen Vertrag beim TuS 04 und wird nach der Winterpause wieder für seinen alten Verein stürmen.

Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 16.November 2009
von Peter Knick

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Sonntag, 08.11.2009

Hohenecken nimmt Kampf an und gewinnt


Der TuS Hohenecken kann auch ohne Matthias Reh gewinnen. Die Kunde vom verdienten 3:1 (2:1) -Erfolg beim SV Südwest Ludwigshafen wird den grippekranken Trainer bestimmt schnell wieder auf die Beine bringen.
"Wir haben uns gegen den laufstarken Gegner zwar anfangs schwer getan, aber die Mannschaft hat den Kampf angenommen und nach dem 1 : 1 das Spiel in die Hand genommen", freute sich der für Matthias Reh in Verantwortung stehende Co-Trainer Lars Schmitt. Er selbst stellte die Weichen zum Sieg, als er einen Freistoß des unermüdlichen Ankurbler Engin Göher zum Ausgleich ins Ludwigshafener Netz nickte (31.).
Überhaupt waren Standards gestern die schärfsten Waffen der Hohenecker. Bei allen drei Gegentreffern pennte die Ludwigshafener Abwehr, obgleich genügend Zeit zur Orientierung geblieben wäre. Aus dem Spiel heraus wirkte die TuS-Elf, in der Jörg Rieder den verletzten Stefan Schwarz auf der linken Abwehrseite bestens vertrat, weniger gefährlich. So wurden nach der Pause, als Südwest energisch, aber im Abschluss eben zu harmlos auf Ausgleich und Anschlusstreffer drängte, etliche aussichtsreiche Konter leichtfertig verschludert.
"Diese Vorstöße müssen wir einfach konsequenter abschließen", war Lars Schmitt deshalb auch nicht restlos zufrieden mit der TuS- Vorstellung. Zu lange brauchte ihm seine Abwehr um den vorbildlich rackernden Benjamin Germann auch, um sich auf den laufstarken Gegner einzustellen. "Ich habe davor gewarnt, dass es kein Spaziergang wird", sagte Schmitt. Drei Siege in Folge - TuS Hohenecken hat seine Mini-Krise rasch überwunden und kann jetzt mit stolz geschwellter Brust Titelanwärter TB Jahn Zeiskam empfangen. "Wir wollen uns jetzt oben festsetzen", sagte Engin Göher. (erd)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 09.November 2009
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Samstag, 31.10.2009

TuS 04 Hohenecken überwindet Tief

Verbandsligist leitet mit einem frühen Tor 3:0-Heimsieg gegen den SV Gonsenheim ein
Viel Zeit mit dem ersten Tor ließ sich der TuS 04 Hohenecken am Samstag im Heimspiel gegen den SV Gonsenheim wahrlich nicht. Die erste Minute war kaum vorbei, da stand es schon 1 :0. Diesem frühen Treffer folgten dann noch zwei weitere, und so konnten sich die Hohenecker am Ende über einen 3:0 (2:0)-Sieg freuen, mit dem sie deutlich machten, dass sie ihr Tief in der Fußball-Verbandsliga überwunden haben.

Dass mit ihm wieder zu rechnen ist, hatte der TuS 04 in Fußgönheim angedeutet, als er dort mit einem 2:0 die Negativserie von drei Liganiederlagen in Folge stoppte. War dies ein Gegner aus dem Tabellenkeller gewesen, so besiegte er am Samstag einen aus dem Oberhaus. Mit dem Erfolg gegen den Ligavierten Gonsenheim hat der TuS einen Bann gebrochen, denn er gewann erstmals gegen eines der Teams, die zurzeit auf den Rängen eins bis fünf zu finden sind. Kein Wunder also, dass sich der Hohenecker Trainer Matthias Reh über den siebten Saisonsieg seiner Mannschaft (21 Punkte) besonders freute. Zufrieden äußerte er sich nach der Partie und hob dabei hervor, dass seinen Schützlingen wieder ein "Zunull-Sieg" gelungen sei.
Einer der Ersten, den Reh nach dem Schluss pfiff umarmte, war Andreas Bahr. Der 22 Jahre alte TuS 04-Spieler hatte eine gute Partie gespielt. Er bereitete den ersten Treffer vor und traf in der 28. Minute selbst zum 2:0. Das war ein sehr wichtiges Tor, da es in einer Phase fiel, in der seine Mannschaft unter Druck stand. Nach dem von Stephan Schwarz in der zweiten Minute erzielten 1:0 hatten sich die Gonsenheimer nämlich nicht geschockt gezeigt, sondern sofort versucht, zum Ausgleichstreffer zu kommen. Bahrs 2:0 traf sie dann aber doch und nahm ihnen bis zur Pause den Wind aus den Segeln. Die Hohenecker überzeugten in ihrem zwölften Saisonspiel durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit; sie verteidigten sich gut und nutzten eiskalt ihre Torchancen. So war es in der 62. Minute Lars Schmitt, der nach Maximilian Kardaschs Zuspiel das 3:0 erzielte. Wie wichtig Schmitt für den TuS 04 ist, bewies er einmal mehr in diesem Spiel. Er war überall zu finden, er leitete Angriffe ein, setzte sich als Torschütze in Szene und war zur Stelle, wenn es im eigenen Strafraum brannte. Ein Beispiel dafür war die 65. Minute, als Keeper Sven Höh den strammen Schuss des Gonsenheimers Sascha Haack abgewehrt hatte und Schmitt den Abpraller per Kopf aus der Gefahrenzone beförderte. "Durch Kampf haben wir das Spiel gewonnen", stellte Mittelfeldspieler Engin Göher nach dem verdienten Sieg fest. (pkn)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 02.November 2009
von Peter Knick

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Samstag, 24.10.2009

Fast kein Haar in Hohenecker Suppe


Fußball-Verbandsligist TuS 04Hohenecken scheint seine Minikrise mit drei Niederlagen in Folge überwunden zu haben. Beim allerdings erschreckend schwachen ASV Fußgönheim kam er am Samstag zu einem ungefährdeten 2:0.

"Wir waren über die komplette Spielzeit das bessere Team", resümierte TuS 04- Trainer Matthias Reh. Dabei mussten die Hohenecker in der ersten Hälfte drei Nackenschläge wegstecken, an denen eine andere Mannschaft vielleicht zerbrochen wäre. Zum einen verschoss der stark beginnende, später aber abtauchende Mounir Rabahi einen Foulelfmeter (10.). Dann wurde ein Tor von Andreas Bahr nicht anerkannt (11.). Und schließlich sah Stefan Weinz eine Rote Karte (40.), die Reh aufregte. "Stefan bekommt einen Tritt ab und muss vom Platz - unglaublich", echauffierte sich der Coach. Die dadurch entstandene Lücke im zentralen Mittelfeld fiel aber nicht weiter ins Gewicht, weil Lars Schmitt einmal mehr der entscheidende Mann war. "Er reißt die Mannschaft mit, die Jungs hören auf ihn. Lars ist ein Führungsspieler, der maßgeblichen Anteil am Erfolg hat", lobte Matthias Reh seine Nummer 10.

Lars Schmitt: "Es ist wieder jeder für jeden gerannt, es war Teamgeist zu erkennen."

Schmitt, einer der besten Spieler der Liga, besticht durch hohe Präsenz, wird von Mitspielern gesucht und nimmt mit seiner enormen Kopfballstärke in Defensive wie Offensive großen Einfluss auf den Verlauf einer Partie. Nicht von ungefähr bereitete er die Treffer von Mounir Rabahi (5.) mit Traumpass und Halit Osmani (72.) per Kopf vor. "Nach den drei Niederlagen musste eine Reaktion kommen. Heute ist wieder jeder für jeden gerannt, war Teamgeist zu erkennen", freute sich Schmitt. Der 27 -Jährige nannte einen weiteren Grund für den locker erspielten Sieg:
"Wir haben kaum eine Gelegenheit für Fußgönheim zugelassen." Das Chancenverhältnis von 9:1 stützt seine These. Wenn man ein Haar in der Suppe suchen will, ist es die mangelhafte Chancenverwertung. Wie konzentriert der TuS jedoch bis zum Schluss agierte, nötigt Respekt ab. Das Team hatte keinen Schwachpunkt, die 50-minütige Unterzahl machte sich nie bemerkbar. "Wer hohen Aufwand betreibt, wird Erfolg haben. Das gilt für Training wie Spiel", philosophierte Schmitt. (rhl)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 26. Oktober 2009
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Samstag, 17.10.2009

Verbandsligist TuS 04 Hohenecken muss 0:2 gegen Pfeddersheim einstecken


Nach dem Zwischenhoch im Pokal hat den TuS Hohenecken wieder die Liga-Tristesse eingeholt. Das Team von Trainer Matthias Reh verlor am vergangenen Samstag zu Hause gegen die TSG Pfeddersheim 0:2 (0:0) und musste damit die dritte Niederlage in Folge in der Fußball-Verbandsliga einstecken.

Das Wetter war mies, und die Hohenecker taten wenig, um die kleine Zuschauerschar mit gutem Fußball zu erfreuen. In der ersten Halbzeit lieferten sich die beiden Mannschaften zwar eine intensive Partie. Doch spielerisch boten sie wenig. Für den einzigen Aufreger sorgte der Schiedsrichter, als er in der zwölften Minute Maximilian Kardaschs Kopfballtreffer nicht gab, da sein Assistent eine Abseitsstellung gesehen haben wollte. Eine umstrittene Entscheidung, die Coach Matthias Reh natürlich ärgerte.
Nach dem Spiel erinnerte er daran, dass schon in der Heimpartie gegen Arminia Ludwigshafen zwei Treffer seines Teams keine Anerkennung gefunden hatten. Matthias Reh war sich auch sicher, dass, wenn Halit Osmani in der 54. Minute, nach Andreas Bahrs Flanke, den Ball nicht am Pfeddersheimer Tor vorbei, sondern ihn ins Netz gelenkt hätte, der Unparteiische auf Abseits entschieden hätte.
Das war aber auch die einzige Tormöglichkeit der einfallslos agierenden Hohenecker Spieler im zweiten Durchgang. Zwei Minuten nach dieser Chance gerieten sie durch Matthias Gutzlers Treffer mit 0:1 in Rückstand. Und zwölf Minuten später mussten sie durch denselben Spieler das 0:2 hinnehmen. Wer nun auf ein Aufbäumen der Hohenecker gehofft hatte, wurde enttäuscht. Sie fanden gegen den routinierten und selbstbewussten Tabellendritten einfach keine spielerischen Mittel, um zum Anschlusstreffer zu kommen.
Seine Spieler seien momentan nicht in der Lage, ein Spiel umzubiegen, wenn sie in Rückstand gerieten, analysierte TuS-Coach Matthias Reh nach der Partie und legte damit den Finger auf den wunden Punkt. Diese Einschätzung lässt nichts Gutes für die kommenden Begegnungen erwarten. (pkn)


Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 19.Oktober 2009
von Peter Knick

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