Hauptmenü
1. Mannschaft
Glänzende Paraden und Kunstschüsse
Kandidaten für Zwischenrunde der RHEINPFALZ-Stadtmeisterschaft stehen fest - Favoriten siegen und werden besiegt
SG Eintracht Kaiserslautern - TuS 04 Hohenecken 1:4
In der zweiten Minute brachte Maximilian Kardasch den Verbandsligisten Hohenecken mit 1:0 in Front. Nur eine Minute später erhöhte Dennis Leist nach Zuspiel von Fabian Schmitt auf 2:0. Für das 3:0 sorgte wieder Maximilian Kardasch (5.). Auf 4:0 erhöhte Sebastian Horneff (8.), eine Minute später gelang der Eintracht der verdiente Ehrentreffer durch Patrick Krämer.
TuS 04 Hohenecken - 1. FCK II 1:0
Der TuS 04 feierte verdient seinen zweiten Sieg im zweiten Spiel. Den Treffer erzielte Sebastian Horneff (5.). Der Hohenecker eroberte den Ball an der Mittellinie, stürmte unbedrängt aufs Tor zu und ließ dem Keeper keine Chance. Mit Geschick brachte Hohenecken den Vorsprung über die Zeit.
TuS Erfenbach - TuS 04 Hohenecken 1:0
Hoheneckens Felix Bürger geriet zur tragischen Figur der Partie. Zweimal scheiterte er an Torhüter Christian Kleinert. Dann unterlief ihm bei einem Rettungsversuch ein Eigentor (4.). Fast hätte er seinen Fauxpas wettgemacht, aber er scheiterte erneut an Kleinert. Mit etwas Glück und viel Engagement brachten die Erfenbacher das 1:0 über die Zeit.
TuS 04 Hohenecken - SV Morlautern 1:2
In einer temporeichen und kämpferisch starken Partie setzte sich der SV Morlautern durch und zog in die Zwischenrunde ein. Den ersten Akzent setzte der Morlauterer Torsten Zinn mit einem Pfostenschuss (5.). Michael Helfrich traf auf der anderen Seite die Latte (6.). Das 1:0 erzielte der SVM-Spieler André Vetter (8.) mit einem Flachschuss ins lange Eck. Eine Minute später gelang Max Körner mit einem Drehschuss der Ausgleichstreffer (9.). In der spannenden Partie war es dann Christian Kolender, der in der letzten Minute per Abstauber den Siegtreffer zum 2:1 erzielte.
Zahlen & Fakten
Gruppe A
1. SC Siegelbach 8:6 7
2. SV Wiesenthalerhof 4:2 7
3. VfL Kaiserslautern 5:5 3
4. ASV Kaiserslautern 1:5 0
Gruppe B
1. TSG Kaiserslautern 14:1 9
2. VfR Kaiserslautern 9:2 6
3. SV Mölschbach 4:11 3
4. FSV Kaiserslautern 1:14 0
Gruppe C
1. ESC West Kaiserslautern 8:3 9
2. Fatihspor Kaiserslautern 7:5 6
3. FC Erlenbach 3:6 1
4. 1. FCK Portugiese 1:5 1
Gruppe D
1. 1. FCK II 9:2 9
2. SV Morlautern 7:3 9
3. TuS 04 Hohenecken 6:4 6
4. Eintracht Kaiserslautern 8:12 3
5. TuS Erfenbach 3:12 3
Torjägerliste:
Michael Frembs (SC Siegelbach) 5
Benjamin Gensheimer (Fatihspor Kaiserslautern) 4
Sascha Hammann (TSG Kaiserslautern) 4
Patrick Freier (1. FCK II) 3
Christian Kolender (SV Morlautern) 3
Ivan Stein (VfR Kaiserslautern) 3
So geht es weiter:
Am Samstag gehen die Stadtmeisterschaften um den Wanderpokal der RHEINPFALZ weiter mit der Zwischenrunde, für die sich die ersten beiden Teams jeder Gruppe qualifiziert haben. Ab 12.30 Uhr treten sie gegeneinander an. Qualifiziert haben sich SC Siegelbach, SV Wiesenthalerhof, TSG Kaiserslautern, VfR Kaiserslautern, ESC West Kaiserslautern, Fatihspor Kaiserslautern, FCK II und SV Morlautern. Um 15.15 und 15.30 Uhr werden die Halbfinals ausgetragen, die jeweils zehn Minuten dauern, um 16 Uhr das Spiel um Platz drei (ebenfalls zehn Minuten Spielzeit), und für 16.30 Uhr ist das Endspiel geplant. Es geht über zweimal zehn Minuten. Um 17 Uhr werden die Sieger geehrt. Zusätzlich gibt es Preise für den besten Torjäger, den besten Torwart und den besten Youngster. (huzl)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.17
Datum: Freitag, den 20. Januar 2012
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29 aus 17 sind zu wenig
Zwischenbilanz: Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken hat einige Punkte liegen lassen und bleibt deshalb nach Saisonteil eins hinter den Erwartungen
Eine solide Runde hat der Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken bislang gespielt und das Jahresende als Tabellensechster erreicht. Keine schlechte Platzierung. Doch gemessen an den Ambitionen des renommierten Verbandsligaklubs ein etwas enttäuschendes Abschneiden. Auf der Erfolgsspur ist das Team von Spielertrainer Lars Schmitt dagegen im Verbandspokal.
Angesichts des 15-Punkte-Rückstands auf den Tabellenersten TSG Pfeddersheim kann man Lars Schmitt verstehen, der keine Chancen mehr für sein Team sieht, im Kampf um den ersten Platz mitzumischen. Realistischerweise sei es "unmöglich, da noch ranzukommen", unterstreicht Schmitt und macht keinen Hehl daraus, dass er und seine Spieler sich bei Rundenbeginn mehr erhofft hatten, als nach 17 der insgesamt 30 Saisonpartien mit 29 Punkten auf dem sechsten Rang zu überwintern.
Wie in vielen Spielzeiten zuvor wollte sich der TuS 04, das Urgestein der Verbandsliga, auch in der Saison 2011/12 als Titelanwärter präsentieren. Umso schmerzhafter ist es für ihn, dass nach etwas mehr als der Hälfte der Spielzeit Pfeddersheim (44 Punkte) souverän an der Spitze steht. Es scheint kaum noch möglich zu sein, den Durchmarsch des so überaus dominanten Wormser Stadtteilklubs nach der Winterpause zu stoppen.
In den beiden direkten Duellen mit den Pfeddersheimern zeigten sich die Hohenecker als ebenbürtige Gegner, ja es fehlte nicht viel, und sie hätten die Saisonauftaktpartie gewonnen. Und auch im Rückspiel wäre ein Sieg möglich gewesen. Beide Spiele endeten remis. Überhaupt kann sich die Bilanz der Hohenecker gegen die auf den ersten vier Plätzen rangierenden Mannschaften sehen lassen. So verloren sie keine dieser fünf Partien und eroberten dabei neun der 15 möglichen Punkte.
Dass sie trotz dieser starken Auftritte gegen die Topteams den Anschluss verloren haben, hängt mit den oft leichtfertig verspielten Punkten zusammen. Den acht Saisonsiegen stehen fünf Remis und vier Niederlagen gegenüber. Besonders bitter verlief für den TuS 04 die Auswärtspartie gegen die SG Blaubach-Diedelkopf.
Gegen die Kellermannschaft kassierte er die erste Saisonniederlage, die Lars Schmitt so kommentiert: "Wenn du ganz oben mitspielen willst, dann darfst du solche Spiele nicht verlieren." Es folgten drei weitere Verlustpartien. Eine Niederlage erlitt der TuS 04 zu Hause, und zwar gegen den Stadtrivalen TSG Kaiserslautern. In den anderen Heimpartien vermochten die Hohenecker hingegen sechsmal die volle Punktzahl einzufahren, zweimal mussten sie sich mit einem Zähler begnügen.
Insgesamt 32 Tore schoss der TuS 04 in den 17 Ligapartien. Im Durchschnitt waren das 1,88. Das ist keine sonderlich gute Zahl, wenn man sie mit der des TDSV Mutterstadt, des besten Sturms der Liga, vergleicht. Der brachte es nämlich auf durchschnittlich 2,76 Ligatore. 20 der Hohenecker Tore gelangen dem Stürmerquartett Florian Bauer, Felix Bürger, Daniel Mai und Fabian Schmitt. Je fünfmal traf jeder von ihnen. Stark in Szene setzte sich vor allem in der ersten Saisonphase der dribbel- und abschlussstarke Felix Bürger. Zuletzt flachte die Leistungskurve des Youngsters jedoch ab, da ihn eine berufliche Ausbildung stark in Anspruch nahm und noch nimmt. Aufgrund des Überangebots an Stürmern, zu denen auch der talentierte, aber in dieser Runde noch nicht recht in die Gänge gekommene Nachwuchsmann Andre Sasse zählt, sah sich Lars Schmitt, der ja selbst auch ein Angreifer ist, oft vor die Qual der Wahl gestellt.
In der Defensive agierte der TuS 04 solide, ließ nur 20 Gegentreffer zu. Den besten Wert weist hier der noch ungeschlagene Ligaprimus Pfeddersheim mit zehn Gegentoren auf. Auf den Außenverteidigerpositionen konnte sich der TuS auf den Kapitän Benjamin Germann und Sascha Ahrens verlassen. Und in der Innenverteidigung überzeugte der kopfball- und zweikampfstarke Sebastian Johann. Innenverteidiger Fabian Krämer brachte es aufgrund einer langwierigen Verletzung nur auf sieben Einsätze. Auch wenn der TuS 04 in dem ehemaligen FCK-II-Spieler Torsten Reuter einen neuen Führungsspieler in seinen Reihen hat, so ist Lars Schmitt doch nach wie vor der Dreh- und Angelpunkt seines Teams.
Es ist bekannt, dass der Pokal für den Hohenecker Spielertrainer einen hohen Stellenwert besitzt. Und in diesem Wettbewerb hat es der TuS 04 noch selbst in der Hand, für Höhepunkte zu sorgen. Zu einem solchen könnte im neuen Jahr das Viertelfinalmatch gegen den Oberligisten SVN Zweibrücken werden. Nach den Siegen über den SV Morlautern und die SG Rieschweiler in den ersten beiden Pokalrunden und dem anschließenden Triumph über den Oberligisten TuS Mechtersheim wollen die Schmitt-Schützlinge da den nächsten höherklassigen Gegner ausschalten.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.300
Datum: Dienstag, den 27. Dezember 2011
Bericht von Peter Knick
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Zweimal in Rückstand
TuS 04 Hohenecken bezwingt LSC mit 3:2
Obgleich seine Mannschaft die letzte Heimpartie vor der Winterpause mit 3:2 gegen den Ludwigshafener SC gewann, zeigte sich der Spielertrainer des Verbandsligisten TuS 04 Hohenecken, Lars Schmitt, mit dem Auftritt seines Teams unzufrieden.
„Wir haben ganz schlecht gegen den Ball gearbeitet”, kritisierte er seine Mannschaft nach dem Spiel. In der Tat hatte sie es den Gästen in der ersten Halbzeit nicht allzu schwer gemacht, zu Treffern zu kommen. Bereits in der siebten Minute geriet der TuS 04 in Rückstand. Nach einem langen Ball aus der Gäste-Hälfte düpierte der dynamische Stürmer Jens Rehhäußer zwei Hohenecker Verteidiger und brachte den LSC früh in Führung. Auch danach blieb der LSC mit schnellen Angriffen gefährlich. Eingeleitet wurden sie zumeist durch den Spielmacher Erik Rehhäußer, der seinen Bruder Jens mit Steilpässen versorgte.
Doch die Hohenecker hielten dagegen und deckten bei ihren Angriffen die Schwächen der Gäste-Abwehr auf. So blieb nach Maximilian Kardaschs Zuspiel Dennis Leist genug Zeit, um kurz vor der Strafraumgrenze Maß zu nehmen und mit einem gefühlvollen Schuss in die rechte obere Ecke den Ausgleich zu erzielen. Acht Minuten später geriet das Heimteam aber zum zweiten Mal in Rückstand. Ungestört ließ es da den Stürmer David Gerner vor dem Strafraum gewähren, bis dieser eine Lücke erspähte und mit einem Flachschuss abschloss.
Aber auch die Hohenecker profitierten bei ihrem zweiten Treffer von einer unentschlossenen Defensive. Dennis Leist trat einen Freistoß aus dem linken Halbfeld in den Strafraum. Da die Gäste die Kugel nicht aus der Gefahrenzone brachten, konnte Lars Schmitt aus kurzer Distanz zum 2:2 vollstrecken (39.)
Die Entscheidung zugunsten des TuS 04 fiel dann im zweiten Durchgang. Als Fabian Schmitt im Strafraum zu Boden fiel, entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß, wogegen die Gäste heftig protestierten. „Das war nie ein Elfmeter”, haderte Jens Rehhäußer später. Der Hohenecker Kapitän Benjamin Germann trat an, scheiterte zwar mit seinem nicht sonderlich harten Schuss am Keeper, verwertete den Abpraller aber zum 3:2-Endstand (75.). (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.282
Datum: Montag, den 05. Dezember 2011
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Ein 0:0 der guten Sorte
Sport, Spiel, Spannung: Das 0:0 in der Verbandsliga Südwest gestern zwischen dem nach wie vor ungeschlagenen Spitzenreiter TSG Pfeddersheim und dem bisherigen Tabellenfünften TuS 04 Hohenecken hat einmal mehr bewiesen, dass ein torloses Unentschieden durchaus kein langweiliges Fußballspiel gewesen sein muss. Die kämpferisch starke Partie, ohne dass sie überhart gewesen wäre, bot Hochspannung bis zum Schluss, technisch gutes Verbandsliga-Niveau, war geprägt durch Taktik, starke Abwehrreihen - einschließlich Torhüter - und belohnte am Ende beide Mannschaften mit einem Punkt.
„Ich bin hochzufrieden, obwohl wir eigentlich Pfeddersheim die erste Niederlage beibringen wollten”, betonte Hoheneckens Spielertrainer Lars Schmitt. „Das war ein interessantes Unentschieden”, sagte Pfeddersheims Coach Norbert Hess und fügte hinzu: „Für uns ist das kein Beinbruch, denn wir sind weiterhin ungeschlagen.”
Natürlich sitzt Pfeddersheim fest auf dem Sockel des Tabellenführers, hat zumindest bis heute Nachmittag seinen Vorsprung sogar auf zehn Punkte ausgebaut. Natürlich hat Pfeddersheim sein Heimspiel optisch dominiert. Natürlich gab es aufgrund der starken Abwehrreihen insgesamt wenige Torchancen. Dennoch: Auch Hohenecken hätte gewinnen können. In der 84. Minute vergab TuS 04-Stürmer Florian Bauer freistehend im Strafraum, fünf Minuten später hatte auf der Gegenseite Matthias Lang seine Chance. Er verzog knapp. (bsi)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.47
Datum: Sonntag, den 27. November 2011
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Viel Aufwand, wenig Lohn
TuS 04 Hohenecken muss sich gegen Bingen mit einem 1:1 begnügen
Der Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken ist gestern zu Hause seiner Favoritenrolle nicht gerecht geworden. So sah man nach dem 1:1 gegen Hassia Bingen eine Menge enttäuschter Gesichter im Hohenecker Lager.
Seine Mannschaft habe sich das selbst zuzuschreiben, haderte der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt nach dem vierten Saisonremis. Gegen die Hassia, die in der gestern zu Ende gegangenen Vorrunde noch nicht allzu viel zustande gebracht und in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt ist, wollte der TuS 04 natürlich einen Sieg einfahren. Dementsprechend temperamentvoll ging er die 15. Rundenpartie auch an und erspielte sich zahlreiche Torchancen. Die erste Hälfte stand dabei im Zeichen eines Duells, das sich der Hohenecker Stürmer Daniel Mai und der Binger Keeper Axel Schulze lieferten. So kam Mai in der 15. Minute aus etwa zehn Metern frei zum Schuss, vermochte aber den prächtig parierenden Schulze nicht zu überwinden. Und nur zwei Minuten später verlor er auch das nächste Duell gegen den Teufelskerl im Hassia-Kasten. Das Zuspiel kam von Maximilian Kardasch, der eine starke Partie im Mittelfeld spielte und sich mit gut getimten Steilpässen in Szene setzte.
Aber nicht nur Daniel Mai war gestern kein Treffer vergönnt. Auch seinem Stürmerkollegen Fabian Schmitt erging es so. So landete in der 35. Minute dessen Kopfball nicht im, sondern auf dem Netz. Und kurz vor der Pause bot sich ihm nach einem weiten Torwartabschlag erneut eine Chance zum Führungstreffer. Da gewann er zwar das Laufduell gegen zwei Gästespieler, kam dann aber nicht zum Abschluss. In der 83. Minute hätte er dann nach Felix Bürgers präzisem Pass treffen müssen, doch er zögerte zu lange.
Zu diesem Zeitpunkt stand es 1:0 für den TuS 04. Den Führungstreffer hatte der unermüdliche Florian Bauer mit einem beherzten Flachschuss von der Strafraumgrenze aus erzielt (57.). Kurz vor Schluss wurden dann die Hohenecker Siegeshoffnungen durch Christian Frankes Treffer zum 1:1 jäh zerstört. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.270
Datum: Montag, den 21. November 2011
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Den Favoriten nur gekitzelt
SV Südwest Ludwigshafen hat den Tabellendritten TuS 04 Hohenecken lange im Griff, spielt nach einer 1:0-Führung doch nur 1:1
Die Erfolgsserie des SV Südwest Ludwigshafen in der Fußball-Verbandsliga erhielt mit dem 1:1 (1:0)-Remis gegen TuS 04 Hohenecken einen kleinen Dämpfer. Doch wer den favorisierten Tabellendritten der Liga eine Stunde lang beherrscht und ihn an den Rand einer Niederlage bringt, darf stolz auf seine Leistung sein.
Die Spieler und Trainer des SV Südwest waren es am Samstag dann auch. „Die Mannschaft hat erneut bewiesen, dass sie mit den Besten mithalten kann”, freute Trainer Waldemar Steubing der verdiente Teilerfolg. Mal sehen. Am Samstag geht es zum Spitzenreiter Pfeddersheim.
Durch kompromissloses Zweikampfverhalten (Parrotta, Zeilfelder, Klose), mit Kopfballstärke (Winterkorn, Gomola, Klose) oder mutiges Umschalten nach vorne (Schäfer, Pollak, Mahle, Rühm) setzte die Mannschaft deutliche Akzente. Was Steubing nicht schmeckte, war der Leichtsinnsfehler, der zum 1:1 (65.) führte, weil sich seine Abwehr bei einem Standard verladen ließ. Björn Winterkorn, Christian Zeilfelder und Marvin Klose in der Zentrale lösten davor und auch danach ihre Abwehraufgaben sicher und fehlerfrei. „Ein Fehler und gleich die Strafe” haderte dann Klose. Das 1:1 wirkte beim bis dahin harmlosen Gegner nämlich wie ein Weckruf, der Kampfgeist und Spiellaune des SV Südwest bis zum Schlusspfiff forderte. „Wir haben einen Sieg verpasst, müssen aber letztendlich mit dem 1:1 zufrieden sein”, befand Steubing. Seit Dezember 2003 gelang Südwest kein Sieg mehr gegen TuS 04 Hohenecken: Sieben Niederlagen folgte am Samstag das vierte 1:1-Unentschieden.
Dennis Arriaga, der kurzfristig für den verletzten Roland Kesselring in die Startelf kam, hätte Matchwinner werden können. Nach schöner Vorarbeit von Dennis Mahle erzielte Arriaga das 1:0 (17.) und hatte kurz danach die Vorentscheidung auf dem Fuß. Steffen May vereitelte die Niederlage, als er einen Steeb-Schuss parierte.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.264
Datum: Montag, den 14. November 2011
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Torfestival des TuS 04 Hohenecken
6:2 gegen Fontana Finthen
Fußball-Verbandsligist TuS 04Hohenecken ist wieder obenauf. Was sich beim Remis in Mutterstadt und dem Pokalerfolg gegen Mechtersheim angedeutet hatte, wurde am Samstag im Heimspiel gegen Fontana Finthen zur Gewissheit: Die Hohenecker sind wieder sieges- und torhungrig, und das ließen sie die Rheinhessen beim 6:2 (1:1) deutlich spüren.
Es war ihr bislang höchster Sieg in der laufenden Runde. Aus 13 Partien haben sie 23 Punkte geholt. Damit können sie sich weiterhin als Verfolger des Ligaersten TSG Pfeddersheim fühlen. Nach dem siebten Saisonsieg zeigte sich der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt verständlicherweise zufrieden und lobte seine Mannschaft. "Es hat alles gepasst", sagte er und fand es besonders bemerkenswert, dass sich seine Schützlinge durch den Gegentreffer zum 0:1 nicht aus dem Konzept hatten bringen lassen.
Eigentlich hätten die Hohenecker selbst früh in Führung gehen müssen. Dies verhinderte aber der starke Gäste-Keeper Dennis Kandel in der zweiten Minute mit einem sagenhaften Reflex. Da lenkte er den Ball nach Sebastian Johanns Volleyschuss aus zwölf Metern über die Latte. Dass sich die Finthener sechs Gegentreffer einfingen, lag nicht an ihrem Schlussmann. Ihre einzige gute Offensivaktion in der ersten Halbzeit nutzten die Gäste, um in Führung zu gehen (16.). Dominik Hammel war der Schütze und Thomas Rekus der Vorbereiter. Letzterer hatte sich vor einigen Wochen im Spiel seiner Mannschaft gegen die TSG Kaiserslautern als dreimaliger Torschütze trefflich in Szene gesetzt.
Er war zwar der beste Feldspieler der Gäste, doch in Sachen Tore lief bei ihm am Samstag nichts. Warum seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit derart unter die Räder gekommen war, dafür hatte er keine plausible Antwort parat. Eine Erklärung dafür war die starke Vorstellung des Florian Bauer. Den dynamischen Stürmer bekam die Finthener Verteidigung einfach nicht in den Griff. Mit seinem ersten Treffer brachte Florian Bauer den TuS 04 mit 2:1 in Führung (61.) und mit seinem zweiten sorgte er für das 6:1 (88.), dabei profitierte er von Maximilian Kardaschs gut getimten Steilpass. Davor hatte Florian Bauer auch noch einen Elfmeter herausgeholt, den Fabian Schmitt dann zum 5:1 verwandelte. Ebenfalls erfolgreich für den TuS 04 waren Torsten Reuter (3:1) und Daniel Mai (4:1). Und den wichtigen Treffer zum 1:1-Ausgleich hatte der wieder zu den Besten seines Teams gehörende Sebastian Johann in der 36. Minute per Kopf erzielt. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.258
Datum: Montag, den 07. November 2011
Bericht von Peter Knick
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Ein Punktgewinn für TDSV Mutterstadt
Ohne Spielertrainer Hakan Atik und den gesperrten Innenverteidiger Christian Fickert hat sich Fußball-Verbandsligist TDSV Mutterstadt gegen den TuS 04 Hohenecken mit einem 1:1 (1:0) begnügen müssen. Es war der erste Punktverlust auf eigenem Platz.
"Wir müssen mit dem 1:1 zufrieden sein. Hohenecken war stark und hat vor allem zu Beginn der zweiten Hälfte viel Druck gemacht", analysierte Atik. Sein Team machte den Fehler, all zu oft sein Heil mit langen Bällen zu versuchen, anstatt wie gewohnt Kombinationsfußball zu spielen. So besaßen die Gäste im Mittelfeld ein Übergewicht, das sie aber 45 Minuten lang nicht nutzen konnten, weil die Abwehr der Mutterstadter gut organisiert war. Vielleicht hat der TDSV ja deshalb auf konstruktives Aufbauspiel verzichtet, weil das 1:0 einem Steilpass von Ergün Pakel entsprang. Rico Renners Flanke verwertet der gut beginnende, später aber abtauchende Horst Döppel unter Mithilfe von Torwart Steffen May.
"Nach der Pause haben wir lange kein Gegenmittel gefunden und hätten auch zurückliegen können", sagte der Coach. Nachdem er am Mittwoch nach seinem Eingriff am Herzen aus dem Krankenhaus entlassen wurde, fühlte sich Atik noch etwas schlapp und müde. Seine Zwangspause wird vermutlich noch andauern.
Dass der TDSV nicht in Rückstand geriet, lag in erster Linie an Torwart Lars Karr, der gegen Andreas Bahr (20., 56.), Daniel Mai (58.) und Stefan Weinz (78.) schwierige Bälle parierte. "Das war heute ein guter Gegner, der uns weit zurückgedrängt hat. Wir wollten mit einem Vorsprung nach Pfeddersheim fahren. Das hat nicht geklappt", ärgerte sich der Torhüter. Ähnlich sah es der zweikampfstarke Gökhan Dogan, der in dieser Spielzeit stabil agiert. "Ein blöder Fehler, der zum 1:1 geführt hat", spielte Dogan auf den Lapsus von Sezgin Karabiyik an. "Wegen solcher Schnitzer war Sezgin drei Wochen nicht im Kader", zürnte der Trainer. Und noch einer erregte Atiks Unmut: Burak Degirmenci musste völlig frei das 2:1 machen. (thl)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.253
Datum: Montag, den 31. Oktober 2011
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TSG triumphiert im Lauterer Derby
Daniel Haag schießt die TSG Kaiserslautern gegen Hohenecken zum Sieg
Grund zum Jubeln hatte gestern die TSG Kaiserslautern. Sie gewann vor rund 300 Zuschauern das mit Spannung erwartete Derby beim TuS 04 Hohenecken mit 1:0. Dabei erzielte Daniel Haag in der zweiten Halbzeit mit einem beherzten Schuss aus 22 Metern das goldene Tor.
"Ich habe zuerst gedacht, er geht vorbei, doch dann hat sich der Ball gedreht und landete im Tor." So schilderte der Schütze des Siegtreffers die entscheidende Aktion. Nach Manuel Schohls Querpass konnte Haag unbedrängt abziehen. Der Hohenecker Keeper Steffen May zeigte keine Reaktion. "Wir haben geduldig gespielt und unsere Chance genutzt", bemerkte Haag noch und feierte dann mit seinen Teamkollegen den Derbysieg.
Der Trainer des siegreichen Teams, Ralf Naßhan, bemerkte nach der Partie: "Es ist schön, in Hohenecken zu gewinnen." Für Naßhan hatte der Sieg aber noch einen anderen wichtigen Aspekt. Durch das 1:0 zog sein Team in der Tabelle an den Hoheneckern vorbei und rangiert nun nach elf Partien mit 20 Zählern hinter dem punktgleichen Ligadritten SpVgg Ingelheim auf dem vierten Platz.
In der vergangenen Saison hatten die Hohenecker noch beide Derbypartien für sich entscheiden können. Die zweite ging dabei sogar mit 5:0 an sie. "Diese Niederlage haben wir natürlich nicht vergessen", sagte gestern der Mittelstürmer der TSG, Manuel Schohl, nach dem Sieg und unterstrich damit die große Entschlossenheit, mit der er und seine Teamkameraden in die Partie gegangen waren. Sie wollten sich auf keinen Fall noch einmal so abschießen lassen.
Deshalb gingen die Buchenlocher von der ersten Derbyminute an äußerst diszipliniert zur Sache; sie machten im Mittelfeld die Räume eng und erstickten das gefürchtete Offensivspiel des TuS 04 schon im Keim. Die Folge davon: Die Zuschauer bekamen eine ziemlich unansehnliche, fade erste Hälfte geboten.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie dann spannender. Nachdem der TSG-Mittelfeldspieler Otar Bobo Sarishvili in der 47. Minute mit seinem Schuss an der Torlatte gescheitert war, brachten die Hohenecker den Kasten von Matthias Jungmann einige Mal in Gefahr. So köpfte Fabian Schmitt nach Benjamin Germanns Flanke knapp über den Kasten (53.). Und acht Minuten später traf Torsten Reuter das Außennetz. Kurz danach setzte sich Maximilian Kardasch energisch im Straftraum durch und prüfte Jungmann mit einem harten Flachschuss.
Der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt stellte später enttäuscht fest. "Wir hatten mehr vom Spiel, uns hat aber im Abschluss die letzte Konsequenz gefehlt." Sein Team war nach dem Rückstand zwar bemüht, die Partie auszugleichen. Doch in der Offensive wollte ihm an diesem Tag einfach nichts gelingen. Ja, die Hohenecker hätten sogar noch höher verlieren können, wenn die Buchenlocher ihre Konterchancen besser genutzt hätten. Die beste Gelegenheit bot sich dabei Manuel Schohl in der 83. Minute. Nach einer mit Präzision geschlagenen Flanke des starken Heiko Batista-Meier köpfte der Stürmer der TSG jedoch aus kurzer Distanz am Tor vorbei. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.247
Datum: Montag, den 24. Oktober 2011
Bericht von Peter Knick
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Schott mit Blitzstart gegen Hohenecken
Was für ein Auftakt im Fußball-Verbandsligaspiel des TSV Schott Mainz gegen TuS 04 Hohenecken: Nach einem Foul nahe der Seitenlinie tritt Schott-Außenverteidiger Markus Schmitt den Ball dicht vors Tor, dort schraubt sich Ex-Profi Nils Döring empor und köpft die Kugel zum 1:0 ins Tor (2.). Sechste Minute: Nach Vorarbeit von Mükkerem Serdar wuchtet Mittelfeldspieler Dominik Lang das Spielgerät per Drehschuss von der Strafraumkante ins rechte untere Toreck - 2:0. Am Ende gewinnt Schott 2:1 (2:0).
"Das hat uns natürlich in die Karten gespielt", betonte der Mainzer Trainer Bert Balte am Ende. "Gegen eine Spitzenmannschaft haben wir von Anfang an aggressiv gespielt", lobte der Ex-Profi. Hohenecken verstärkte nach dem Rückstand die Offensive. Mehr als ein verwandelter Foulelfmeter von Alexander Graf sprang aber nicht heraus. Mathias Bochenek hatte den eingewechselte Fabian Schmitt gerempelt. Die beiden Gegentore sah TuS 04-Trainer Lars Schmitt als unnötig an: "Ich glaube nicht, dass wir heute einen Punkt verdient gehabt hätten." (mge)
Tore: 1:0 Döring (2.), 2:0 Lang (6.), 2:1 Graf (73., Foul-Elfmeter) - Gelbe Karte: Döring (Schott) - Beste Spieler: Döring, Serdar, Oriana, Rudolf - Graf, Reuter - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Metz (Ensheim).
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.241
Datum: Montag, den 17. Oktober 2011
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Hoheneckens Geduld zahlt sich aus
Dritter Sieg in Folge - Einwechslungen im Sturm bringen Leben ins Spiel
Der TuS 04 Hohenecken hat gestern in der Heimpartie gegen den Tabellenletzten SV Hermersberg viel Geduld bewiesen. Durch zwei späte und wunderschöne Tore entschied er die Verbandsligapartie am Ende für sich und feierte damit seinen dritten Sieg in Folge.
Der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt war nach der neunten Saisonpartie mit dem Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Hälfte nicht zufrieden. Da hatte sie sich in der Tat gegen die äußerst diszipliniert und zweikampfstark auftretenden Gäste nicht recht durchsetzen können. So bekamen die Zuschauer kaum Strafraumszenen zu sehen.
Erst nach gut einer halben Stunde tat sich etwas im Hermersberger Strafraum. Der Hohenecker Außenstürmer Daniel Mai, der erst kurz vorher von der rechten auf die linke Seite rochiert war, wurde da von seinem Stürmerkollegen Florian Bauer mit einem guten Pass bedient und zog dann von der linken Strafraumseite ab. Der Ball flog in hohem Bogen auf das Tor zu, landete aber auf der Latte. Das war es dann aber mit der Hohenecker Angriffsherrlichkeit in der lauen ersten Hälfte.
Lebhaft wurde das Angriffsspiel, als Lars Schmitt nach 53. Minuten für den enttäuschenden Andre Sasse Maximilian Kardasch ins Spiel brachte und sieben Minuten später Felix Bürger für Fabian Schmitt.
Auf einmal häuften sich die gefährlichen Szenen im Gästestrafraum. So scheiterte Felix Bürger in der 68. Minute mit einem sehenswerten Drehschuss am Pfosten. Und nur eine Minute später schoss der überaus engagierte Florian Bauer aus kurzer Distanz über den Kasten. Das Tor, das ihm da noch versagt geblieben war, erzielte er dann aber in der 76. Minute. Nach Kardaschs genauem Zuspiel zog er von der Strafraumgrenze ab. Sein satter Rechtsschuss landete unhaltbar für Keeper Niklas Stegner im Gäste-Kasten. "Damit hatte er den Bann gebrochen", lobte Lars Schmitt später den Torschützen, der auch vor einer Woche in der Auswärtspartie beim VfB Bodenheim getroffen hatte.
Für die Mannschaft und für ihn sei es ein ganz wichtiges Tor gewesen, stellte nach der Partie Florian Bauer zufrieden fest.
In Rückstand geraten, mussten die zuvor in der Offensive kaum in Erscheinung getreten Hermersberger mehr riskieren, und das eröffnete dem TuS 04 Räume und Möglichkeiten. Der energische und viel Übersicht zeigende Kardasch leitete dann auch das zweite Tor ein. Er spielte Felix Bürger im Strafraum an. Und was der Jungstürmer dann dort mit der Kugel aufführte, war allererste Sahne. Er tanzte die gegnerische Abwehr aus und schloss seinen Auftritt mit einem platzierten Flachschuss zum 2:0 ab. Damit traf er zum fünften Mal in der laufenden Runde.
Sein Team habe geduldig auf seine Chance gewartet und sie dann auch genutzt, fand Lars Schmitt lobende Worte für seine Schützlinge nach dem sechsten Saisonsieg und hob besonders hervor, dass es der dritte Zu-null-Sieg in Folge sei.
Mit diesem Arbeitssieg bleiben die Hohenecker weiter auf Erfolgskurs und sind für die "dicken Brocken" gerüstet, auf die sie in den kommenden Partien treffen.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ, Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.235, Datum: Montag, den 10. Oktober 2011
Bericht von Peter Knick
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Torsten Reuter führt Hohenecken zum Sieg
Routiniert und clever fuhr Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken den verdienten 3:0 (0:0)-Sieg beim VfB Bodenheim ein. Gegen einen kompakten Fünfer-Mittelfeldblock tat sich die TuS 04 lange Zeit schwer. Die technisch überlegenen Gäste setzten auf wohl dosiertes Pressing und warteten auf die Lücke im Defensivverbund des VfB.
Die Strategie ging auf. Schon nach 21 Minuten hätte der aufgerückte Innenverteidiger Sebastian Johann per Kopf die Führung erzielen können. In der 55. Minute schaltete die TuS nach einem Ballverlust der Gastgeber schnell um, Andreas Bahr spielte diagonal in die Schnittstelle auf den über links gestarteten Daniel Mai, der aus spitzem Winkel ins lange Eck traf. Nachdem Daniel Mai (62.) im Eins-gegen-Eins an VfB-Keeper Ruben Ragg gescheitert war, machte es Florian Bauer besser: Der Mittelstürmer startete über die halbrechte Position, Ex-Profi Torsten Reuter spielte ihn mit einem perfekt getimten Pass frei, und Bauer versenkte (68.). In der 77. Minute krönte Torsten Reuter seine gute Leistung, indem er einen Konter zum hoch verdienten Endstand abschloss.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.230
Datum: Dienstag, den 04. Oktober 2011
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Typisches Felix-Bürger-Tor macht den Unterschied
Verbandsligist TuS 04 Hohenecken bringt sich mit 1:0-Sieg gegen Ingelheim als erster Verfolger des Spitzenduos in Stellung
Knapp, aber verdient hat der Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken am Samstag gegen die SpVgg Ingelheim gewonnen. Das 1:0 war nach der eine Woche zuvor in Zeiskam erlittenen Niederlage für das Team von Spielertrainer Lars Schmitt ein sehr wichtiger Sieg.
Durch den Erfolg verdrängte der TuS 04 die Ingelheimer vom dritten Platz und brachte sich damit als erster Verfolger von Mutterstadt und Pfeddersheim in Stellung. Besonders bemerkenswert fand es Lars Schmitt nach der siebten Saisonpartie, dass seine Schützlinge erstmals zu null gespielt hatten. "Das ist ein tolles Ergebnis", kommentierte er den vierten Sieg seines Teams, das es vor allem in der zweiten Halbzeit versäumt hatte, die Partie deutlicher zu entscheiden. Chancen dafür gab's genug.
Da Lars Schmitt vergangene Woche eine Grippe zu schaffen machte, hatte er seinem Assistenten Stephan Schwarz das Training überlassen. Und der gelernte Abwehrspieler ließ die Mannschaft verstärkt "gegen den Ball arbeiten". Das sollte sich auszahlen, wobei die Rheinhessen aber vor allem in der ersten Halbzeit die Hohenecker Abwehrreihe, in der Benjamin Germann und Sebastian Johann das Innenverteidigerduo bildeten und Max Körner auf der rechten und Sascha Ahrens auf der linken Seite verteidigten, vor keine allzu großen Rätsel stellten. Offensive wurde da bei den Ingelheimern klein geschrieben. Es schien so, als wären sie mit einem Unentschieden zufrieden.
Das galt nicht für die Hohenecker, die das Verfolgerduell unbedingt für sich entscheiden wollten. Doch sie taten sich zunächst schwer. Erst gegen Ende der ersten Hälfte brachten die Jungstürmer Andre Sasse und Felix Bürger den Gäste-Kasten in Gefahr. Doch Andre Sasse scheiterte mit seinem Schuss an Keeper Patrick Espenschied (42.), und Felix Bürger schoss wenig später knapp übers Tor. Andre Sasse blieb auch im zweiten Durchgang im Abschluss glücklos, vertändelte nach starker Vorarbeit des eingewechselten Florian Bauer in bester Schussposition. Hingegen gelang Felix Bürger mit einem für ihn typischen Solo der entscheidende Treffer (59.). "So ein Tor kann nur Felix schießen", lobte Lars Schmitt das Stürmertalent.
Der zu Beginn der zweiten Hälfte für Lars Schmitt ins Spiel gekommene Andreas Bahr brachte viel Schwung ins Angriffsspiel. Doch ein Tor blieb ihm versagt. Der beste Spieler auf dem Platz war Torsten Reuter. Der Hohenecker Mittelfeldmann bestach durch seine gediegene Ballbehandlung, großen Überblick und genaue Pässe. Er wurde seiner Rolle als Führungsspieler voll gerecht. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.224
Datum: Montag, den 26. September 2011
Bericht von Peter Knick
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Zeiskam siegt für Sahin
Mit einem 3:1 (2:1)-Heimerfolg gegen die TuS 04 Hohenecken gelang Fußball-Verbandsligist TB Jahn Zeiskam der zweite Saisonsieg und somit der Sprung ins obere Mittelfeld der Tabelle.
Gäste-Torjäger Fabian Schmitt brachte Hohenecken mit einer Direktabnahme mit der ersten Chance in Führung. Zeiskam agierte erstmals in dieser Saison mit zwei Stürmern, die in der 23. Minute den Ausgleich besorgten: Nach Liginger-Vorlage schob Maurice Hafner einen Zaucker-Querpass über die Linie. Zum 2:1 traf Christian Liginger (34.).
Die zweiten 45 Minuten waren turbulenter, was neben mehr Torraumszenen auch zwei Feldverweise belegen: Rot für Zeiskams Kevin Hoffmann nach einer Notbremse (75.) und Gelb-Rot für Hoheneckens Spielertrainer Lars Schmitt nach Handspiel (81.). Die Entscheidung entsprang einer Traumkombination, die Felix Zaucker nach Vorlage von Liginger und Querpass des überragenden Maurice Hafner zum 3:1 vollendete. "Wir waren überlegen, konnten das Spiel aber einfach nicht richtig gestalten", bekannte Lars Schmitt. "Bombastisch. Wir haben den Sieg für unseren Coach Sahin Pita errungen, der erst heute aus dem Krankenhaus entlassen wurde", sagte Zeiskams Co-Trainer Julian Hübner. (kebe)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.37
Datum: Sonntag, den 18. September 2011
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Rodenbach über weite Strecken nur Sparringspartner
Ernüchternde Lektion für Verbandsliga-Aufsteiger im Auswärtsspiel gegen Hohenecken - TuS 04 schaltet in Hälfte zwei zurück
Der TuS 04 Hohenecken hat in der Fußball-Verbandsliga Südwest dem Aufsteiger SV Rodenbach am Samstag eine bittere erste Halbzeit bereitet. Ohne sich großartig in Szene zu setzen, zog das gastgebende Team von Spielertrainer Lars Schmitt da locker auf 4:0 davon, machte aber im zweiten Durchgang langsamer.
Damit blieb den Rodenbachern das Debakel erspart, das sich in den ersten 45 Minuten angebahnt hatte. "Wir hätten 7:1 oder 8:1 gewinnen können." Das war kurz nach dem Schlusspfiff (4:1) aus dem Kreis der Hohenecker Spieler zu hören. Die Enttäuschung der Sieger über den enthaltsamen zweiten Durchgang war unüberhörbar. TuS 04-Coach Lars Schmitt ärgerte sich aber vor allem über die Rote Karte, die Alexander Graf sich in der 53. Minute eingehandelt hatte. Hinter dem Rücken des Schiedsrichters hatte er sich von Kerim Abane provozieren und zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Durch den Assistenten darauf aufmerksam gemacht, verwies der die Partie souverän leitende Unparteiische Martin Mansel Alexander Graf vom Platz und verwarnte Abane. Damit war der Verbandsliga-Auftritt des Hoheneckers, der für den verletzt ausgeschiedenen Innenverteidiger Fabian Krämer ins Spiel gekommen war, bereits nach gut zehn Minuten zu Ende. Einen Schatten auf den Sieg warf auch die offensichtliche Tatsache, dass der TuS 04 derzeit ein Torwartproblem hat. Keeper Steffen May wirkte auch in dieser Partie oft arg unsicher.
Die in Unterzahl geratenen Hohenecker schalteten in Halbzeit zwei vom Sturm- auf den Verwaltungsmodus um. So blieb den Rodenbachern eine ähnlich ernüchternde Lektion wie in der ersten Hälfte erspart. Dass die Gäste über weite Strecken der Partie nur ein Sparringspartner waren, lag wohl auch daran, dass sie ohne ihren Chef, den Spielertrainer Sebastian Reich, antreten mussten. Ein Muskelfaserriss verhinderte Reichs Auflaufen, und so erlebte er von der Seitenlinie aus den Einbruch seines Teams im ersten Spielabschnitt. "Wir wollten uns mit Anstand aus der Affäre ziehen", bemerkte Reich zum Auftritt seiner Schützlinge nach der Pause und äußerte sich kopfschüttelnd zu den ersten beiden Gegentreffern. "Die hätten nicht fallen dürfen." Nach 15 Minuten hatte der linke Außenverteidiger Jesse Schaaf den Überblick verloren. Nicht so Andreas Bahr, dessen Zuspiel erreichte Fabian Schmitt, und dieser vollstreckte zum 1:0. Zu seinem zweiten Streich kam der schnelle und torhungrige Stürmer in der 43. Minute. Zuvor hatte Youngster Andre Sasse, umringt von drei staunend zuschauenden Rodenbachern, das 2:0 erzielt (25.). Das 4:0 ging auf das Konto des starken Sascha Ahrens, der von Fabian Schmitts Vorarbeit profitierte (45.+1). Im zweiten Durchgang schafften die Gäste noch den Ehrentreffer, den der unermüdliche Johannes Schick per Kopf nach einem Abane-Freistoß erzielte (81.).
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.212
Datum: Montag, den 12. September 2011
Bericht von Peter Knick
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Sensationeller Heimerfolg
Verbandsligist SG Blaubach-Diedelkopf schlägt den klaren Favoriten TuS 04 Hohenecken mit 3:1
Mit einer kämpferisch erstklassigen Leistung gelang Verbandsliga-Schlusslicht SG Blaubach-Diedelkopf gestern Abend im Aalbachstadion gegen den TuS 04 Hohenecken die Sensation. Die Schützlinge von Trainer Stefan Schehl schlugen den haushohen Favoriten völlig verdient mit 3:1 (1:1) und feierten damit pünktlich zur Herbstmesse den ersten Saisonsieg.
Innenverteidiger Matthias Staudt konnte seine Freude kurz nach Spielende kaum beschreiben. Der Ex-Etschberger, Turm in der Abwehrschlacht der letzten 20 Minuten, hatte die ganze Mannschaft exzellent arbeiten gesehen. "Das Kollektiv hat super gekämpft. Wir haben die Zweikämpfe bestritten, wie man das in der Verbandsliga tun muss."
Zu Beginn des sehr intensiven, lauf- und zweikampfgeprägten Spiels machte Hohenecken deutlich, dass es die Punkte aus Blaubach mitnehmen will. Schon nach drei Minuten waren sich Matthias Schmitt, der sein Comeback feierte, und der erst in dieser Woche verpflichtete Torhüter Benjamin Will nicht einig, doch den Schuss von Felix Bürger konnte Will im letzten Moment noch abwehren. Als Patrick Scheidt auf der rechten Abwehrseite den agilen Daniel Mai ungehindert flanken ließ, war in der Mitte Fabian Schmitt zur Stelle und köpfte, flankiert von zwei Blaubacher Abwehrspielern, zum 0:1 ein.
Der erste durchdachte SG-Angriff führte zu einem Einwurf, den Markus Musolf wie eine Flanke servierte. TuS 04-Keeper Steffen May klärte nicht konsequent, und Schmitt hob die Kugel aus 14 Metern zum überraschenden 1:1 ins Netz (28.). Von da an präsentierte sich die SG als gleichwertiger Gegner. Schehls Schützlinge gingen den Gast aggressiv an und ließen ihm kaum noch Räume. "Wir haben heute als Team überzeugt, sind super in die Zweikämpfe gekommen, und endlich hat uns auch mal das Glück zur Seite gestanden", kommentierte der im defensiven Mittelfeld starke Sebastian Donauer die 90 Minuten. Weniger Glück als vielmehr Können half SG-Torsteher Will in der 32. und 37. Minute, als er gegen Felix Bürger und Andreas Bahr klären konnte.
Zur Pause brachte Hohenecken mit Spielertrainer Lars Schmitt und Andre Sasse zwei frische Leute, die gleich für Unruhe in der SG-Defensive sorgten. Doch Blaubach hielt weiter tapfer dagegen und durfte sich bei Will bedanken, der nach 51 Minuten einen Drehschuss von Felix Bürger mit den Fingerspitzen über die Latte drehte. In der 59. Minute setzte Lars Schmitt einen Kopfball knapp übers SG-Gehäuse. Nach 69 Minuten stand Staudt auf der Torlinie goldrichtig.
Zu diesem Zeitpunkt lag seine Elf jedoch schon mit 2:1 in Front. Der eingewechselte Danny Antonic, der auf dem rechten Flügel für mächtig Wirbel sorgte, nahm sich 28 Meter vor dem Tor ein Herz und schoss dem verblüfften TuS 04-Schlussmann durch die Beine. Die folgende TuS 04-Offensive war zu durchsichtig angelegt, um die sehr sicher stehende einheimische Deckung zu gefährden. In der 83. Minute hätte Matthias Schmitt seine Rückkehr ins Team krönen können, doch nach feinem Zuspiel von Andreas Cappel scheiterte der Kapitän an Steffen May.
In der 86. Minute senkte sich der Daumen endgültig für Hohenecken, als Florian Bauer nach einer rüden Attacke gegen Cappel des Feldes verwiesen wurde. Gerade zurück von der Behandlung veredelte Cappel einen Pass von Kevin Schehl zum 3:1 (88.). Trainer Schehl stand noch Minuten nach der Partie die Anspannung ins Gesicht geschrieben. "Heute haben wir das Glück gehabt, das uns in den vergangenen Wochen gefehlt hat. Aber ich muss der Mannschaft auch ein Kompliment machen, sie haben das Glück gezwungen und den starken Gegner immer unter Druck gesetzt. Das 2:1 hat uns letztlich auf die Siegerstraße gebracht." (meg)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Westricher Rundschau
Ausgabe: Nr.205
Datum: Samstag, den 03. September 2011
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Die neue Qualität des TuS 04 Hohenecken
Verbandsligist macht aus einem 0:1-Rückstand einen 4:1-Heimsieg gegen Dudenhofen - Lars Schmitt und Felix Bürger glänzen
Den FV Dudenhofen einfach so mit 4:1 zu besiegen ist keine Alltäglichkeit. Dem TuS 04 Hohenecken gelang dies gestern auf bravouröse Weise in seinem Kerwespiel. Mit diesem Sieg - es war bereits der zweite in der noch jungen Saison der Fußball-Verbandsliga -, verdeutlichte der TuS 04 der Konkurrenz, dass er ein gewichtiges Wort in Sachen Meisterschaft mitzusprechen gedenkt.
Rechnet man den am vergangenen Mittwoch in der Verbandspokalpartie gegen die SG Rieschweiler erzielten Erfolg mit, dann war's gestern der dritte Pflichtspielsieg der Hohenecker in Folge. Also ein überaus gelungener Saisonstart. In einer kurzen Spielanalyse direkt nach dem Schlusspfiff wollte der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt den Sieg über Dudenhofen aber nicht zu hoch veranschlagen. "Wir haben noch eine Menge Potenzial, das wir nicht ausgeschöpft haben", stellte er fest und kritisierte das Spiel seiner Mannschaft in der ersten Hälfte. "Das war zu statisch, da hat die Bewegung gefehlt." Als neue Qualität seiner Mannschaft bezeichnete er ihre Fähigkeit, sich durch einen Rückstand nicht aus der Bahn werfen zu lassen.
Den Beweis dafür demonstrierten seine Schützlinge auch gestern. In der 22. Minute in Rückstand geraten, gaben sie nur eine Minute später die Antwort und glichen durch Felix Bürger zum 1:1 aus. Ein typisches Bürger-Tor: Nachdem er die gegnerischen Abwehrspieler genarrt hatte, schloss er sein Solo mit einem platzierten Schuss formvollendet ab.
Dass die Hohenecker in der zweiten Hälfte so mächtig auftrumpften, lag aber nicht allein an ihrem vielversprechenden Youngster, sondern zu einem Großteil an Lars Schmitt. Nach der Pause hatte er sich für Florian Bauer eingewechselt und sogleich Struktur in das Angriffsspiel seiner Mannschaft gebracht. So schlug er den genau getimten Diagonalpass auf Daniel Mai, der dann unwiderstehlich in den Strafraum zog und Felix Bürger den Ball optimal servierte, worauf dieser keine Mühe hatte, seinen zweiten Treffer zu erzielen (63.). Als dann Daniel Mai selbst als Torschütze zum 3:1 in Erscheinung trat (68.), war Lars Schmitt mit einem selbstlosen Querpass beteiligt.
Ab der 59. Minute hatten die Hohenecker dann zwei Schmitts im Spiel. Neben Lars spielte Fabian Schmitt. Der Stürmer war wieder äußerst engagiert bei der Sache und hätte fast in der 80. Minute seinen ersten Verbandsliga-Treffer erzielt. Doch in bester Schussposition wurde er im Strafraum gefoult. Den verhängten Elfmeter verwandelte dann Benjamin Germann bombensicher zum 4:1-Endstand.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.200
Datum: Montag, den 29. August 2011
von Peter Knick
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Kerwespiel in Hohenecken am So., 28.08.2011, 15.oo Uhr
TuS 04 Hohenecken empfängt den FV Dudenhofen in der Verbandsliga Südwest
Die 1.Mannschaft des TuS 04 Hohenecken ist gut in die noch junge Saison gestartet:
Remis gegen Titelanwärter Pfeddersheim und Sieg beim LSC Ludwigshafen stehen für das Team um Spielertrainer Lars Schmitt zu Buche. Das die Saison erfolgreich werden könnte, liegt in verschiedenen Faktoren begründet:
- das Team ist gegenüber der Vorsaison fast ausnahmslos zusammengeblieben,
- verschiedene langjährige Leistungsträger des TuS 04 wie Kapitän Benny Germann, Stürmer Daniel Mai, die Abwehrrecken Stephan Schwarz und Sebastian Johann sowie der (teilweise) spielende Trainer Lars Schmitt waren bereits 2006 in der Aufstiegsmannschaft des TuS 04 in die Oberliga Südwest und bilden im Team ein erfahrendes, sich ergänzendes Gerippe. Stefan Weinz sowie, Neuzugang Thorsten Reuter mit langjähriger Profi - Erfahrung vervollständigen die Abteilung "Führungsspieler".
- äußerst ehrgeizige Spieler der jüngeren Generation sind nicht nur hungrig auf Fußball-Erfolgserlebnisse, sie tun auch alles dafür !
- komplettiert wird das Team mit talentierten, aus den eigenen Jugend stammenden 18-Jährigen mit Prädikat "hohe Qualität" die man zu Ihrem Teamanteil nur beglückwünschen kann !
6 TuS 04-Spieler stammen aus der eigenen Jugend, 50 % des Kaders haben sich langjährig über die eigene 1b in den Verbandsligakader gespielt, nahezu alle Spieler stammen aus dem unmittelbaren Umfeld von Hohenecken. Die Zusammensetzung mit den "verdienten Älteren" passt und erfüllt nicht nur Trainer Lars Schmitt mit Stolz.
Die Zusammensetzung der Mannschaft sollte auch fürs TuS 04-Umfeld eine Identifikationsgrundlage "pro Team" sein.
Die Mischung und Personalien der Mannschaft machen "richtig Spaß !!!"
Wenn das TuS 04 -Team verletzungsfrei bleibt, zusammen steht und seine Lockerheit nicht verliert, ist vieles möglich.
Nach dem Motto "alles kann, nichts muss" freuen wir uns aufs Kerwespiel.
Die TuS 04-Mannschaft und der hochkarätige Gegner sind Grundlage für ein erlebenswertes Fußballevent. Wir hoffen auf Euer Interesse und wünschen jetzt schon "schöne Kerwetage"
Matthias Reh
Mitglied im TuS-Vorstand
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Das Team der Schwiegersöhne
Ludwigshafener SC unterliegt Hohenecken 1:2 und wehrt sich nicht
LUDWIGSHAFEN. Neue Saison - altes Leid. Dem Fußball-Verbandsligisten Ludwigshafener SC fehlt Leidenschaft und Biss. So reichte dem TuS 04 Hohenecken eine durchschnittliche Leistung, um mit 2:1 (1:1) die Punkte zu entführen. "Wir sind nicht aggressiv genug. Da sind uns die meisten Mannschaften mindestens einen Schritt voraus", klagte Trainer Hermann Kohlenbrenner.
Haben Sie eine Tochter im heiratsfähigen Alter? Dann sollte sie mal zu den Spielen des LSC gehen. Dort gibt es reiche Auswahl an netten, höflichen jungen Männern. Das ist ja prinzipiell nicht verkehrt, aber beim Fußball muss man sich auch wehren, gegen eine Niederlage aufbäumen. Gewiss, drückende Schwüle wie gestern ist für ein Team, das einem Rückstand hinterherläuft, ein Handicap. Aber dem LSC gelang es nach Lars Schmitts 1:2 in den verbleibenden 33 Minuten nicht, auch nur eine Ausgleichschance herauszuspielen.
"Hohenecken hatte deutliche Vorteile im Zweikampf. Bei uns verlässt sich einer auf den anderen", monierte der Coach. Wenn Bernd Fröhlich von Lars Schmitt aus dem Abwehrzentrum gelockt werde, wie vor dem 0:1, hätte sich ein anderer Spieler absetzen sollen, erklärt Kohlenbrenner. Doch die Mitte war offen wie ein Scheunentor. Felix Bürger und Daniel Mai konnten so fast würfeln, wer denn nun den Treffer erzielt. Der Trainer war bitter enttäuscht und sprach erstmals von Resignation, weil sich keine Fortentwicklung erkennen lasse.
Das Siegtor von Hohenecken resultierte aus einer Standardsituation und war zudem ein Treffer mit Ansage. Lars Schmitts Kopfballstärke ist in der Liga längst bekannt, doch da verhielten sich die Hochfelder viel zu brav. Da muss viel energischer gestört werden. "Der Stürmer ist im Vorteil, er macht zwei Schritte, wir müssen darauf reagieren", suchte Steffen Lang nach Erklärungen. Der Ex-Kapitän wird am 16. September an Schambein und Leiste operiert. "Nach der Pause hatten wir kaum Chancen", bilanzierte Jens Rehhäußer, der seine Form noch sucht. Das gilt auch für andere wie Weindel, Rostamzada, Fröhlich oder Chorrosch.
Einer der wenigen Lichtblicke war das 1:1 von Göran Garlipp, der sein erstes Verbandsligator schoss. "Über das Tor freue ich mich, aber es ist wertlos, weil wir verloren haben", sagte Garlipp. Hohenecken sei robust und zweikampfstark gewesen. Nach passabler erster Hälfte ging er später raus. "Ich war platt." (thl)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Ludwigshafener Rundschau
Ausgabe: Nr.194
Datum: Montag, den 22. August 2011
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Der kaltblütige Youngster
Sturmtalent Felix Bürger rettet TuS 04 Hohenecken ein 1:1 gegen Verbandsliga-Mitfavorit TSG Pfeddersheim
Mit einem sehenswerten Treffer hat Felix Bürger den TuS 04 Hohenecken in der Auftaktpartie zur neuen Fußball-Verbandsligasaison vor einem Fehlstart bewahrt. Das Stürmertalent glich am Samstag in der Heimpartie gegen die TSG Pfeddersheim einen 0:1-Rückstand aus. Bei dem Ergebnis blieb's dann in dieser abwechslungsreichen und bis zum Schluss spannenden Begegnung.
Die Hohenecker machten sich das Leben in diesem Duell gegen die wie sie zum Kreis der Titelaspiranten zählenden Rheinhessen selbst schwer. Denn ab der 44. Minute spielten sie nur noch zu zehnt. Der schon mit Gelb vorbelastete Mittelfeldspieler Maximilian Kardasch hatte da nach einem Foul die Gelb-Rote Karte gesehen. Nach der Partie stellte Lars Schmitt, der Hohenecker Spielertrainer, fest, dass er mit dem in Unterzahl erzielten Remis "zufrieden" sei, und attestierte seinem Team, dass es Moral bewiesen habe. In seinem Resümee trauerte er aber den in der stürmischen Anfangsphase vergebenen Führungschancen nach.
Bereits in der dritten Minute hatte der neue Hohenecker Stürmer Fabian Schmitt das 1:0 auf dem Fuß; er scheiterte jedoch aus kurzer Distanz am Gäste-Keeper Thorsten Müller. Und als dann der unsichere Pfeddersheimer Innenverteidiger Jakob Siebecker einen haarsträubenden Fehlpass produzierte, hätte der davon profitierende Felix Bürger eigentlich einlochen müssen. Doch er zögerte und konnte dann mit seinem Schuss Müller nicht überwinden. Die ihm da noch fehlende Kälte vor dem gegnerischen Tor zeigte er aber in der 59. Minute. Zu diesem Treffer leistete Daniel Mai die exzellente Vorarbeit. Der blendend aufgelegte Außenstürmer spielte Felix Bürger mit einem Steilpass frei. Der Youngster umkurvte darauf den Keeper und einen Verteidiger und schoss den Ball kaltblütig ins Pfeddersheimer Tor. Beeindruckend! Damit hatte er die Partie, in der sein Team in der 52. Minute in Rückstand geraten war, ausgeglichen. "Für uns war mehr als ein Unentschieden drin", bemerkte der Torschütze etwas enttäuscht nach dem Schlusspfiff.
Nicht mit von der Partie war der hochkarätige Neuzugang der Hohenecker, Torsten Reuter. Wegen einer Verletzung muss der ehemalige FCK-Spieler sein Debüt in der Verbandsliga noch um zwei, drei Wochen verschieben. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.188
Datum: Montag, den 15. August 2011
Bericht von Peter Knick
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Elfmeterschießen im Pokalkampf
SPIEL DES TAGES: TuS 04 Hohenecken triumphiert beim SV Morlautern mit 6:7
In einer dramatischen Fußball-Verbandspokalpartie zwischen dem SV Morlautern und dem TuS 04 Hohenecken avancierte gestern Steffen May zum Matchwinner. Der Hohenecker Keeper parierte im Elfmeterschießen beim Stand von 5:4 Janosch Busers Strafstoß und ließ so sein Team vor über 500 Zuschauern triumphieren in diesem großen Pokalkampf, in dem es nach 90 Minuten und der Verlängerung 2:2 (2:2, 1:1) gestanden hatte.
"Ich habe geahnt, in welche Ecke er schießen würde." Das sagte ein überglücklicher Steffen May nach seiner Glanztat, die dem TuS 04 den Einzug in die dritte Pokalrunde bescherte. Die Freude beim Verbandsligisten nach dem Sieg über den Stadtrivalen, der ab der 57. Minute in Unterzahl spielte, da Luigi Alaimo nachgetreten hatte und dafür zu Recht die Rote Karte sah. "Stolz" sei er auf seine Mannschaft, stellte der Morlauterer Trainer Karl-Heinz Halter nach dem nervenaufreibenden Pokalkampf fest. Sportlich fair fügte er noch hinzu, dass der Sieg der Hohenecken verdient sei.
"Es war ein Wahnsinnsspiel", stellte der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt fest und fand, sein Team hätte die Partie bereits in der zweiten Halbzeit entscheiden müssen.
In der Tat bestimmten die Hohenecker beim zwei Klassen tiefer spielenden Konkurrenten von Beginn an das Pokalgeschehen. Sie versäumten es aber zunächst, aus ihrer Überlegenheit Kapital zu schlagen, und wurden dafür in der 35. Minute hart bestraft. Der Morlauterer Dribbelkünstler Doruk Tras setzte da zu einem Solo in Richtung Gäste-Strafraum an, wurde nicht gestört und erzielte mit einem Flachschuss das 1:0. Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt. Doch unbeeindruckt von diesem Rückschlag setzte der TuS 04 sein Druckspiel fort und wurde noch vor dem Pausenpfiff belohnt. Nach einem Freistoß sorgte Daniel Mai mit einem Abstaubertor für den Ausgleich (45.+3).
Der quirlige Außenstürmer, der vor Spielfreude sprühte, war es dann auch, der die Hohenecker nach dem Seitenwechsel in Führung schoss (56.). Die energische Vorarbeit zu Mais Treffer hatte sein Mitstreiter Fabian Schmitt geleistet. Als dann eine Minute später Alaimo vom Platz flog, schien alles auf einen klaren Sieg des Gastes hinauszulaufen. Der Morlauterer Coach Halter griff jedoch in die Taktikkiste und dirigierte den linken Außenverteidiger Tobias Volkert in die Sturmspitze. Und dieser erzielte dann mit einem sehenswerten Schuss den 2:2-Ausgleich (62.). Gegen Ende der zweiten Halbzeit häuften sich die glasklaren Torchancen der Hohenecker. Aber sie vergaben sie serienweise. Da auch in der anschließenden Verlängerung keinem Team der entscheidende dritte Treffer gelang, musste die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen.
Tore: 1:0 Tras (35.), 1:1 Mai (45.+3), 1:2 Mai (56.), 2:2 Volkert (62.) -
Elfmeterschießen: 1:0 Fabian Schmitt (TuS), 1:1 Torun, 2:1 Johann, 2:2 Göher, 3:2 Germann, 3:3 Schubert, 3:3 Weinz (TuS) scheitert an SVM Keeper Michelbach, 3:4 Kratz, 4:4 Leist, 4:4 Petrusch scheitert an May, 5:4 Bauer, 5:4 Buser scheitert an May
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ,
Publikation: Pfälzische Volkszeitung,
Ausgabe: Nr.182,
Datum: Montag, den 08. August 2011,
Bericht von Peter Knick
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Gute Frühform
TuS 04 Hohenecken gewinnt die Premiere des Oddset-Verbandsliga-Cups in Dudenhofen.
Die Fußballer des TuS 04 Hohenecken sicherten sich gestern den Oddset-Verbandsliga-Cup und freuten sich über eine Siegprämie in Höhe von 1250 Euro - und den Pokal in Form eines Oddset-Tippscheins. Im Endspiel des erstmals ausgetragenen Turniers bezwang die Mannschaft um Spielertrainer Lars Schmitt die TSG Pfeddersheim mit 5:4 nach Elfmeterschießen. Gastgeber FV Dudenhofen gewann das Spiel um Platz drei gegen TB Jahn Zeiskam mit 4:2 nach Elfmeterschießen.
Im Vorbereitungsturnier, für das sich der Zweite bis Fünfte der abgelaufenen Saison qualifizierten, bewies Hohenecken gute Frühform. "Das ist aber kein Gradmesser. Ich denke, dass die Vereine noch etwas pokern", sagte Lars Schmitt. Am ersten Spieltag der neuen Saison stehen sich die Finalisten erneut gegenüber. "Dann interessiert niemanden mehr, wie hier gespielt wurde", sagte Lars Schmitt.
Die Elf aus Pfeddersheim mit einigen ehemaligen Aktiven des VfR Wormatia Worms lieferte trotz der Niederlage einen Beweis, warum jeder Trainer der anderen Cup-Teilnehmer die TSG ganz oben auf dem Zettel hat. "Pfeddersheim ist für mich der Favorit Nummer eins. Dudenhofen und Zeiskam werden auch wieder vorne mitspielen", sagte Lars Schmitt.
Hohenecken erarbeitete sich im Halbfinale gegen den FV Dudenhofen in der Schlussviertelstunde vier hochkarätige Torchancen. Bei 45 Minuten Gesamtspieldauer ließ sich der Fünfte der vergangenen Saison aber Zeit, ehe Florian Bürger den 1:0-Siegtreffer (45.) erzielte. "Wir haben eine halbe Stunde lang gut gespielt und dann hinten völlig die Ordnung verloren", ärgerte sich FVD-Coach Christian Schultz. In der Tat war sein Team beim Kopfball von Christian Wolff (29.) und beim Versuch von Marc Kauter (40.) an die Latte dem Führungstreffer nahe. "Natürlich wäre ich gerne ins Endspiel gekommen. Aber ich werde weder die Leistung noch das Ergebnis 14 Tage vor Rundenbeginn überbewerten", sagte Schultz.
Sahin Pita, Spielertrainer des TB Jahn Zeiskam, zog trotz des vierten und letzten Platzes eine positive Bilanz: "Die Teilnahme am Turnier hat sich die Mannschaft super verdient. Ich finde es gut, dass man den Zweiten bis Fünften belohnt." Der 40-Jährige muss sieben Neuzugänge integrieren. "Nur einer kommt aus der Verbandsliga, alle anderen von unteren Klassen", erklärte Pita.
Die positive Einschätzung seiner Kollegen des Oddset-Cups teilte Pfeddersheims Trainer Norbert Hess nicht. "Mir wäre es lieber, auch der Verbandsliga-Zweite würde aufsteigen, als so einen Cup der Verlierer zu spielen", sagte er. Den fairen Spielen hätte er mehr Zuschauer gewünscht.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Speyerer Rundschau
Ausgabe: Nr.30
Datum: Sonntag, den 31. Juli 2011
Bericht von MARCO BRÜCKL
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TuS 04 Hohenecken triumphiert bei der Stadtmeisterschaft
Gewinnerteam bestreitet sechs Spiele ohne Gegentreffer - Rund 1200 Besucher verfolgen das dreitägige Turnier im Buchenloch
Auf überzeugende Weise hat der TuS 04 Hohenecken die Kaiserslauterer Sommer-Stadtmeisterschaft gewonnen. Nachdem der Fußball-Verbandsligist im Halbfinale die erste Mannschaft der TSG Kaiserslautern mit 4:0 bezwungen hatte, setzte er sich auch im Endspiel gegen die zweite Mannschaft des Turnierausrichters mit 2:0 (1:0) durch. Damit konnten die Hohenecker am Samstag zum ersten Mal den begehrten Pott in Händen halten, um den an den drei Turniertagen 16 Teams im Buchenloch gekämpft hatten.
Nach den mit spielerischer Leichtigkeit erzielten Siegen in den Gruppen- und Endrundenpartien ging der TuS 04 als großer Favorit in das Finale, in dem er auf die Überraschungsmannschaft dieser Titelkämpfe, die TSG Kaiserslautern II, traf. Gegen den defensiv agierenden Gegner übernahmen die Hohenecker von Beginn an die Initiative. Fast wäre ihnen schon in der zweiten Minute der Führungstreffer durch Maximilian Kardasch gelungen. Doch den strammen Flachschuss des Mittelfeldspielers wehrte Matthias Jungmann auf der Torlinie ab. Mancher Zuschauer dürfte sich dabei überrascht die Augen gerieben haben: Hatte Jungmann noch im Halbfinale das Tor der ersten Mannschaft der TSG gehütet, war er nun im Finale als Feldspieler der zweiten Mannschaft mit von der Partie. Aufgrund personeller Probleme habe er Spieler aus der "Ersten" eingesetzt, erklärte der Trainer der TSG II, Maher Saleh, nach dem Finale. Da die Hohenecker zugestimmt hatten, konnte der vom Torhüter zum Verteidiger mutierte Jungmann seine spielerischen Qualitäten demonstrieren. Doch kurz vor der Pause - es wurden zweimal 20 Minuten gespielt - vermochte selbst er nicht, den längst überfälligen Führungstreffer der Hohenecker zu verhindern. Felix Bürger, der talentierte Jungstürmer des TuS 04, hatte da von der Strafraumgrenze aus abgezogen und zum 1:0 getroffen. Es war sein sechster Turniertreffer. Später wurde der Youngster als erfolgreichster Torschütze der Stadtmeisterschaft ausgezeichnet. Das Zuspiel zu seinem Finaltreffer kam vom Teamkollegen Andreas "Andy" Bahr, der anschließend zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde.
Auch in der zweiten Halbzeit beherrschten die Hohenecker Ball und Gegner. Doch der zweite Treffer ließ lange auf sich warten. In der 39. Minute schien es dann so weit zu sein, als der Schiedsrichter nach einem Foulspiel am Hohenecker Angreifer Andre Sasse auf Strafstoß entschied. Sasses Stürmerkollege Daniel Mai konnte die Chance nicht nutzen. Er scheiterte am TSG-II-Keeper Patrick Barth. In der Schlussminute waren die Hohenecker dann aber doch noch erfolgreich. Aus dem Getümmel heraus traf Stefan Weinz aus kurzer Distanz zum 2:0-Endstand.
"Ich bin total zufrieden", sagte der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt nach dem Endspiel und freute sich über den ersten im Freien erzielten Stadtmeistertitel. Besonders hob er hervor, dass seine Mannschaft in den sechs Turnierpartien ohne Gegentreffer geblieben war und selbst 23 Tore geschossen hatte.
Vier davon gelangen ihr beim Galaauftritt im Halbfinale gegen das Team eins der TSG. "Der TuS 04 hat uns überrannt", bemerkte TSG-Coach Ralf Naßhan später und bezeichnete den Sieg des Rivalen als "absolut verdient". Nach dieser Abreibung war es dann für seine Schützlinge nur ein schwacher Trost, dass sie sich gegen den Verlierer der zweiten Halbfinalbegegnung, den VfR Kaiserslautern, im Elfmeterschießen mit 3:2 durchsetzten und so auf dem dritten Rang landeten.
Auch wenn die TSG II dann im Endspiel die unterlegene Mannschaft war, so zog sie sich doch gegen die Hohenecker besser aus der Affäre als die "Erste" und konnte sich am Schluss über den zweiten Platz freuen. Für die "disziplinierte Spielweise" lobte Trainer Maher Saleh sein Team, dem in der Finalrunde mit dem 2:1 über den zu den Titelfavoriten zählenden SV Morlautern ein Überraschungscoup gelungen war. Mit diesem Sieg hatte die TSG II in der Gruppe vier den ersten Platz erobert und damit den Einzug in die Runde der letzten vier geschafft.
Der Keeper des VfL Kaiserslautern, Marco Rheinfrank, wurde zum besten Torhüter des Turniers gekürt. Rund 1200 Zuschauer seien an den drei Tagen ins Buchenloch gekommen, stellte Turnierveranstalter Sven Höh in seinem Resümee fest.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.164
Datum: Montag, den 18. Juli 2011
Seite: Nr.14
Bericht von Peter Knick
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Titelverteidiger schon draußen
Finaltag der Sommer-Stadtmeisterschaft heute ohne TuS Erfenbach
Bei der Fußball-Stadtmeisterschaft hat es mit dem Ausscheiden des Titelhalters TuS Erfenbach die erste große Überraschung gegeben. Weiterhin mit von der Partie sind die Favoriten TSG Kaiserslautern, TuS 04 Hohenecken und SV Morlautern. Heute fällt die Entscheidung.
Zwölf Mannschaften treten zum heutigen Schlusstag der Sommer-Stadtmeisterschaft an und ermitteln auf dem Gelände der TSG Kaiserslautern den Turniersieger. Los geht's um 11 Uhr mit den Auftaktspielen der Gruppen 1 und 2 (parallel auf zwei Plätzen), ehe um 11.45 Uhr auch die Gruppen 3 und 4 ins Geschehen eingreifen. Die vier Gruppensieger erreichen das Halbfinale (15.45 Uhr und 16.30 Uhr), danach folgen ein Elfmeterschießen um Platz drei (17.15 Uhr), ein Einlagespiel sowie das Finale (18.30 Uhr). Alle Partien gehen über zweimal 20 Minuten.
Die Hoffnung auf die Titelverteidigung musste der TuS Erfenbach am späten Donnerstagabend begraben. Gleich in seinem ersten Gruppenspiel hatte der Sommer-Stadtmeister der vergangenen beiden Jahre gegen den SV Morlautern eine 2:4-Niederlage kassiert. Das wäre noch kein Beinbruch gewesen, wenn die Erfenbacher dann ihre nächste Partie gegen den VfL Kaiserslautern gewonnen hätten. Doch das Team von Trainer Ralph Schmulder, das bisher der einzige Gewinner der vor zwei Jahren ins Leben gerufenen Sommer-Titelkämpfe ist, verlor gegen den Außenseiter mit 0:1 und verabschiedete sich damit als Gruppenletzter aus dem Wettbewerb. Den Siegtreffer für den VfL erzielte Mathias Müller. Damit sicherte er seinem Team den dritten Platz in der Gruppe D und den Einzug in die Finalrunde. Den ersten Platz in dieser Gruppe belegte erwartungsgemäß Morlautern.
In den drei anderen Vierergruppen gab es keine Favoritenstürze. So sicherte sich in der Gruppe A die TSG Kaiserslautern souverän den ersten Platz. Und auch der TuS 04 Hohenecken hatte keine allzu große Mühe, um in der Gruppe C Erster zu werden. In der B-Gruppe erreichte der VfR Kaiserslautern den ersten Rang. Neben den vier Gruppensiegern erreichten auch die Zweit- und Drittplatzierten die Finalrunde. Ebenso wie der TuS Erfenbach verabschiedeten sich der FSV Kaiserslautern, der 1. FCK Portugiese und der SC Siegelbach nach der Vorrunde aus dem Turnier. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.163
Datum: Samstag, den 16. Juli 2011
von Peter Knick
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Mangelnde Konstanz verhindert Hauptrolle
Saisonbilanz: Fußball-Verbandsligist TuS Hohenecken hat glanzvolle, aber auch schwache Auftritte abgeliefert - Am Ende Fünfter
Im Kampf um die Meisterschaft hat der TuS 04 Hohenecken in der Saison 2010/11 keine Hauptrolle gespielt. Dennoch hat er sich wieder als starker Fußball-Verbandsligist präsentiert. In der Abschlusstabelle belegte er mit 48 Punkten Rang fünf und ließ damit den Stadtkonkurrenten TSG Kaiserslautern hinter sich.
Dass sein Team im Gegensatz zu den drei vorangegangenen Spielzeiten diesmal nicht ganz vorne mitmischen konnte, führt der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt zurück auf die "mangelnde Konstanz, die man über 30 Spiele zeigen muss, um am Ende ganz oben zu stehen". Diese Beständigkeit demonstrierte von den 16 Verbandsligisten vor allem Arminia Ludwigshafen, der Meister, der die Runde von Anfang an bestimmte und am Schluss mit acht Punkten Vorsprung vor dem FV Dudenhofen das Klassement anführte. "Die Arminia hat den Titel verdient gewonnen", stellte Lars Schmitt fest, nachdem sein Team die Schlussrundenpartie zu Hause gegen die Ludwigshafener bestritten und wie im Hinspiel ein 2:2 erreicht hatte.
Auch wenn die Hohenecker ob der Dominanz der Arminia ihre Titelhoffnungen bald begraben mussten, nahmen sie doch Einfluss auf den Meisterschaftskampf, als sie nämlich den Ludwigshafenern am fünftletzten Spieltag Schützenhilfe leisteten. Dem schärfsten Arminia-Rivalen FV Dudenhofen brachten sie da eine demoralisierende 1:5-Niederlage bei. Das war einer der insgesamt 13 Saisonsiege des TuS 04. Ein glanzvoller Auftritt, dem aber auch weniger gelungene gegenüberstanden. So zog der TuS 04 achtmal in den 30 Begegnungen den Kürzeren. Überaus schmerzhaft waren die beiden Niederlagen gegen die nicht gerade zu den Topteams zählende SG Blaubach-Diedelkopf. Ins Auge sticht auch die miese Bilanz gegen die fünf rheinhessischen Klubs. Von 30 möglichen Punkten aus diesen Partien sicherten sich die Hohenecker nur magere acht.
Höhepunkt aus Sicht des TuS 04 war in dieser Runde das erste Derby gegen die TSG Kaiserslautern. Im Buchenloch trafen die Hohenecker auf die Mannschaft, die sich in dieser Saison anschickte, sie in der vom übermächtigen FCK angeführten Lauterer Fußball-Hierarchie vom zweiten Platz zu verdrängen. Dies wussten die Hohenecker allerdings zu verhindern. In einer der besten Verbandsliga-Partien in dieser Saison wehrten sie den Angriff ab und triumphierten mit 3:1. Im zweiten Aufeinandertreffen hatten sie dann beim 5:0 gegen ein stark ersatzgeschwächtes Buchenlocher Team leichtes Spiel.
Dicke Ausrufezeichen vermochte in der ersten Derby-Partie der über einen dynamischen Antritt und eine eminente Dribbelstärke verfügende Youngster André Sasse zu setzen. In ihm und Felix Bürger verfügte und verfügt Lars Schmitt über zwei vielversprechende Nachwuchsstürmer. Lars Schmitt selbst ist nach wie vor durch seine Willensstärke und sein zur Schau gestelltes Selbstbewusstsein das Alphatier beim TuS 04 Hohenecken. Aber nicht allein als Spieler konnte er Zeichen setzen. Auch als Trainer gehört Lars Schmitt mittlerweile zu den profiliertesten Akteuren der Liga.
In keiner guten Erinnerung wird der Hohenecker Co-Trainer und Abwehrchef Stephan Schwarz die abgelaufene Saison behalten, da ihn eine langwierige Verletzung schachmatt setzte und er auf der Innenverteidigerposition nur 14-mal zum Einsatz kam. Äußerst solide agierte wieder Kapitän und Defensiv-Allrounder Benjamin Germann, der ebenso wie Innenverteidiger Fabian Krämer 28 Saisonpartien bestritt. Einen bemerkenswerten Rollenwandel vollzog Maximilian Kardasch: Nachdem ihn Lars Schmitt aus der Sturmreihe ins Mittelfeld beordert hatte, blühte er regelrecht auf. Er zeigte Durchsetzungsvermögen und Spielübersicht, setzte sich auch als Torschütze in Szene. Neun Treffer gelangen ihm, wobei der per Direktabnahme im zweiten Derby gegen die TSG Kaiserslautern erzielte der spektakulärste war. Übertroffen wurde Maximilian Kardasch in Sachen Tore nur von Florian Bauer, der mit elf Treffern der erfolgreichste Hohenecker Schütze war.
Zufrieden mit dem Verlauf der Saison zeigt sich Harry Milster, wobei der Blick des Hohenecker Fußball-Abteilungsleiters schon auf die neue Runde gerichtet ist. Mit sichtlicher Freude konnte Milster unlängst einen hochkarätigen Neuzugang vermelden: Torsten Reuter, der in der vergangenen Runde noch für das Regionalliga-Team des 1. FCK am Ball war, trägt künftig das Trikot des TuS 04. Dazu kommen zwei neue Stürmer: Fabian Schmitt (FV Rockenhausen) und Sebastian Hornef (TuS Erfenbach). Verlassen haben den TuS nach der Saison Hichem Gherbi (TB Jahn Zeiskam), Christopher Montgomery (SG Blaubach-Diedelkopf) und Philipp Ritzmann (SG Niederkirchen).
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.149
Datum: Donnerstag, den 30. Juni 2011
von Peter Knick
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Remis gegen Meister
TuS 04 Hohenecken 2:2 gegen FC Arminia Ludwigshafen
Mit einem 2:2-Unentschieden gegen den Meister FC Arminia Ludwigshafen hat der TuS 04 Hohenecken am Samstag zu Hause die Fußball-Verbandsligasaison 2010/11 ausklingen lassen. Beide Teams lieferten sich eine Partie mit Freundschaftsspielcharakter.
Schon vor Spielbeginn war den Zuschauern klar, dass sich kein verbissen geführter Kampf entwickeln würde. Für beide Teams stand nichts mehr auf dem Spiel. So ging für den Ligafünften Hohenecken in der Tabelle weder nach oben noch nach unten etwas, und die Arminia hatte schon vor einigen Wochen in Sachen Meisterschaft alles klargemacht.
Trotzdem sahen die Zuschauer ein Spiel mit einigen überraschenden Momenten. Für den ersten sorgten die Hohenecker schon in der siebten Minute, als sie die Arminen mit einer einstudierten Freistoßvariante düpierten. Der erfolgreiche Abschluss zum 1:0 gelang Maximilian Kardasch, der sich in blendender Spiellaune präsentierte. So schickte er in der 15. Minute seinen Mitspieler Felix Bürger mit einem perfekt getimten Steilpass auf die Reise. Letzterer hatte dann aber Pech mit seinem Schuss und setzte den Ball an den Pfosten. In der 37. Minute machte es der Hohenecker Nachwuchsspieler dann aber besser, als er Florian Bauers Zuspiel aus kurzer Distanz zum 2:1 in den Arminen-Kasten schob. Zuvor hatte Marc Lautenschläger den Ausgleichstreffer erzielt (26.). Und der Torjäger des Meisters war es dann auch, der mit seinem zweiten Treffer (78.) sein Team vor der zweiten Saisonniederlage bewahrte.
"Wir hätten das Spiel gern gewonnen", bemerkte der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt nach der Partie und gratulierte der Arminia zum "verdienten Titelgewinn". (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.119
Datum: Montag, den 23. Mai 2011
Bericht von Peter Knick
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Das große Ding fehlt
TuS 04 Hohenecken verliert 1:2 in Finthen
Auch eine viertelstündige Unterbrechung wegen eines Gewitters mit Hagelschauern half dem Fußball-Verbandsligisten TuS 04 Hohenecken gestern nichts. Die Mannschaft von Spielertrainer Lars Schmitt kassierte bei Fontana Finthen eine verdiente 1:2-Niederlage, die auch wesentlich höher hätte ausfallen können.
"Wenn ich erst laufe, wenn der Ball bereits gespielt ist, wenn ich Situationen nicht antizipiere, und wenn die Laufbereitschaft von Anfang an nicht da ist, dann kann ich kein Fußballspiel gewinnen", haderte Lars Schmitt, der sich bei seinem Torhüter Steffen May bedanken konnte, dass es kein Debakel wurde. Und das, obwohl die Tabelle den TuS 04 Hohenecken als zweitstärkste Defensive der Verbandsliga ausweist.
In der Halbzeitpause nahm Lars Schmitt gleich drei Wechsel vor. Da stand es bereits 2:0 für Finthen. Und am schwachen Auftritt des TuS 04 änderten die personellen Änderungen auch nichts. Kaum hatte Abwehrchef Fabian Krämer zu Beginn der zweiten Hälfte "Schalter umlegen jetzt, endlich!" gefordert, brachten· Sebastian Johann und Max Körner den Fontana-Wirbler Serkan Akinci im Strafraum zu Fall. Doch TuS 04-Keeper Steffen May hielt den fälligen Elfmeter. In der Nachspielzeit erzielte schließlich Maximilian Kardasch den schmeichelhaften Anschlusstreffer der Gäste.
Auch in einer Saison-Phase, in der es tabellarisch um nichts mehr geht, "hätte ich mir ein anderes Auftreten der Mannschaft gewünscht", betonte TuS 04-Coach Lars Schmitt. "Wir haben gesehen, dass die Einstellung das ganz große Ding ist im Fußball." Diese hat seiner Mannschaft gefehlt.
Ganz anders präsentierte sich Finthen, dessen Klassenverbleib nach den Samstags-Resultaten praktisch in trockenen Tüchern war. (scht)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.113
Datum: Montag, den 16. Mai 2011
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Spaßbremse Simon
TuS 04 Hohenecken verliert 0:2 im Heimspiel
Eine bittere Niederlage hat der TuS 04 Hohenecken am drittletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Südwest einstecken müssen. Überraschend verlor der Tabellenfünfte gestern zu Hause gegen die SpVgg Ingelheim mit 0:2 (0:0) und beendete damit seinen Höhenflug.
Die Niederlage gegen die Mittelklasse-Mannschaft aus Rheinhessen hatte schon etwas von einem Absturz. Hatte der TuS 04 doch zuletzt durch die Kantersiege über den Tabellenzweiten FV Dudenhofen und TB Jahn Zeiskam für Furore in der Liga gesorgt. Aber gestern konnten die Hohenecker an diese starken Vorstellungen nicht anknüpfen. Sie zeigten sich zwar bemüht, doch vor dem gegnerischen Tor wollte ihnen einfach nichts gelingen. In der Pause, berichtete Spielertrainer Lars Schmitt später, habe er seinen Spielern folgendes gesagt: "Wer in diesem Spiel das erste Tor schießt, der wird es gewinnen." Er sollte recht behalten.
Nach Wiederanpfiff waren gerade mal acht Minuten gespielt, da schlug es im Kasten des TuS 04-Keepers Dominik Karg ein. Mit einem Steilpass hatten die Gäste die Hohenecker Abwehr ausgehebelt. Dankend nahm die Ingelheimer Sturmspitze Nicolaj Simon, der in der ersten Halbzeit eher unauffällig war, die Einladung zum Torschuss an und brachte die Gäste mit 1:0 in Front. Lars Schmitt kreidete diesen Gegentreffer seinem Keeper an, da dieser dem Stürmer nicht energisch genug entgegengelaufen sei. Wenig später musste der unsichere Dominik Karg erneut hinter sich greifen. Wieder war die Sache nach dem gleichen Muster abgelaufen, und wieder hieß der Torschütze Simon.
In der ziemlich ausgeglichenen ersten Halbzeit hatte der Hohenecker Flügelstürmer Andre Sasse das Gäste-Tor zweimal durch seine gefürchteten Sololäufe in Gefahr gebracht. Doch im Abschluss haperte es. Gleiches traf für seinen Stürmerkollegen Florian Bauer zu, der nach gut einer halben Stunde in aussichtsreicher Schussposition nicht getroffen hatte. Es war halt nicht der Tag der Hohenecker. (pkn)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.107
Datum: Montag, den 09. Mai 2011
Bericht von Peter Knick
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TuS 04 Hohenecken mit prachtvollem Auftritt
Überzeugender kann man ein Schlagerspiel auf fremdem Terrain kaum gewinnen, als dies Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken am Samstag beim TB Jahn Zeiskam getan hat. 4:1 (3:0) lautete das Resultat nach 90 Minuten - verdienter Lohn eines prachtvollen Auftritts.
Lars Schmitt gibt seinen Mannen vor jeder Partie eine Motivationsliste mit auf den Weg. Ganz oben auf der Agenda des Trainers stand vor dem Duell mit dem Tabellendritten, den 24-fachen Torschützen Christian Liginger bildlich gesprochen ins Abseits zu stellen. Schmitts Mannen verdienten sich bei der Umsetzung dessen eine Eins mit Sternchen, denn außer einigen Schüssen aus der Distanz war von Liginger bis zu seiner Auswechslung in der 64. Minute nichts zu sehen.
Überhaupt spielte der TuS 04 eine formidable Partie. Vor allem der erste Abschnitt, nach dem er durch Treffer des herausragenden Maximilian Kardasch (10.) und des emsigen André Sasse (39., 45.) mit 3:0 in Front lag, war ein Genuss. In höchstem Tempo beackerte der TuS 04 den Zeiskamer Rasen und machte seinem Widersacher das Luftholen schier unmöglich. Das Mittelfeld, als Raute angeordnet, aber durch stete Positionswechsel kreativ chaotisch, verrichtete vorzügliche Arbeit. "Zeiskam ist auch eine sehr offensiv ausgerichtete Mannschaft, gegen die kann man es sehr gut so spielen, wie wir es taten. Es hat alles gut funktioniert, wir haben das gut gemacht", lobte Lars Schmitt.
Ein wenig Glück hatte Hohenecken freilich auch. Ein erfahrenerer Stürmer als Maurice Hafner hätte sich beim Stand von 0:1 womöglich fallen lassen, als er Hoheneckens Torwächter Steffen May umkurvte. Und wehe, nach dem 1:3 durch Julian Hübner in der 81. Minute wäre von den zahlreichen Standards, die Zeiskam um den TuS 04 -Strafraum herum produzierte, einer durchgerutscht.
"Ich mag mir gar nicht vorstellen, was dann vielleicht noch hätte passieren können. Wir müssen einfach früher das vierte Tor machen", sagte Schmitt. Er hatte bis zur 90. Minute warten müssen, erst dann traf Florian Bauer zur endgültigen Entscheidung zugunsten des TuS 04.
5:1 gegen Dudenhofen, 4:1 in Zeiskam: Wo könnte der TuS 04 nur stehen, hätte er nicht so unnötig Punkte liegen lassen wie etwa beim 0:0 gegen Bodenheim. Entwürfe man eine Tabelle allein mit Spielen der ersten Fünf - der TuS wäre wohl recht weit vorne zu finden. (aboe)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.101
Datum: Montag, den 02. Mai 2011
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Hohenecken entzaubert einen Titelanwärter
TuS 04 siegt mit 5:1 gegen FV Dudenhofen
Es war eine verkehrte Welt, die sich gestern den Zuschauern der Fußball-Verbandsligapartie zwischen dem TuS 04 Hohenecken und FV Dudenhofen bot. So war es nicht, wie erwartet, der Tabellenzweite Dudenhofen, der wie ein Meisterschaftsanwärter spielte. Es war vielmehr der TuS 04, der wie ein Topteam auftrat und am Ende den Favoriten mit 5:1 entzauberte.
"Man hat heute wieder gesehen, was meine Mannschaft drauf hat", kommentierte der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt, der gestern aufgrund einer Verletzung passen musste, den vierten Heimsieg in Folge. Um so ärgerlicher sei es, dass seine Mannschaft keine Chance mehr habe, Spitzenreiter Arminia Ludwigshafen einzuholen. Auch wenn sie selbst im Titelkampf keine Rolle mehr spielen, so haben die Hohenecker doch bei den Gästen die Meisterschaftshoffnungen arg gedämpft. Nach der Pause wurde Dudenhofen regelrecht gedemütigt.
Im ersten Durchgang deutete noch nichts darauf hin, dass die Partie in der letzten halben Stunde einen derart fulminanten Verlauf nehmen würde. Der TuS 04 war zwar auch da schon die leicht tonangebende Mannschaft, doch Torchancen waren dünn gesät. Nach der Pause waren gerade mal fünf Minuten gespielt, als die Partie eine erste unerwartete Wende nahm. Der linke Hohenecker Außenverteidiger Sascha Ahrens vertändelte einen Ball und brachte dann den davonstürmenden Kevin Fischer zu Fall. Ob dies vor oder im Strafraum geschah, war nicht klar zu sehen. Der Schiedsrichter entschied aber auf Elfmeter, den Marc Kauther unhaltbar für den TuS 04-Keeper Steffen May zum 0:1 verwandelte.
Dieser dumme Gegentreffer wurmte die Hohenecker sichtlich, und sie machten sich daran, die Dinge zurechtzurücken. Mit Erfolg. Nach einem von Andre Sasse getretenen Freistoß war Kapitän Benjamin Germann zur Stelle und erzielte aus kurzer Distanz den Ausgleichstreffer (62.). Vier Minuten später gab's dann wieder einen Freistoß. Diesmal trat ihn Andreas Bahr. Der Ball flog auf den Kopf von Stefan Weinz und von dort in den Dudenhofer Kasten. Diese beiden Treffer demoralisierten die Gäste. Das 3:1 war eine schöne Gemeinschaftsproduktion der beiden Jungstürmer Andre Sasse und Felix Bürger. Andre Sasse steuerte den überaus klugen Pass bei, und Felix Bürger vollstreckte eiskalt. Für das 4:1 sorgte Florian Bauer. Er lief nach Weinz' Steilpass seinen Bewachern davon und ließ dem Dudenhofer Keeper keine Chance. Und es wurde noch peinlicher für die Gäste. Der kurz zuvor eingewechselte Christopher Montgomery erhöhte nach einem Bahr-Freistoß noch auf 5:1.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.96 Datum: Dienstag, den 26. April 2011
von Peter Knick
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Remis auf Augenhöhe
Nullnummer zwischen TSG Pfeddersheim und TuS 04 Hohenecken
Worms (bsi). Duell zweier Tabellennachbarn auf Augenhöhe: In der Fußball-Verbandsliga Südwest trennten sich die TSG Pfeddersheim und TuS 04 Hohenecken 0:0.
Alles in allem war es ein verdientes Unentschieden, obwohl die Gastgeber in der ersten Hälte die besseren Chancen hatten.
Im zweiten Durchgang ließ das Niveau der Partie allerdings nach, Torgelegenheiten gab es so gut wie keine mehr - bis auf die letzten zwei Minuten. Zuerst hatte Felix Bürger die Chance zum Führungstreffer für die Gäste, als er alleine auf TSG-Torwart Thorsten Müller zulief. Felix Bürger schoss zu schwach, Müller konnte halten. Im Gegenzug kam Marcel Edel wenige Meter vor dem Tor zum Kopfball, doch der ging daneben.
"Es bleibt alles beim Alten", sagte Hoheneckens Spielertrainer Lars Schmitt, der humpelnd den Ort des Geschehens verließ. Wenige Minuten nach Anpfiff verletzte sich Lars Schmitt am rechten Oberschenkel und wechselte sich nach sechs Minuten gegen Felix Bürger aus.
"In der ersten Hälfte hätten wir das Tor machen müssen, dann gewinnen wir klar", betonte Pfeddersheims Trainer Norbert Hess, der seine Elf als die bessere Mannschaft sah. Thorsten Müller im Gehäuse der Pfeddersheimer sowie Steffen May im Hohenecker Tor zeigten eine soldide Partie und sorgten dafür, dass kein Treffer fiel.
So spielten sie
Gelbe Karten: Miehe - Krämer - Beste Spieler: Miehe, Müller - Kardasch, May - Zuschauer: 150 - Schiedsrichter: Nikodemus (Weiersbach).
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.95
Datum: Samstag, den 23. April 2011
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Drei Topspiele in zehn Tagen
Liebe Zuschauer,
zum heutigen Heimspiel gegen den FV Dudenhofen begrüße ich Sie herzlich.
Unser heutiger Gegner ist eines der Topteams der Liga und kämpft um die Meisterschaft mit.
In der Vergangenheit haben wir immer sehr knappe, spannende und kampfbetonte Spiele gegen Dudenhofen erlebt. Ich hoffe auch am heutigen Tage auf ein interessantes Spiel.
Mit unserer bisherigen Punkteausbeute in der Rückrunde können wir zufrieden sein. Seit dem 14. Spieltag waren wir ungeschlagen (acht Spiele). Diese Serie wurde leichtfertig mit der verdienten Niederlage in Blaubach-Diedelkopf beendet. Jedoch hat die Mannschaft mit dem Heimsieg gegen den Ludwigshafener SC eine gute Reaktion gezeigt und die Weichen wieder in die richtige Richtung gestellt.
Aus diesem Grund gehen wir gestärkt und mit vollem Selbstvertrauen in die Topspiele gegen Pfeddersheim, Dudenhofen und Zeiskam.
Wir haben in dieser Saison unter Beweis gestellt, dass wir gerade in diesen Spielen sehr gute Leistungen zeigen können. Genau dieses hohe Leistungsniveau bestehend aus großer Laufbereitschaft, gesunder Aggressivität und taktischer Disziplin wollen und müssen wir abrufen um in diesen Spielen bestehen zu können.
Für die restlichen Spiele wünschen wir uns weiterhin guten, erfolgreichen Fussball mit ansehnlichen Spielen für unsere Zuschauer. Dies ist jedoch nur möglich, wenn die gesamte Mannschaft in jedem Spiel an ihre Leistungsgrenze geht. Nur so können wir unsere verbleibenden Ziele in dieser Saison erreichen.
Liebe Zuschauer, unterstützen Sie weiterhin die Mannschaft lautstark bei ihren restlichen Spielen.
Bereits jetzt vielen Dank hierfür.
Mit sportlichen Grüßen
Stephan Schwarz
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Trainerkritik beflügelt Hohenecken
TuS 04 mit starker Vorstellung beim 2: 1 gegen Ludwigshafener SC
Engagiert und ehrgeizig hat sich der Fußball-Verbandsligist TuS Hohenecken am Samstag zu Hause gegen den Ludwigshafener SC präsentiert und das Spiel verdient mit 2:1 (1:1) gewonnen. Es war ein überzeugender Sieg über einen Gegner. der zuvor sechs Mal ungeschlagen war.
"Heute ist unser Trainer mit uns bestimmt zufrieden." Das sagte der Hohenecker Offensivspieler Andreas Bahr nach dem Sieg und spielte damit auf die heftige Kritik an, die Spielertrainer Lars Schmitt eine Woche zuvor nach der schwachen Vorstellung bei der SG Blaubach-Diedelkopf (2:4) geäußert hatte. In der Tat schätzte Andreas Bahr, der am Samstag zu den Besten gehörte, die Stimmung seines Chefs richtig ein. "Glückwunsch an die Mannschaft", bemerkte ein zufriedener Lars Schmitt nach dem elften Saisonsieg seines Teams, das den fünften Platz behauptete.
Eine Parallele zum Blaubach-Spiel gab's am Samstag doch. So gerieten die Hohenecker auch diesmal wieder durch ein frühes Gegentor in Rückstand (8.), wodurch aber ihr Eifer erst richtig angestachelt wurde. Sie schnürten danach den LSC in dessen Hälfte ein, erspielten sich viele Chancen, und so war der Ausgleichstreffer nur eine logische Folge. Erzielt wurde er vom selbstbewussten Maximilian Kardasch mit einem Flachschuss aus 22 Metern (25.). Das Zuspiel kam vom Hohenecker Youngster Andre Sasse, der sich später noch mit einigen guten Dribblings in Szene setzen konnte und die Vorarbeit zum Siegtreffer leistete. Als der Außenstürmer in der 57. Minute gefährlich im LSC-Strafraum auf-kreuzte, beendete der Ludwigshafener Innenverteidiger Bernd Fröhlich diesen Ausflug mit einem Foul. Der Schiri zeigte auf den Elfmeterpunkt, und Maximilian Kardasch ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte den Strafstoß sicher zum 2: 1.
Eigentlich hätte der TuS 04 aufgrund seiner vielen Chancen den Sack früher zumachen müssen. So vergab der Hohenecker Stürmer Florian Bauer einige Hochkaräter und erklärte sein Pech beim Abschluss mit einem markigen Spruch: "Ich hatte heute Scheiße am Schuh." (pkn)
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 18. April 2011
Bericht von Peter Knick
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Nicht wie Schalke
Hohenecker 2:4-Schlappe in Blaubach
Der TuS 04 Hohenecken musste sich am Samstag in Blaubach vorgekommen sein, wie der FC Schalke 04 einige Tage zuvor in Mailand. Bereits nach 28 Sekunden lag die Elf von Spielertrainer Lars Schmitt mit 0:1 zurück. Schalke schüttelte in der Champions League den Rückstand jedoch ab und gewann. Das schaffte Hohenecken nicht und unterlag bei der abstiegsgefährdeten SG Blaubach-Diedelkopf mit 2:4 (1:2).
Den Schock des schnellen Gegentreffers steckte der Favorit nach 20 Minuten weg und bekam Zugriff auf das Spiel. Aufgrund der deutlichen technischen Überlegenheit beherrschte der Tabellenfünfte jetzt klar das Geschehen. Insbesondere die agilen Daniel Mai, Florian Bauer und Lars Schmitt waren kaum unter Kontrolle zu bringen. Ihrem stark reagierenden Torhüter Dietrich Pankowski hatten es die Gastgeber zu verdanken, dass es nicht bereits nach elf Minuten zum Ausgleich kam. Sowohl Daniel Mai als auch Stefan Weinz scheiterten freistehend. Daniel Mai hatte nach 23 Minuten größeres Schussglück, als er einen zu kurz abgewehrten Ball trocken zum 1:1 ins Netz beförderte. Und unmittelbar vor dem SeitenwechseI holte Florian Bauer gegen seinen falsch positionierten Gegenspieler Kadrija einen Elfmeter heraus, den Daniel Mai unhaltbar zur Hohenecker 2:1-Pausenführung verwandelte.
"Wir sind im zweiten Durchgang nicht mehr ins Spiel gekommen, auch weil wir wohl glaubten, die Partie sicher im Griff zu haben. Wir hatten zu viele Leichtsinnsfehler im Spiel, und unser Torwart hatte heute auch nicht seinen besten Tag", war Hoheneckens Fußball-Abteilungsleiter Harry Milster enttäuscht. Schlussmann Steffen May hatte schon beim 0:1 schlecht ausgesehen, als die Absprache mit Benjamin Germann nicht klappte. Beim 2:2 durch Sebastian Kochs Fernschuss (56.) und auch bei Kochs drittem Treffer in der 75. Minute durch ,einen direkt verwandelten Freistoß konnte sich die Nummer eins des TuS 04 nicht von einer gewissen Mitschuld freisprechen. Beim 3:2 durch Jochen Schepanski (61.) war Steffen May hingegen schuldlos, als sich Andreas Cappel auf linksaußen durchsetzte und seinem Mittelstürmer maßgerecht servierte. (meg)
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 11. April 2011
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Ein Derby-Sieg zum Geburtstag
TuS 04 Hohenecken schießt die TSG Kaiserslautern im Stadtduell der Verbandsliga Südwest mit 5:0 ab
Dieses Stadtderby wird noch lange in Erinnerung bleiben. Mit 5:0 schoss der TuS 04 Hohenecken gestern die TSG Kaiserslautern ab und gewann damit auch das zweite Saisonduell der beiden Lauterer Fußball Verbandsligisten. Die ersatzgeschwächten Buchenlocher hatten den hoch motivierten Hoheneckern wenig entgegenzusetzen.
Groß war der Siegesjubel bei den Hoheneckern und ihren Anhängern unter den rund 340 Zuschauern. Bei bestem Derby-Wetter war ihnen ein starker Auftritt gelungen. Sie hatten die alte Stadthierarchie wiederhergestellt und den Rivalen vom fünften Tabellenplatz verdrängt. Zudem hatte der Sieg eine persönliche Note. Denn der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt feierte gestern seinen 29. Geburtstag. Klar, dass er überaus erfreut war. "Meine Jungs haben mir ein tolles Geschenk gemacht", sagte er nach dem Triumph und ließ dabei seinen persönlichen Beitrag unerwähnt. Für ihn tat dies sein Trainerkollege von der TSG, Ralf Naßhan. "Lars Schmitt hat heute überragend gespielt", sparte dieser nicht mit Lob und fügte hinzu, dass es aber nicht die Absicht seiner Mannschaft gewesen sei, Schmitt dieses schöne Geburtstagsgeschenk zu machen.
Als fairer Verlierer blieb Naßhan nichts anderes übrig, als die Überlegenheit des Stadtrivalen anzuerkennen. Dass die Abreibung so heftig ausfiel, führte der TSG-Coach auf die vielen fehlenden Stammspieler zurück. In der Tat mussten die Buchenlocher auf Größen wie den gesperrten Mittelfeldmann Artem Artemov, den verletzten Daniel Haag und den erkrankten Torjäger Manuel Schohl auskommen. Die junge Garde, die an deren Stelle in die Bresche springen musste, war gegen die von der ersten bis zur letzten Derby-Minute entschlossen auftretenden Hohenecker überfordert. Die Platzherren dominierten die Zweikämpfe und kamen zu zahlreichen Chancen, wohingegen die harmlosen Buchenlocher nur eine gute Offensivaktion zustande brachten, und zwar als Jan-Eric Barz mit hartem Distanzschuss den TuS 04-Keeper Steffen May prüfte (71.).
Eröffnet wurde der Hohenecker Torreigen in der 31. Minute durch Andreas Bahr, der aus dem rechten Halbfeld einen Freistoß direkt verwandelte. Konnte man diesen Treffer dem TSG-Keeper Boris Mahl nicht ankreiden, so aber den zum 2:0. Nach einer Ecke hatte Mahl den Ball verfehlt, und nachdem Magnus Matmuja Stefan Weinz' Schuss auf der Linie abgewehrt hatte, vollstreckte Lars Schmitt im zweiten Versuch (68.). Der eingewechselte Andre Sasse traf sechs Minuten später zum 3:0. Das Zuspiel kam von Maximilian Kardasch, der unbedrängt in der 84. Minute nach einem Eckball zum 4:0 traf. Den Schlusspunkt zum 5:0 setzte Joker Sasse in der Nachspielzeit.
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 04. April 2011
Bericht von Peter Knick
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TuS-Ertrag zu gering
TuS 04 Hohenecken hadert mit Unentschieden
Gut gespielt und trotzdem nur einen Punkt geholt: Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken dominierte am Samstag über weite Strecken seine Auswärtspartie gegen die SG Rieschweiler, musste sich am Ende aber mit einem 1:1 begnügen.
"Wir haben heute zwei Punkte liegen lassen", ärgerte sich der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt. "Wir brauchen einfach zu viele Chancen, um ein Spiel zu gewinnen - ein Manko, das uns über die letzten Wochen begleitet. Wir betreiben viel Aufwand, bestimmen oft die Partie, doch am Ende kommt zu wenig dabei heraus. So kann man in der Tabelle nicht vorankommen. Rieschweiler kommt in der ersten Halbzeit einmal gefährlich vor unser Tor und trifft zum Ausgleich", haderte Lars Schmitt.
Dabei hatte die Partie gut angefangen für den TuS 04 Hohenecken, denn schon nach 19 Minuten traf Mittelstürmer Florian Bauer zur 1:0-Führung. TuS 04 Hohenecken machte in der Folgezeit weiter das Spiel, setzte Rieschweiler unter Druck, doch vor dem Tor war immer ein SGR- Abwehrbein dazwischen, oder die Stürmer des TuS 04 Hohenecken versiebten die besten Chancen. So hatte eine Minute nach Anpfiff der zweiten Hälfte Andreas Bahr den Führungstreffer auf dem Fuß, doch aus kurzer Distanz donnerte er den Ball über den Querbalken. Die zweite sehr gute Möglichkeit hatte Florian Bauer, doch seinen Flachschuss aus acht Metern parierte SGR- Torhüter Christian Thomas mit dem Fuß (74.). Drei Minuten später scheiterte Stefan Weinz erneut an Rieschweilers Keeper, der mit der Hand zur Ecke abwehrte (77.). Eine Minute später hätte die einzige Spitze der Gastgeber, Sebastian Meil, den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Sein Kopfball nach Rechtsflanke von Steven Wagner ging aber knapp daneben. (srh)
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 21. März 2011
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Schmitt ruft ein neues Ziel aus
Verbandsligist TuS Hohenecken peilt den zweiten Tabellenplatz an
Zuletzt musste sich der TuS 04 Hohenecken mit zwei Unentschieden begnügen. Mit dieser Serie soll morgen (15 Uhr) in der Auswärtspartie bei der SG Rieschweiler aber Schluss sein. Da will der Sechste der Fußball-Verbandsliga seinen neunten Saisonsieg landen und in der Tabelle weiter nach oben klettern.
Der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt hat ein konkretes Ziel vor Augen, das er mit seiner Mannschaft in den verbleibenden elf Partien erreichen will: Platz zwei. Das mag auf den ersten Blick etwas überraschend erscheinen, da dieser Rang in der Verbandsliga nur nominellen Wert besitzt. Lediglich der Meister steigt auf, für den Zweitplatzierten bleibt nur die enttäuschende Erkenntnis, dass es nicht gereicht hat. Warum also will Lars Schmitt unbedingt Zweiter werden? Dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen weil sich jedes Schielen in Richtung erster Platz bei einem Rückstand von 13 Punkten auf den Spitzenreiter Arminia Ludwigshafen von selbst verbietet, wohingegen der Vier-Punkte-Abstand auf den Tabellenzweiten TSG Pfeddersheim durchaus noch wettzumachen ist. Zum anderen will Lars Schmitt sein Team wachrütteln und so verhindern, dass es sich mit einem Dümpeln im sicheren Tabellenmittelfeld zufrieden gibt.
"Ein Dreier ist angesagt", bemerkt der Hohenecker Coach mit Blick auf die morgige Partie beim Liga-Zehnten, der zuletzt beim Schlusslicht Haßloch eine schmerzhafte Niederlage kassierte. Die Hohenecker trumpften ihrerseits daheim gegen VfB Bodenheim auch nicht gerade mächtig auf und kamen gegen das rheinhessische Betonmischerteam nicht über ein 0:0 hinaus. Gegen den Aufsteiger SG Rieschweiler, mit dem man in der Hinrunde beim 1:0-Sieg kein leichtes Spiel hatte, wollen die in den drei Frühjahrspartien noch ungeschlagenen Hohenecker mehr als zuletzt riskieren, um an die volle Punktzahl zu kommen. Dabei kann Lars Schmitt wieder auf den jungen Offensivspieler Felix Bürger zählen. Nach langer Verletzungspause ist auch wieder Daniel Mai mit von der Partie. (pkn)
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 18. März 2011
Bericht von Peter Knick
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Hohenecker Joker sticht diesmal nicht
TuS 04 Hohenecken zu Hause nur 0:0 gegen Bodenheim
"Viel Aufwand, aber kein Ertrag." So kommentierte Lars Schmitt, der Spielertrainer des TuS 04 Hohenecken, die wenig berauschende Nullnummer seiner Mannschaft in der gestrigen Heimpartie der Fußball-Verbandsliga Südwest gegen den abstiegsbedrohten VfB Bodenheim.
Im Hohenecker Lager herrschte nach dem 19. Saisonspieleinhellig die Meinung, dass alles ganz anders gelaufen wäre, wenn man eine der Chancen zu Beginn der Partie zum Führungstreffer genutzt hätte. "Wäre uns da ein Tor gelungen, dann hätten die Bodenheimer aufmachen müssen", bemerkte Florian Bauer enttäuscht nach dem Spiel. Er hatte mit seiner energischen Aktion in der achten Minute die beste Chance seines Teams vorbereitet, als er in den gegnerischen Strafraum eingedrungen war und den Ball seinem Teamkollegen Mohamed Abdellahi präzise zugespielt hatte. Doch Letzterer ließ die hochkarätige Möglichkeit aus. Wenig später scheiterte dann Florian Bauer am gegnerischen Schlussmann.
Damit war dann aber auch fürs Erste die Hohenecker Offensive zu Ende. Nach einer halben Stunde wurden die Gäste etwas mutiger und versuchten es mit offensiveren Aktionen. Doch ernsthaft konnten sie das
Hohenecker Tor nicht in Gefahr bringen. In der ganzen Partie gingen sie kein Risiko ein. Sie stellten das Mittelfeld zu und hofften, durch eine gelungene Aktion ihres einzigen Stürmers Norman Loos oder durch eine Standardsituation zum Erfolg zu kommen. Der Bodenheimer Spielertrainer Thomas Eberhardt freute sich nach der Partie, dass seine Defensivtaktik aufgegangen war. "Wir wollten einen Punkt mitnehmen, und das ist uns gelungen." Fast wären es am Ende gar drei Punkte gewesen, hätte der TuS 04 -Keeper Steffen May in der 81. Minute den Distanzschuss des Bodenheimers Maximilian Schneider nicht so bravourös gehalten.
Den Hoheneckern fehlte es gestern einfach an Ideen, um den Riegel der Gäste zu knacken. Lars Schmitt versuchte zwar, das Angriffsspiel auf Touren zu bringen. Aber auf den Flügeln tat sich zu wenig. In der 51. Minute musste deshalb der blasse Andre Sasse die rechte Außenbahn für den eingewechselten Philipp Ritzmann räumen. Philipp Ritzmann sorgte dann auch für etwas mehr Schwung. Doch es gelang ihm nicht, an seinen furiosen Auftritt im Heimspiel gegen Hassia Bingen anzuknüpfen, als er nach seiner Einwechslung zweimal getroffen hatte. Diesmal stach der Joker nicht. (pkn)
Quelle: DIE RHEINPFALZ vom 14.März 2011
Bericht von Peter Knick
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32. HALLENFUSSBALL - STADTMEISTERSCHAFT
FCK holt sich den 15. Titel mit zwei Mannschaften
Ungewöhnliches Personalpuzzle des alten und neuen Stadtmeisters -
TSG Kaiserslautern und TuS 04 Hohenecken hadern etwas
Groß war der Jubel der Spieler des 1. FC Kaiserslautern II nach dem Finale der 32. Stadtmeisterschaft. Sie lagen sich nach dem Neunmeterschießen in den Armen und feierten den Turniersieg. Trainer Marco Grimm schaute aus einiger Entfernung zu und freute sich über den Triumph seiner jungen Truppe.
"Es hat wieder Spaß gemacht in der Halle", sagte Grimm lachend, bevor er sich auf den Weg zu seinen Schützlingen machte. Wie schon im vergangenen Jahr hatte der Assistenztrainer seinen Chef Alois Schwartz bei der Stadtmeisterschaft als Coach erfolgreich vertreten. Zum zweiten Mal gewann das Nachwuchsteam der Roten Teufel unter seiner Regie den Titel und erhöhte damit die Gesamtzahl der FCK-Erfolge beim RHEINPFALZ-Turnier auf 15. Seine Mannschaft habe sich den Triumph "redlich verdient", stellte Grimm zufrieden fest. Eigentlich waren es ja zwei Mannschaften, mit denen er das Turnier gewann. Denn von den U23-Spielern, die am ersten Vorrundenspieltag souverän die Gruppenspiele absolviert hatten, war am Finaltag fast keiner mehr mit von der Partie. Ein Testspiel gegen den SC Hauenstein verhinderte ihren Einsatz. Grimm musste deshalb am Samstag auf U19-Spieler setzen. Und das tat er mit großer Zuversicht. "Die können alle Fußball spielen", beschrieb er trocken die Fähigkeiten seiner Schützlinge und fügte hinzu, dass er überzeugt gewesen sei, auch mit dieser ganz jungen Garde das Turnier gewinnen zu können.
Seine Mannschaft habe es dann in der ersten Halbzeit des Endspiels schwer gehabt, als sie gegen die TSG Kaiserslautern mit 0:2 in Rückstand geraten war. Umso wichtiger sei dann, betonte Grimm in seiner Spielanalyse, der Anschlusstreffer kurz vor der Pause gewesen. Grimms Gegenüber Ralf Naßhan kam nach dem Finale ebenfalls auf diese für den weiteren Spielverlauf so bedeutende Szene zu sprechen und war natürlich unglücklich darüber, dass sein Team so kurz vor Schluss der ersten Spielhälfte den Gegentreffer kassiert hatte. "Gehen wir mit einem 2:0 in die Halbzeit, dann sieht die Sache ganz anders aus", bemerkte der TSG-Coach, dessen Team dann im zweiten Durchgang das 2:2 hinnehmen musste. Auch Max Schönle, der im Finale mit einem frechen Tor für das 2:0 gesorgt hatte, sah in dem ersten Gegentreffer den "Knackpunkt der Partie". Nachdem die erste Enttäuschung nach der Endspielniederlage verflogen war, zeigte sich Ralf Naßhan mit der Finalvorstellung seines Teams zufrieden. "Im Neunmeterschießen hatten wir Pech", sagte er und fand, dass "die beiden besten Mannschaften" sich im Endspiel gegenübergestanden und seine Schützlinge sich gegen den FCK II gut aus der Affäre gezogen hatten.
Beim Turnierdritten TuS 04 Hohenecken kreisten die Gespräche noch lange nach dem Ende der Stadtmeisterschaft um eine Schlüsselszene aus der Halbfinalpartie gegen den FCK II. Der Schiedsrichter hatte da in der Schlussminute beim Stande von 0:0 einen Vorteil des TuS 04 abgepfiffen und so dem jungen Felix Bürger die Chance genommen, sein Team in Führung zu schießen. Das sei "eine unglückliche Aktion" des Unparteiischen gewesen, bemerkte der Hohenecker Spieler Benjamin Germann nach dem engen Spiel, in dem sich der TuS 04 dann in der letzten Minute zwei Gegentreffer eingefangen hatte. "Schade, dass meine Mannschaft das Endspiel nicht erreicht hat, sie hätte es sich verdient gehabt", stellte leicht enttäuscht der Hohenecker Spielertrainer Lars Schmitt fest. Für den Verbandsliga-Klub hatte die Stadtmeisterschaft ein versöhnliches Ende: Im "kleinen Finale" besiegte der TuS 04 den SV Morlautern mit 2:0, dem man zuvor in der Zwischenrunde mit 0:2 unterlegen war. "Das wichtigere der Spiele haben wir gewonnen", kommentierte Lars Schmitt den Erfolg über den Rivalen.
Nach der unglücklichen Halbfinalniederlage gegen die TSG Kaiserslautern sei bei seinem Team im Spiel um Platz drei "die Luft raus gewesen", sagte der Morlauterer Trainer Karl-Heinz Halter und trauerte dem verpassten Einzug ins Finale nach. Nicht nur er, sondern viele in der Halle, sagte Halter, hätten sich ein Endspiel FCK II gegen Morlautern gewünscht. Dass es nicht klappte, führte der temperamentvolle Coach auf Undiszipliniertheiten seines Teams im Semifinalspiel gegen die TSG zurück. Da hatte der SVM zeitweise nur mit zwei Feldspielern auf dem Platz gestanden, da die anderen beiden eine Zeitstrafe abbrummen mussten. Nach zwei vierten Plätzen in Folge will Halter nächstes Jahr endlich mal das Finale erreichen und den Traum vom Turniersieg wahrmachen.
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Bester Youngster:
Felix Bürger (TuS 04 Hohenecken)
Überhaupt nicht glücklich sah Felix Bürger am Ende der Stadtmeisterschaft aus. Dabei hätte der Nachwuchsspieler des TuS Hohenecken doch allen Grund gehabt, sich zu freuen. Hatte er doch sein Team im "kleinen Finale" gegen Morlautern mit 1:0 in Führung gebracht; es war sein sechster Turniertreffer. Am Schluss gewann der TuS 04 Hohenecken das Spiel um den dritten Platz mit 2:0, und der 18-Jährige war wie in den Spielen zuvor einer der auffälligsten Spieler im Hohenecker Team gewesen. Dass der Youngster nicht lachen konnte, hing mit der Halbfinalniederlage seiner Mannschaft gegen den späteren Sieger zusammen. (pkn/Foto: view)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.19
Datum: Montag, den 24. Januar 2011
von Peter Knick
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Entscheidung im Neunmeter-Schießen
1. FC Kaiserslautern II zum 15. Mal Stadtmeister-TSG Kaiserslautern erneut Vizemeister-TuS 04 Hohenecken holt Platz drei
Dank eines starken Torhüters, einer in der Defensive sehr disziplinierten und konsequenten Spielweise, vieler schnell und schnörkellos vorgetragener Angriffe sowie der nötigen Portion Glück hat sich der 1. FC Kaiserslautern II am Samstag den Sieg bei der 32. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft um den Wanderpokal der RHEINPFALZ gesichert. Im Finale bezwang das junge FCK-Team die TSG Kaiserslautern mit 6:4 nach Neunmeterschießen.
Das Endspiel in der Sporthalle der Schillerschule war nicht nur die Neuauflage des Vorjahresfinals, sondern das zweite Duell der beiden Topteams an diesem Tag. In der Zwischenrunde hatte der FCK II die TSG mit 5:0 deklassiert und damit ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Im Spiel um den Titel lief es zunächst aber umgekehrt. Zwar scheiterte Friedrich Altmaier noch an FCK-Keeper Bastian Becker (1.). Doch wenig später musste sich der Torhüter der Roten Teufel geschlagen geben: Artem Artemovs Schuss konnte er abwehren, aber gegen den zum 1:0 für die TSG abstaubenden Dennis Krob war er machtlos (4.). Für den FCK II war es im neunten Turnierspiel der erste Gegentreffer. Und der zweite ließ nicht lange auf sich warten: Mit seinem ersten und einzigen Fehler des gesamten Turniers brachte Bastian Becker den TSGler Max Schönle in eine gute Schussposition, die dieser cool zur 2:0-Führung nutzte (7.).
Die TSG war auf dem Weg zu ihrem neunten Titelgewinn. Selbst als Daniel Haag zu heftig gegen Michael Reith eingestiegen war und eine Zwei-Minuten-Strafe kassiert hatte, sah es noch gut aus für den Verbandsligisten. Beinahe hätten die Buchenlocher die Zwei-Tore-Führung in die zweite Halbzeit gerettet. Aber drei Sekunden vor der Sirene verkürzte Caligero Rizutto für den FCK II auf 1:2. Der Treffer gab dem Regionalligisten, der mit einer Mischung aus U23- und U19-Spielern antrat - die Ausnahme bildete der 31-jährige Torhüter -, Auftrieb für die zweiten zehn Minuten, in denen Alan Samet nach schönem Zuspiel des am Samstag sehr starken Michael Reith den Ausgleich erzielte (15.). Zwar hatten beide Mannschaften weitere Chancen, aber sowohl Bastian Becker als auch Boris Mahl hielten ihren Kasten sauber. Im Neunmeterschießen parierte Becker dann zwei Schüsse, während Mahl einmal Sieger blieb.
Im Halbfinale hatte der FCK II ein Neunmeterschießen gerade noch verhindert. Gegen den TuS 04 Hohenecken war das von Marco Grimm betreute Team nicht so gut zurechtgekommen wie in den drei Gruppen-spielen (9 Punkte/9:0 Tore). Knackpunkt war eine Szene in der Schlussminute: Der Schiedsrichter pfiff eine Vorteilsituation für die Hohenecker ab, kurz darauf verlor der TuS 04 den Ball und schließlich auch das Spiel. Michael Reith traf 34 Sekunden vor Schluss zum 1:0 für den FCK II und ließ 20 Sekunden vor Schluss das 2:0 folgen. Immerhin nahm das 32. RHEINPFALZ-Turnier für den TuS 04 Hohenecken ein versöhnliches Ende: Im Spiel um Platz drei setzte sich der Verbandsligist mit 2:0 gegen den SV Morlautern durch. Die Tore erzielten die zwei starken 18-jährigen Youngster Felix Bürger und Dennis Leist.
Morlautern musste sich wie schon im Vorjahr mit dem vierten Platz begnügen; wie damals war beim Team von Karl-Heinz Halter nach dem verlorenen Halbfinale die Luft raus. Und wieder war es die TSG Kaiserslautern, die der stark besetzten Bezirksklasse-Truppe den Weg ins Endspiel verbaute. Als souveräner Sieger der Gruppe 2 (9 Punkte/7:0 Tore) waren die Morlauterer diesmal in die Runde der letzten vier Teams eingezogen und trafen dort auf die aus der Gruppe 1 hinter dem FCK II qualifizierten Buchenlocher. Es entwickelte sich ein packendes Spiel, das spannendste des gesamten Turniers. Es war ein offener Schlagabtausch. Die TSG überstand eine Zwei-Minuten-Strafe von Maximilian Jülg schadlos, ehe sich der SVM doppelt dezimierte: Innerhalb weniger Sekunden handelten sich Sergio Deho und Marco Petrusch Zeitstrafen ein. Die verbliebenen Feldspieler Hakan Torun und Taylor Lord wehrten sich tapfer, doch Artem Artemov erzielte im dritten Versuch das 1:0 für die TSG (6.). Luigi Alaimo überlistete wenig später den TSG-Keeper Boris Mahl mit einem Schuss ins kurze Ecke (8.) und erzwang das Neunmeterschießen. Dort scheiterten gleich drei Morlauterer (Tras, Alaimo, Petrusch).
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.19
Datum: Montag, den 24. Januar 2011
von Steffen Gall
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Ein eingespieltes Duo und ein Rohdiamant
Zwischenbilanz: Licht und Schatten ist auf dem Bild zu sehen, das der Fußball-Verbandsligist TuS 04 Hohenecken zum Jahresende bietet. Nach 16 Spielen überwintert das Team von Spielertrainer Lars Schmitt mit 25 Punkten auf einem respektablen sechsten Tabellenplatz. Angesichts des Elf-Punkte-Rückstands auf den Spitzenreiter Arminia Ludwigshafen sind die Titelchancen der Hohenecker allerdings nicht mehr allzu groß.
Auch wenn nach dem bisherigen Saisonverlauf eine Menge dafür spricht, dass die Arminia am Ende die Nase vorne hat, so heißt das für Lars Schmitt aber noch lange nicht, dass er sich mit einem Mittelfeldplatz zufriedengeben will. Der Blick ist nach oben gerichtet. Seine Mannschaft habe in ihren Spielen gezeigt, so Schmitt, dass sie Potenzial habe und mit den Topteams mithalten könne.
Das bewiesen die Hohenecker mit dem Unentschieden in ihrer letzten Vorrundenpartie, die sie bei der Arminia bestritten. Viel fehlte nicht, und sie hätten da dem Ligaprimus die erste Saisonniederlage beigebracht. Dieser starke Auftritt war umso bemerkenswerter, als er ihnen nach zwei Niederlagen gelang. Beim 1:2 gegen Ingelheim und dem dann folgenden 0:1 zu Hause gegen Fontana Finthen hatte das Team von Lars Schmitt harte Rückschläge hinnehmen müssen und dadurch den zweiten Tabellenplatz eingebüßt. Zweimal verlor man da gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte.
Und auch bei den Misserfolgen gegen Hassia Bingen, den VfB Bodenheim und die SG Blaubach-Diedelkopf trat die Schwäche des TuS 04 im Kampf gegen Mannschaften aus der unteren Region zutage. Besonders schmerzhaft war dabei am vierten Spieltag die 3:4-Niederlage gegen die Hassia im Stadion am Hessenhaus. Der TuS 04-Spieler Daniel Mai sprach nach der Partie von einer „unfassbaren Niederlage". 2:0 hatten er und seine Teamkollegen geführt und sich dann doch noch die Butter vom Brot nehmen lassen.
In diesen fünf verlorenen Spielen zeigte sich der TuS 04 von seiner Schattenseite. Aber es gab auch viele Lichtblicke. So am dritten Spieltag, als die Hohenecker, nachdem sie zuvor zweimal unentschieden gespielt hatten, gegen einen der Titelanwärter, die TSG Pfeddersheim, den ersten von insgesamt sieben Saisonsiegen landeten. Den entscheidenden Treffer schoss der vom ATSV Wattenheim gekommene Florian Bauer. Danach traf er noch siebenmal und ist damit der erfolgreichste Stürmer des TuS 04. Seine Bilanz wäre wohl noch besser, wenn er sich nicht im Spiel gegen Blaubach-Diedelkopf einen Muskelfaserriss zugezogen hätte und deshalb nicht einige Partien hätte pausieren musste. Auch Bauers Sturmpartner Daniel Mai kam nicht ohne Blessur durch die Hinrunde; ihn setzte ein Innenbandanriss außer Gefecht. Gut für den TuS 04, dass er in Andre Sasse einen vielversprechenden Nachwuchsstürmer in seinen Reihen hat. Der Youngster, ein Eigengewächs des TuS 04, konnte sich in seiner ersten Verbandsligasaison mehrfach stark in Szene setzen. Als der schnelle und ballgewandte Jungstürmer beim 1:0-Sieg über die SG Rieschweiler die Flanke zum Siegtreffer lieferte, bezeichnete ihn Spielercoach Schmitt nach der Partie als „Rohdiamant". Spektakulär war auch Sasses Auftritt im Derby gegen die TSG, das der TuS 04 3:1 gewann.
Beim Blick auf das Torverhältnis (24:20) zeigt sich, dass die Stärken des TuS 04 in der Defensive liegen. Lediglich die Arminia (14) und die TSG Kaiserslautern (19) haben weniger Gegentreffer kassiert. Die Abwehrstärke hat viel mit dem eingespielten Innenverteidigerduo Stephan Schwarz und Fabian Krämer zu tun und natürlich auch mit dem Defensivallrounder und Kapitän Benjamin Germann. Die Hauptrolle spielte aber Lars Schmitt. Ohne seinen großen Einsatz als Spieler und Trainer stünde der TuS 04 nicht da, wo er jetzt steht.
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.297
Datum: Mittwoch, den 22. Dezember 2010
Seite: Nr.24
von Peter Knick
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Hohenecken tritt auf der Stelle
Der TuS 04 Hohenecken kommt in der Fußball-Verbandsliga nicht mehr richtig in die Gänge.
Auch beim abstiegsbedrohten SV Südwest Ludwigshafen missglückte am Samstag mit dem 1:1 die Rückkehr in die Erfolgsspur. "Wir wollten die Negativserie beenden - stattdessen wieder ein Dämpfer", ärgerte sich TuS 04-Spieler Michael Helfrich über das vierte Spiel in Folge ohne Sieg. "In unserer momentanen Situation müssen wir damit zufrieden sein", sagte TuS 04-Spielertrainer Lars Schmitt, der mit Muskelfaserriss zuschauen musste, genauso wie die ebenfalls verletzten Florian Bauer, Philipp Ritzmann, David Uhly, Daniel Mai und Steffen May. Vor der letzten Freistoßaktion seiner Elf spurtete Lars Schmitt zwar doch aufs Feld, aber der Ball segelte an ihm vorbei. Gegen zweikampfstarke Gastgeber hatte Hohenecken selten Mittel gefunden. Stefan Weinz, der eine Unachtsamkeit der Gastgeber nutzte, gelang zwar das 0:1. Doch ausgerechnet Dominic Stumpf, der im vergangenen Winter im Unfrieden von Hohenecken schied und bei Südwest jetzt Akzente setzt, besorgte mit einem fulminanten Schuss das 1:1. Die Defensive mit den starken Sebastian Johann und Sascha Ahrens ließ sonst zwar nichts zu, aber der TuS 04-Angriff enttäuschte. Maximilian Kardasch blieb vorne meist allein, an viele schlecht platzierte Flanken und Zuspiele kam er gar nicht ran. Erst spät gab Andre Sasse Gas - zu spät, um den einkalkulierten Sieg noch zu erreichen. (crd)
Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzische Volkszeitung
Ausgabe: Nr.277
Datum: Montag, den 29. November 2010
Seite: Nr.19
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